Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 4 (1848)
- Issue
- 6 (8.2.1848)
- Date
- 1848-02-08
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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»W -IS HG» doch bei allen Ländcrverheerungen, Sraatsumwälzangen, (contra.^p!onem*) über I. Oax. 8) darüber aus, Völkerzerstreuungen, Krieg und Skurmverwüstüngen nachdem er einige historische Notizen über die und bei allen Zerrüttungen, die der Erdball mit seinen Aufeinanderfolge der heiligen Bücher vorausgescbickr Bewohnern bis heute erfuhr, nur sie allein in ihrer hatte: „Es ist thaksächlich bekannt, wie (ehrfurchtsvoll) Erhabenheit über alles Zeitliche und Räumliche unverwir unseren heiligen Schriften vertrauen; denn obgleich ändert auf uns gekommen; so verehren wir sie jetzt schon ein so beträchtlicher Zeitraum verflossen ist, so noch und immer als den Quell ewiger Weisheit, woraus hat es doch noch Niemand gewagt, i rnoch dem spätesten Gescklechre für Geist und Seele gend Etwas denselben hinzuzufügen, wahrhaft frommende Erkenntnisse strömen, die dem blor davon wegzunehmen, oder daran zu Ken menschlichen Verstände unergründlich geblieben waren/ ander n.**) (Beschluß folgt ) Folgendermaßen drückte sich*) FlaviuS IosephuS lheiliger seines Vaterlandes, als treuer Anhänger des väterlichen Glaubens und Gesetzes und ist. (ct. Allg. W.-Z.) der berühmteste aller Geschichtschreiber, die unter den Fürsten ans dem fiavischen Geschlechte geblüht für seine Landesleute, auch nicht für die hellenistischen Juden. sondern in der Absicht, sein Volk den Griechen und Römern auf eine vortheilhafte Weise bekannt zu erwähnen dieselben nicht. Wenn auch der vor beiden letzten lebende Eusebius solche anführt, so beweist dienur. daß nicht alle Abschriften der Antiquitäten diese W eglaffung, mancher Zusatz und manche Aenderung. wie er sie für seinm Zweck brauchbar fand, zuzuschreibrn ist. die Worte in ihrer Ursprache: Der Sinn ist: Nachdem Apion das jüdische Gesetz der Bcschneidung in seinen Schriften spöttisch und mit Lästerungen genugsam herabgcwürdigt zU haben glaubte, ward er selbst durch eine äußerliche Krankheit in die unumgängliche Nothwcndigkeit versetzt, sich der Beschneidung zu unterwerfen; aber fruchtlos, denn die Wunde faulte, und er mußte unter jämmerlichen Schmerzen den Geist anfgeben. (Fl. Zos. citirt an dieser Stelle Hero. dot, welcher im H. B. E- 37 und 101 die Bcschneidung als eine alte Sitte bei Kolchcrn, Aegpptern, Phönikiern, und Nichtjuden, in seiner und in unserer Zeit als gründlich und allseitig gelehrt hochgeachteter Autor in einfachem, prunklosen Tone dahingestellt, aber unverkennbar die volle Wahrheit und Ueberzeugung darin ausgesprochen hat, mögen ebenfalls in ihrer Ursprache hier Platz finden: Mögen die Neueren hieran erkennen, daß Gelehrsamkeit ohne Abfall, Gottcslcugnung und Resormsucht recht gut bestehen kann, daß, je tiefer und ausgebrciter die Wis-