Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 16 (17.4.1848)
- Date
- 1848-04-17
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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als die anderen Geschöpfe. denn wo keine Anreizung keine Verlockung, da kein Kampf, kein Sieg, kein Verdienst. Er, als moralisches Wesen, als Ebenbild Gottes, würde rief sinken, sich ausiösen, wenn nicht gebung und Tagesbegcbcnheiren vorfinden. Bei seinem ersten Emrritke in diese Welt findet §r zwei ihm mir Freude und Liebe enrgegenschlagende Herzen, seine Eltern, Barer und Mutter, sie stehen und erwarten ihn an dem User des großen LebensvceanS, insiinkrmäßig den und bei ganz zarren Kindern schon stiftet sich diese Liebe zwischen den Gespielen. Aber dieser Trieb, er ist noch rein physisch, denn er entspringt nur aus dcm Vergnügen, dem Nutzen, welchen sie sich gewah- QueUen lenes Triebes. Ader das ist erniedrigend für den Erdengott den Menschen, der nur moralisch sein, moralisch handeln soll. Geistiger Geselligkeitstrieb. Die Zeit, wo der erste Grundstein zu diesem moralischen Bau gelegt wird, können wir das Zugendalker nennen; mit dem Aufkeimen und Emporsproffen der geistigen Dlüche giebr sich schon dieser Trieb zu erkennen, empfindet er schon Bruder- und Nächstenliebe, saget ikm sein Inneres: Es ist nicht gar, daß der Mensch allein sei : die geistige Pflege, weiche er unter dem wohlrhätigen Einflüsse seiner Mentoren, Erzieher, Lehrer erhält; diese ist die erste Stufe, welche ihn ans sich selbst herauehebt und zu Anderen leitet. Die Schule ist der Orr, wo die Anfänge und Anlässe gegeben werden zu dem allgemeinen Bruder- und Gesellschaftsband; die Liebe, welche er zu seinen Lehrern und Erziehern fühlt, ist moralisch rein und erhaben schon deswegen, weck sie aus dem edlen Gefühle der Dankbarkeit für die genossenen Lehren entspringt, und folglich Selbstachtung seiner Menschenbestimmung, Würdigung seines höheren geisiiaen ZchS, welches durch jene veredelt wird, voraussetzt, auf Selbstgefühl, Selbstkennmiß und ren treten zusammen die Zöglinge, es reihet sich Genie an Genie, Kopf an Kopf, Herz an Herz, sie werden verknüpft an einander und so wie durch jede Frik- Gefühlc, jene Warme, welche zur Hellen Frcundschaflkfiamme auflvderr, welche auf dem Altar der Menschheit die edelste und heiligste gilt. Als Beleg diene, und bemerkenswerlh ist's, daß Schulgenosscn immer treuere Freunde und harmonischer selbst im später,» Alter bleiben, als Freunde, dre sich erst auf den ernsteren Weg des Lebens gesunden, welche die Lcdeusumstände und Erfahrungsschule zusammengeführr. Und ten Gemülher sich begegnen. — Gehet er nun noch weiter, betritt er die Schule der Erfahrung, läuft er ein in die Buchten des Lebens, da leiten ihn die Umstände» führen ihn zu einem gleichdenkenden Kopf, und macht eine nähere Dekanniwerdung noihwendic,, manche Neaei, die er im Bürde der Theorie nicht gefunden , muß er von den Tafeln der Praxis holen, und selbst dies ist er zuweilen nicht im Stande, wenn nicht ein Gewandter als er, ihn die Ziffern cnträrhselt. - (Beschluß folgt.)