Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 50 (14.12.1847)
- Date
- 1847-12-14
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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»W 4ÜS müssen Herrn Fasse! noch viel weniger als Nichtweise sein. Aber Herr Fasse! bleibt bei den Gcvnim noch sagt er ferner — soll ein Rückschritt zu den Zeilen des Talmuds sein. Also bis zum Talmud zurück — ein gewaltiger Sprung! und ein augenfälliger Widcrloszusaqcn, weiß man nicht anders Nach, als Alles: ,a Alles, was in L57H und r''c von allen ^'2'Ly') qesannnclr und aufbewahrt Weisheit von einem Nichrweiscu! — Doch wieder zu unserm Gegenstände zurück. Herr Fasse! hak bis jetzt als Talmudgelehrren sich gezeigt und seine Vielwissern ausgekramr, er har als Poskim aus weiter Ferne herzuholen und aus verborgener Tiefe herauszubeschwvren versieht. So glaubte H. F. rmr dem zu thun zu haben, der diesen Minhag als r-wr .vrv erklärt, vbwol der diesin »"7 bringt u. der den vor sich gebabt so gut als Zeder. — Haben wir nun. wie wir gesehen, mir feinem Wissen Rabbiner fungirr, Eier - Mazorh allgemein, als von einem früheren Rabbinen erlaubt, gegessen, und in allen Backhäusern gebacken werden. Unsere Erachtens pr>72 , wo also auf eine solche Arr Eier-Mazokh vornherein erlaubt sind, bei Reis und Hülscnfrüchren aber sw??» aar nicht erwähnt wird. Beweis genug, daß dieser Minhag keine Veränderung leidet und duldet. Warum aber dieser Minhag strenger zu beobachten ist, werden wir weiter besprechen. Hier genüge uns die sen. Wenn nun dieser mit Wissen oder aus Unwissenheit, mir Vorsatz oder ohne Absicht sich weiter eingeschlichen hatte u. so vorgedrungen war, und allgemein wurde, der damalige Rabbiner aber keinen Einhalt mehr zu thun im Stande war, sy unterließ er das sache haben. Bei har es gar keine Meinung gegeben, d<e solche als wirklichen 7'2'st betrachtet hätte, mehr als bloßer 'Minhag war es niemals, indcß von Reis- und Hülsenfrücbtcn Meinungen im vorhanden sind, die sie als „verbieten". c i bringt der bevor er vom Minhag spricht. Und diese c'-wch L' sind eS auch, welche der »72 was im Talmud ausdrücklich erlaubt wurde, einer bloßen Besorgung wegen zu verbieten. Als Verbot und 7i2'st nämlich wird und kann cs keinen Eingang oder sagen kann. Unsere talmudischen Geleyrren, mein lieber Herr Fasset, wollen bei allem Scharfsinne dennoch mir Aufmerksamkeit und nur Nachdenken siudrrr, Der n"2 führt die Worte ci an, und macht seine kritische Bemerkung darauf und dies mir Reckt, wenn es als Verbot und 7'2'p, keineswegs aber, wenn es als bloßer Mmhag seinen Platz dcha pien will. Und dieses ist es auch, worauf der 2 2 merkwürdiger Werse dorr, wo er Reis und Hülsensrüchre behandelt, sorgniß wegen nichts verboten werden darf, mag wol wahr sein und har seine völlige Nichtigkeil, daß aber deswegen ein Minhag nicht cingeführr oder ein schon eingesührter, yeltendgemachrer u'.d verbreiteter Minhag aufgehoben werden muß, ist ebenso ungereimt r»'d diese beiden Behauptungen widersprechen sich einander nicht. Der Grund nun, worauf Herr Fasse! so fest bauet, stürzt jetzt mir Eins zusammen, denn wenn auch der l"-s> ''v ."w behauptet, daß, waS die heil. Schrift erlaubt, selbst die 7wö/i 'prn nicht verbieten können, will wol nur sagen: „verbieten", kann aber nie auf einen Minhag Bezug haben. Herr Fasset beweist nun ferner, daß er nicht der