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Der treue Zionswächter · 1847-12-14 · 50 (14.12.1847) · page 6

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
50 (14.12.1847)
Date
1847-12-14
Page
– (sequence 6)
Language
German
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466 nun erschienene, hebrätsche Werk (das von meinem Druder H. Schwarz, Rabbiner in Hürden (Bayern) ins Deutsche übersetzt und bald dem Drucke übergeben wird) sein Entstehen. ich irnch der Schilderung aller Vorzüge meines Werkes vor ähnlichen und erwähne blvs, daß es mit des Herrn Hülfe mir gelungen, mehr als 100 neue Ortsnamen zu entdecken, die in den bisherigen Reisebeschreibungen Palastina's vermißt werden. Mein vorgcsteckles Ziel rvs die Presse auf einer sehr niedrigen Stufe der Vollkommenheit steht, um nur die Druckkosten zu de» streiten, Ausgaben, die jeden Andern muthlos gemacht hätten. Ein Kapital, das landeegebränchlich noch zu 10 pCr. verzinst werden muß, und jetzt schon zu einer Summe von 1200 st. anqewachsen ist, war nöthig, das begonnene Werk nicht in Stockung gerarhen zu lassen. Ich konnte jedoch durch Nichts mehr zurückgeschreckr werden, die Vollendung eines Werkes, das solche, denen Kcnnrniß des heiligen Landes nicht gleichgültig ist, die Bitte, die Verbreitung eines Werkes, das gewiß Vielen willkommen erscheinen wnd, möglichst befördern zu wollen, und, so v«et es rn ihren Kräften steht, den Absatz desselben zu begünstigen. Jerusalem, im Etul 5607. Joseph Schwarz. - <-- ZrrtrmgsNacheichtrN. Preußen. Ndernpreußen. Also die Lehrer-Eonferenz zu Crcfeld will es nicht dulden, daß man den in derselben vorherrschenden Geist als irreligiös und unjüdisch schildert? DaS ist allerdings höchst löblich, und sollte in ehrener Schrift zur Mit- und Nachwelt allen Gemeinden Israels bekannt werden, wie man die Schmach unjüdischcn Wesens nicht erdulden will. Allein, meinen wir, müßte dann, wenn wir auch von Übereinstimmung zwischen Wort und That noch ganz schweigen wollen, wenigstens doch Übereinstimmung zwischen Wort und Wort selbst vorherrschend sein. Die Lehrer-Konferenz hat das Resultat ihres Wirkens, ihre Protokolle gleichsam in einem öffentlichen Blatte niedergelcgt. Lassen wir das authentische Aktenstück sprechen und das Publikum »nag entscheiden. Das zufrühe Gewöhnen jüdischer Kinder zum Aussprcchcn der Gebete und W2-2, überhaupt das zufrühe Lernen des Jüdischen sei Schuld an dem Mangel an Luft zur Erlernung des Hebräischen? Wie andere fremde Sprachen sollen die Kinder in späteren Jahren erst anfangen, ihre religiöse Muttersprache, pcö, zu lernen? Raschi sei aus den Schulen zu verbannen, Zunz und Ioclsohn einzuführen! letztes sogar als Religionsbuch? Ioclsohn — und jüdische Religion? Nein, nochmals spreche ich es offen hiemit auS, solche Grundsätze und jüdische Schulen und Lehrer, sie sichen im grellsten Widerspruche miteinander, und wenn wir nach der wahren Ursache jenes Mangels an Lust forschen wollten, so bieten uns die Verhandlungen der Eonfcrenz selbst die richtigste Lösung. Doch wie wir bereits früher erwähnt, wir fürchten Nichts. Jetzt, wo die bisherigen Eonsiftorien ohnedies aufgelöst werden sollen, bietet sich den Gemeinden Gelegenheit genug, frei sich darüber ansznsprechcn, ob sic wahres Iudcnthnrn oder moderne Neologie haben wollen, nnd sind wir Denn der Antwort sicher genug. So viel von Ihren 37 Corrcspondcntcn, und mein College ans No. LI wird schon nach seiner Weise antworten. Königsberg. Der Appcllationssenat des Tribuals fürs Königreich Preußen hatte ans den gestrigen Tag den Schlußtermin im Eheprozcsse des Or Falksvn angesetzt. Nenn Richter bildeten das Collegium; der Kanzler v. Wegnern hatte das Präsidium für diesen Fall an den Tribunalsdirektor v Kitzing abgegeben. Nach 1; Stunde entschied sich der Gerichtshof mit 6 gegen 3 Stimmen für die Nichtigkeits-Erklärung der Ehe, also die Bestätigung des ersten Erkenntnisses. (Br. Z.) Palästina. Jerusalem, Tisckri 5608. Vor einigen Wochen langte hicselbst ein junger Arzt ans Preußen an, der nach kurzem Verweilen seine Reise zur näheren

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