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Der treue Zionswächter · 1847-11-23 · 47 (23.11.1847) · page 4

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
47 (23.11.1847)
Date
1847-11-23
Page
– (sequence 4)
Language
German
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,bvth 86, — Kat dieser Ritus hfe Eiqenthi'irnUchkelr, däß^ yie'^söpcrattvn.' mit'dem A'tcr um so silunerzhaftek Alrcruatioc stzt^ entweder dem v. rmchrten Schmerz ^'Kr^^era'tiön' 'sie!)/aukzuse'hen^ oder sie gänzlich zu utt^rlasseu. Hierzu "kömmt daß jener Grundsatz'in seiner Scharfe dahü, sichren dürfte daß der Vater sich jeglicher Erziehung seiner'Kinder, jeglicher religiösen ftilrat anzunkkmen, daß 1) Die Ansicht: die Besckneidunq sei für den Juden nicht verbindend, als eine der Bibel, dem Voiks- Bewußtsein und allen Grundsätzen des Judenthums zuwidcrlaufcnde, heterodoxe Ansicht zu perhorresciren ist; 2) dem verehrlicken Nabbinate zunächst obliegt, die gesetzlichen Mittel und Wege einzuschlagen, um den Vater zur Deschneidung seines Sohnes zu veranlassen; endlich: Z) wenn diese Schritte fruchtlos bleiben, die jüdischen geistlichen Behörden aller Orten gegen denselben, so wie gegen jeden. welcher aus Frevelmuth die Beschncidung seines Sohnes unterläßt, in Betracht der Wichtigkeit deS Gesetze«, auf disc'plinarischcm Wege die Bestimmung eintreten lassen Müssen: Daß derselbe, so lange die Renitenz dauert, aus der Gemeinde Israels als ausgeschlossen zu betrachten sei (Jore Dea 334). —-«>O«»--— Erinnerungen aus meinem Leben Von PhilnlethoL. Aus weiter Ferne werfen wir einen Blick zurück . nach der heimathlichen Gegend und rufen uns wieder Einiges aus unseren jüngsten Erlebnissen itzs Gedächtnis Dort^ wo vor mehr als tausend Jahren der Römer kriegerische Legionen eindrangen, und Sparen ließ und den ruhigen harmlosen Wandrer beunruhigte, der.Wege Sicherheit aufhob, dort, wo in der neuern Zeit manches Kriegeshecr durchzog, sah ich noch vor zu genießen. Es beglückt uns der Segen der Eltern, die trauliche" Umgebung unserer Nächsten, fdeudeglänzende Blicke Umstrahlen uns. väterliche Lehre erfreut uns mütterliche Herzensgute umschwebet uns. allenthalben. Das zarte Alter der Kindheit ist des Lrbe»s schönste Zeit. In uns süßer Friede, außer uns Wonne und Freude Doch im Jünglingsalter tritt das Leben ernster auf, wenn des Berufes Pflichten uns aufgelegt werden. Die lachenden Gefilde, in denen, ich mich erging bieten den Reiz nickt mehr, die aumuthigen Wälder, die ich durchstreifte, gewähren nicht mehr die frühere Freude, die grünenden Auen, in denen so oft ich mich sonnte, vom Beginne des Frühlings 'bis zum Ende des Herbstes^ in dem die schönen Dlüthen schon längst gewelkt, und das Helle Grün schon längst erblaßt, tragen Nicht mehr für mich die schönen Genüsse Geschwunden ist die Morgenrörhe, d'e Nebel zerronnen, und glühenden Brand versendet die Sonne. Nnr die Errinnerung an jene schöne Zeit bleibt, und rufet em Blicken entrollte, eine neue Laufbahn sich mir.eröffnet, so entsage ich dem behaglich-häuslichen Kreiie, um entfernt vom Heimathlande eine Thärigkeir zu beginnen, treten uns da in den Weg. und Schwierigkeiten thürmen sich hierauf!-— An einem schönen herbst« lichen Sonntagemorgen entraffre ich mich früh dem Lager, um die N.ise anzurreten, in Begleitung eines meiner lieben Angehörigen. Zn geflügelten Schritten eilten wir durch die langen Straßen der Stadt wo der Schlaf noch gefesselt hielt die Müden, hie und da flimmerte noch ein Lickt, der Begleiter des Menschen in der Einsamkeit, und dorr am Thore beschäftigte sich schon ein Knecht mir dem Änschirren der Pferde, welche einen mir Maaren belasteten Wagen nach der großen Stadt des Handels und der Gewerbe bringen sollten. Wir gelangten an die Brücke, wo kurz nach den für

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