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Der treue Zionswächter · 1848-02-15 · 7 (15.2.1848) · page 4

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
4 (1848)
Issue
7 (15.2.1848)
Date
1848-02-15
Page
– (sequence 4)
Language
German
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»W 5S Barer und Sen verwahrlosten Kindern Führer und Retter zu werden. Der Artikel über Stuttgart darf nickt gescklvss.n werden, ohne den tiefgefühlten Dank geqnr Herrn Lehrer und Vorsänger Eichberg auszudrücken. Dieser Ehrenmann errherlr mir seltner Uneiqennützigkeir Unterricht im Talmud, hebräischer Grammatik und solchen Jünglingen, die die höheren einige der lungen Leue, die durch den Unterricht des Hrn. E. cs in benannten Fächern weit gebracht haben. Mein Aufsatz wurde gar zu lang und vielleicht ßen, ohne eines Menschen zu erwähnen, der, ohne seinen Willen, wie ein neckender Kobold mich zupft; denn allenthalben hörte ich von ihm, bald vortheilhaft, bald nachthcilig, wie das bei andern Leuten auch der Fall ist, reden. Ucberall war er gewesen, überall begegnen. Hier war er schon wieder abgerückt, dort sollte er erst hinkoMmen: kurz ich sprach ihn nicht, traf ihn nicht, konnte also seine Suade nicht mit anhären und mußte auf dav Glück verzichten, in sein Supscriptionvverzeichniß meinen Namen eiriMragen. Die Rede ist von dem ehemaligen Rabbiner zu Cusäba in Ungarn, Alexandersohn. Er bereist das Schwaben, land, um sein Merkchen, daS-seine Absetzuugsgeschichle enthalt, an den Many zu.bringen. Daß dieses Schrift: chen keinen gehörigen..Aufschluß geben kann, ist schon darum leicht begrcifltch, .weil.es bloS von Einer Partei, der eS also sreistehr, so viel zu sagen und so viel zu verschweigen, als ihr eben zweckdienlich erscheint, redi: girr wurde. Was Herr Alexandersohn in seinem Buch sagt, wolle« wir als der Sache fern stehend nicht berühren, und überhaupt uns in keinen Kampf mrschen, der in entfernter Gegend gekämpft, wurde, und also das Recht oder das Unrecht der andern Parrhei uns gänzlich unbekannt sein muß. Aber über das, waS Herr A. so mündlich an die Leute bringen will, müssen wir doch ein Wörtchen sprechen. Er soll nämlich in Jebenhausen erzählt haben, daß er cm sehr wohlhabender Mann gewesen, auch em prachtvolles HauS gehabt habe. Nun ist es zwar selten der Fall, daß die Nabdinen wohlhabend sind. und noch viel seltener, daß sie eigne, und dazu noch prachtvolle Häuser besitzen. Aber wir sind arrig und wollen es glauben, das um so eher, als ein prachtvolles Haus und 20,000 fl i» Zwanzigern, weder für noch gegen das Recht eines im Zwist mir andern Leuten lebenden Mannes, nichts in die Waage legr. prachtvolle Haus des Herrn Alexandersohn angezündcr, daß dieses mir sammt den 20,000 fl in Zwanzigern, mir Stumpf und Stiel abbrannte, und es dem Eigenrhümer nur gelang, die verschiedene Briefe, die da bcstlmmt waren, das nunmehr erschienene Buch zu bilden, aus den Glurhcn zu retten. — Brandstifter. sind die orthodoxen Inden in der Regel eben, nickt. Aber die Möglichkeit, daß d i c in Abscheulichem fähig wären. so giebt es doch nur zwei Fälle : Entweder ist die Sacke e r w i e s e n , oder sie ist es nichts Zm ersten Falle müßte eine ungarische Justiz einige der Sckuldigsten an dem ersten besten Baum qufknüpfen und die Andern, — weniger strafbaren — wie daS ja auch in Papa wegen Mangel an erwiesener Ehrfurcht dem dortige Rabbiner gegenüber, WaS dock wo! dem Verbrechen einer Brandstiftung nicht ganz gleich kommt, geschah — krummsckließen, in Kerker werfen und an hohen Festtagen prügeln lassen, damit daS Ohr und das Herz der Reformer sich erlabe durch den Schmerzensschrei der Orthodoxen. Dies wäre dem um sein Hans und um seinen Wohlstand gekommenen Abgebrannten doch eine größere Genngrhunng gewesen, als das: „Der Teufel hole dieOrchodoren!" baseine

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