Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 52 (28.12.1847)
- Date
- 1847-12-28
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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»W 422 such'rn^ sie fanden e»»»-en Trost darin , ffch unter den Trünrwern ihres Tempels zu begrabe». Di« Flamme theike sich den Gebäuden mit, weiche neben dem Kerne deS Tempels standen. Die w de« Vvrhöfeuauf den Terrassen eingezwängte und durch die Hungersvoch schon ieichenähvlich gewordene Bevölkerung stieß düstere- Wehgeschrei aus yoer sah ihrem Unglück mit noch furchtbarerem. Schweigen zu. Gruppev von Priestern, theilS in der Blüthe der Jugend, »Heils mir greisem Haar und Bart erfüllten die Luft mit furchtbare»» Verwünschungen gegen Titus und gegen Rom. stimmten Tvdtengesänge an oder murmelten »ntt ausgebreiteten Armen prophetische Worte. Alle diese Töne, gemischt mit dem Wuthausbruche der Sieger, dem Lärm deS Gemetzels, hem Krachen der brennenden Dalken brachten, wie man sagt, ein dumpfes Geräusch, ein Wehklagen und Stöhnen hervor, wie man es am Ufer des Jordans noch nicht erlebt, und die Wiude trugen es dem Echo der entferntesten Länder von Ludäa zu. Zn allen Weltgegenden, wohin sich jüdische Color nicn verbreitet harren, ergriff sie ein Gefühl des Entsetzens. Man warf sich mir der Stirn gegen die Erde und schlug sich auf die Brust; ihr Haupt bedeckten sie mit Sack und Asche und alle Herzen waren mir einem Traue» stör umhüllt. TiruS hatte Zeit gehabt, mir seinem Gefolge ins Znn'ere des Heiligrhnms zu dringen und sich darin umzusehen. Aber ein dichter Rauch zwang ihr, bald, sich zurückzuziehen. Zn einiger Entfernung harre man glauben können, daß der ganze Berg MoriaHne ei»- zige Flau,me sei. Nu»» erhob sich ein urrbeschrelbliches Blutbad; nicht alle Opfer starben, vhne sich z»» verlheidrgcij, wehr als ein Rorner wurde 'in 'chsen'^Untergang,At' h»i,ei»»gezogen.' Ln Dtrölnen Hoß das Blut' dre'Srnfc' Ein Haufen' von Lüden. ANÜ Um .slci» tue GMieM'MnW HUNA : - - ' ZMANgsNÄchrichten. Mecklenburg Schwerin. Stern-eve^, den 14. Dec. Zn der gestrigen Sitzung der Landtägsverfaimnlnng kam der Bericht der für die staatsrechtliche Gegenstände niedergesetzten Coininitte über die 46ste Engere Arrsschnst-Pro- Position, betreffend die Verhältnisse und Rechte der Juden in Mecklenburg zum Bortrage. Zn diescin Berichte fände»» sich erst die früheren Verhandlungen in dieser Angelegenheit recapit»»lirt und waren dann die in den» landesherrlichen Reskripte des 25> Nov. v. Z. (Groths Lairdtagöbericht p. 219) suü 4. v 6 enthaltenen Vorschläge einer spcciellen Prüsi»»,g und Begutachtung unterzogen. Vor der Vcrhänd>lu»»g über den Bericht wurde noch eiü vorn Dep»»tirteü der Stadt Schwerin ' überreichter bezüglicher 'Vertrag verlesen, welcher volri Dorstailbe her Dortige» Jlldeirschaft an ^cn war, und durch''feuwn JH Eindruck bc»-dordrachte. 'Äie iheklmekse'M werdende- Verhandlung führfe daün zu den nächfofgenden Ergebnissen. Der Negiernngsvorschlag suk daß das i»n §. 377 des Ländesvergleichs erhaltene Verbot der Erwerbung von Grundeigenthun» vor» Seite»» der Juden, rücksichtlich-asier städtischWGründstücke, aufznhebc» sei, »nurde,nicht nur genchinigt, soildcrn auch die pou der Majorität der Eommitre befürwortete Attsdehnung der Maasiregel auf den Erwerb kleinerer/,lan'df^ Pachtuugeq> .»^soweit mit derlssikem niM-ke AllsübürlL von stqjld^chen/..P^ölssstschbe^ 'Z,rtriLbiH»ovLrechten vcrbülche»», ^i/ Ht/^S^n»men ^ge^lt'Hs Mschlo^ sejj. B v^Mag'sMwegeü den A»idÄ deue»! gcwerÜWen Ätech M" the»lMft»g /zu werden, fand an sich auch keinen Widersprach?'''Ramenilich »vard von ML^ddkpp^ftZkandschaft sehr all- MRW EM ihziMMr, ,k/»sl? wgeü^ zur BürgerreptÄfkutation eingerän.«i werde; und