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Der treue Zionswächter · 1848-02-08 · 6 (8.2.1848) · page 4

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
4 (1848)
Issue
6 (8.2.1848)
Date
1848-02-08
Page
– (sequence 4)
Language
German
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»M 11 G4«> nicht veranlaßt ist, weil Herr Aeßmann sit versieht, wußte er, ohne alle Anleitung von einer andern Teilt und bloe von seinem guten Kopfe gelttret, und von seinem eisernen Fleiße nntekstühr, solch' umfassende .Kenntnisse in rabbinischr»» Wissenschaften sich zu erwerben. die in Erstaunen setzen. Zn seinem Lieblingsfach. c7irn Li7s>, har er es zu einer seltenen Vollkommenheit gebracht und har ein tausendjähriges vH verfaßt, dann Einfachheit nnd 'geistreicher Cvmbinarivn kaum etwas zu wünschen übrig läßt. (Forts, folgt.) Metrische Bibelübersetzung. . v'2 72 Z'2?'2L' 2"' Wohlan, macht die Pfade eben, Daß kein Hindcrniß dem Streben Meines Volks im Wege steht! So des Höchsten Wort ergeht. Ich, Regent in hohen Sphären» Wenn der Mensch, den ich erschuf, Achtet des Gewissens Ruf. Wohl, ich zürnt' ob sein Vergehen, Ließ mein Antlitz ihn nicht sehen. Doch, als reuig er sich wandt'. Reicht' ich ihm die Vaterhand. Dem Entfernten biet' ich Frieden, Frieden ist dem Nah'» beschicken. Wer bereuet seine Schuld. Sei versichert meiner Huld. Für verstockte Bösewichter . Aber bin ich strenger Richter, Sie genießen nimmer Ruh', Ach, ihr Leben wird zerschellen Wir im Schlamm des Meers Wellen, Rufe laut es überall Weithin, 'wie Posaunenschall: Meinem Volke sollst verkünden, Zarob's Hause seine Sünde». Scheinbar -werd' ich zwar verehrt, Doch der Andacht ihr entbehrt, Za, ihr forschet nach Gesetzen, Mein Gebot nicht zu verletzen. Drängt zum Gottesdienst Heran, Habt ihr Böses nie gethän? «Wir kasteien ans zeitlebens. «Warum thun wir es vergebens? «Unser Fasten, merkst du nicht, «Wendest weg dein Angesicht!« Nennt ihr das vielleicht wol Fasten: Sich mit schwerer Schuld belasten. Wenn ihr folgt dem bösen Trieb, Hart bedräng», wer schuldig dlicb? Seht, ihr fastet, um zu streiten, Zank und Hader zu bereiten. Wollt zcrhau'n der Ordnung Band Heimlich mit verruchter Hand. Zhr verlangt ja kein Versöhnen, Wollt nur den Begierden fröhnen! Glaubt ihr, mir gefallen mag Solch' ein Fast- und Buße-Tag: Wenn entkräftet Menschen wanken. Wenn wie Rohr die Häupter schwanken, Kann denn der Geschöpfe Pein Ihrem Gott genehm wol sein? Aber Das heißt mich verehren: Trocknen der Verzweiflung Zähren, Den Gefangenen bcfrei'n. Dem Bedrängten Beistand lcih n. Den Verlassenen beschützen, Wird euch mehr als Fasten nützen- Brich dem Hungrigen dein Brot, Hilf dtm Armen ans der Noth. Nimm dich dessen an, der leidet, Kleide den, der unbekleidet; Dann erhellet sich drin Blick, Du empfindest wahres Glück. Dann «ird's Licht vor deinen Sinnen, Segen krönet dein Beginnen. Du empfängst auf Erden schon Deiner Thaten Gotteslohn; Ewig' Heil strählt dir entgegen Einst um deiner Tugend wegen Und. dein Ruf, der dann rrschallt. Bei dem Herrn nicht teer verhallt. Wenn Bedrückung ganz verschwindet, Unrecht keine Stätte findet. Wenn du unempfänglich, bist Für Berläumdung» Trug Nab List, Wenn den Schmachtenden dn labest. Den Gcängstigten begabest Mit erneutem Lebensqocll, Dann wird Dunkelheit dir hell; Strahlen wird wie Mittagssonne Demes Lebens Glück und Wonne- Dann wird Segen dir zu Theil, Gott geleitet dich mit Heil,

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