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Der treue Zionswächter · 1848-02-01 · 5 (1.2.1848) · page 4

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
4 (1848)
Issue
5 (1.2.1848)
Date
1848-02-01
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Herr Lev» ein ausgezeichnete- LUHrerkälent, versieht ganz allein die Schule von 93 Kindern. Die Gcm. zahlt ihm außer dem Normalgehält jährlich 80 fl dafür, daß er wöchentltch 10 Zugabestünben gicbr, in welchen bloß hebräische Fächer gelehrt werben. Hier lebt noch der hochbeiahne frühere, und seit 1835 Pension,ne Rabbiner, Rabbi Maier Levy. Es sei zur Ehre der seitdem dorr funkrivnirenden jüngern Radbinen und zur Ehre des Herrn Lehrer Levi's gesagt, daß sie diesrm ehrwürdigen E'rei» alle nur möaliche Hochachtung zollen. 'vrw ^c, (Fortsetzung folgt.) *) Wenn ich bei der Beschreibung von Jebenhausen länger verweilt, als es vielleicht im Interesse des lesenden Ober-Elsaß geboren, nachdem sein Vater, 'ä? i'-nro gestorben war. In der Schule des berühmten Rabbi Wolf Busch - Weiler gebildet, floh er kurz nach dem Ausbruche der französischen Revolution von I78S nach Deutschland, allwo er, aller Subfistenz-Mittel baar, Gciahr lief, sein Brot erbetteln zu müssen. So zu Ragclsbcrg, im Hohenlohischen angekommen, nahm ein Gegenden, worauf der Rabbiner Hivr iiira in Wassertrüdingen ihm seine Tochter Recha zur Frau versprach. unter der Voraussetzung, daer eta g,. fichertes. wenn auch nur sehr bürgerliches Brot bekomme. Da war es Jebenhausen, daihn, nachdem er von dem Rabbiner zn Wallerstetn. Ascher Low. die 'v? erhalten. zum Rabbiner wählte. Jetzt zog der junge Rabbiner in sein neues Amt ein, wo fein erstes Werk war, Knaben, die Lust nnd Fähigkeit zum Stadium de- Talmuds hätten, nm sich zu versammeln (und die braven Einwohner von Jebenhausen reichten den vTwz freiwillig Kost und Wohnung). Hier nud später an andern Orten hat er 'im s?-,-- gewesen; und Jebenhausen gab die Möglichkeit dazu! r,rk Herr Leh? rer Kahn in Nagelsberg, ein Mitarbeiter Ihres i r Ist^cbenfalls ein Schüler von ihm. Metrische Bibelübersetzung. S ei- Tag. uns willkommen, du Tag der Ruh', M it Würde zu feiern den Sadbath-Tag- O. daß unser Thnn ihm gefallen mag! H eb'. Tempel des Herrn, a s dem Staube dich, A us Schutt und Zerstörung dich königlich! L eg' Feiergewänder, mein Volk, doch an, E s naht der Gesalbte, er ziehet heran. I n Seligkeit bist du mit Gott vereint! .L' Zn Gott mein Ruf empor: Ach, neige meinem Flehen, Allmächtiger, Dein Ohr! s, v ' ) r, o Vertraue immerfort Auf daSwaS dir der Schöpfer Verheißt in seinem Wort. Wie könnt', o höchster Richter. Als Wachende verlangen Der Mensch vor Dir bestehn! Rach Tagesanbruch sehr. Doch übest Du Erbarmen. Auf Gott vertrau'n. Israel, Verzeihest uns ja gern. Sei deines Lebens Ziel Wenn Ehrfurcht wir bezeigen. Bei ihm, bei ihm ist Gnade, Bor Dir, als unserm Herrn. Be ihm Erlösung viel. Er wird fein Volk befreien, Befrei'» von allem Leid. . . ., Lr wird. eS einst.beglücken, ... . Mit. steter Seligkeit! Wahlsprncke und Sittenlehren des Orients. (Fortsetzung.) 7. Rabbi Sutra im Namen Rabbi Simon's Sohn Jehua's sagte: Ter Mensch lasse sich eher in Flammenglut werfen, denn dem Mitmenschen in Gesellschaft das Gesicht roth machen (beschämen.) (Berach. 43, 2.) ——-

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