Mannheim
Compact Memory

Der treue Zionswächter · 1847-12-07 · 49 (7.12.1847) · page 2

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
49 (7.12.1847)
Date
1847-12-07
Page
– (sequence 2)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
92% known words query
IRI
…/2625941-2626146-2626196--1197-2628806
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

»M SSI Gß» halten haben, und laßt daher seine Siune in die Luft s! weisen, um eine Poskimjagd zu machen, bis er im zchuelftn Gedankellfiuge eiuen L^p-r erhascht, der sogar backen erlaubt, -Um so mehr, meint Herr Fasse!, mag vdeb kann.gefolgert,werden, daß mg» Reis ohne rnrv. rcb am Peßach kochen und essen darf. Nun, wir wünschen Glück zn diesem Fange. Aber, mein lieber H. Fassei, warum erst den Nambam bemühen? Ist doch dieser;«? des Nambam eine p-w in und wird so oft und an so v-eien Stellen Theil nehmen, und har daher auch den Nambam aus seinem Schlafe gerüttelt Doch der Nambam wird sich bedanken, wenn man zu solchen Resultaten seine auswaren, da man doch ans Weizenmehl öc r"tv backen darf. Eine scl'öne Zumurhung! Oder umgekehrt, man dürfte aus Weizenmehl keine Mazorh backen, weil gesäuerter Weizen iwa svp ist. Welch' eine barocke und lächerliche Idee! Ist doch vielmehr darum nuv erlaubt, aus den fünf Getreidearren bloß 7>lbv zu backen, weil solche sriw sind. und ich verweise Herrn Fasset auf 7>'^ cj? v prr?. Wie falsch und fehlerhaft Herr Fasset diese Halachah des Nambam mag aufqefaßr haben, — er muß, wie er selbst gestehet, jene o2'7 bloß, die in der Sphäre dieser seiner Behandlung rinschlagen, nochmals durchforscht, alles aber, was außer dem Bereiche dieser Behandlung liegt, ganz außer Acht gelassen haben, denn wre könnte er sonst mir seinem Scharfsinne (?) in einen so groben Jrrrhum verfallen. Und hat es schon Herrn Fastcl gefallen, dem Nambam sich anzuschließen, und ihn als Grundstein zu wäh'en, sein morsches Gebäude darauf aufzuführen, so ist eS noch auffallender, welre Umwege er nehmen mußte, um im Nambam einen ausfindig zn macken. Stehen doch Herrn Fasse!, wie derselbe so oft zu behaupten pflegt, die Pforten des Talmuds stets offen, und hier fand er nicht, was der Nambam in der ersten in demselben p7v. der ihn beschäftigt, schreibt, daß allen andern Peßachragen, außer der ersten Nacht, man nicht nur Mazorh, sondern auch '2w öci;w7i mp ON'pi essen darf, allein die meisten v'pAv sind ja mp und suchten nicht Pn an den Tag zn legen, r'2 nicht beachtet zu werden brauchte, — oder beweiset der Nambam etwa mehr? Auch der P'p> hat alles dies, und noch mehr, gesehen und gewußt »ich doch hält er sich an öz-Usw '"7, der diese Gerreidearrcn zum Peßachgenuß für unerlaubt erklärt, weil der sie nicht zu essen, in unfern Ländern emgeführr und verbreitet wurde, und sonach keine Abänderung zuläßt. Wie weit Herr Fasset nun mit seinem neu entdeckten c"^, der zum leitenden Meteor ihm dienen soll, kommen wird, wollen wir «hm selbst überlassen, denn wenn der c'I'i auch Reis und Hülsenftüchte erlaub^, mit dem Beisätze: so darf Herr Fasse! nicht vergessen, daß der c-2") eine Zeit lang noch vor dem '"3 und P"wr gelebt har, und dieser des P"v7 daher wahrscheinlich nach dem c"3'7 cingeführt und verbreitet wurde. Welchen Erfo!g läßt also diese so gerühmte Entdeckung zurück? Was ist aber Herr»; Fasse! ein wv, und zwar ein .w» des P'p7? Nicht immer, meint Herr Fasset, und nicht Alles, was der P-P7 als angicbk, ist als wirklich gültiger zu betrachten und er führt zur Bekräftigung dieser Behauptung Stellen an , wo der 2'c und P"p dem des P'vi zuwider handelten.- Herr Fasse! wild wo! nie daran gedacht haben daß sich Jemand bemühen wird, das mir eigenen Augen sehen zu wollen, was er uns erzählt; allein wenn wir auch Herrn Fasse! anderswo unbedingt Glauben beimessrn könnten, hier müssen wir uns sträuben. seinen Worten zu trauen, denn das Unwahre fällt bald in die Augen Wir wollen daher sehen. im Orre des P"v7 gebräuchlich war. Wo also hier ein Widerspruch vorhanden ist, mag Herr Fasse! zeigen. Im v"s> »v ist ebensowenig ein R'moischer .'7>:r> angerastet worden, denn dort heißt es im P'v7: eS wäre der Gebrauch, Waisengelder auf t,'27 zu verleihen. Ob aber mit Recht oder Unrecht, bleibt hier unentschieden, und kommt hier nicht zur Sprache und Verständigung; wahrscheinlich aber hat dieser Gebrauch unerlaubter Weise sich eingeschlicken. Hierauf bemerkt nun p'c, daß er überall, oder vielmehr nirgends, fand, daß man selbst Weisengelder auf r>'N verleihen sollte. Weit

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.