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Der treue Zionswächter · 1847-11-16 · 46 (16.11.1847) · page 3

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
46 (16.11.1847)
Date
1847-11-16
Page
– (sequence 3)
Language
German
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«§- SN V» und jüngsten jüdischen ReligionSbewegimgen iiefert -ans jeder ihrer: Seiten der Belege mannigfache zur Wider, jegung derselben. Und wie wäre es andermöglich? Jene erhabene, wahrhaft reine Idee der Gewissen», freiheit, sie »st seit jenem Tage gewichen seitdem eine destruktive Neologie den verwegenen, Gott sei Dank seither gänzlich gescheiterten Versuch machte, auf Unkosten , auf dem Grabe gleichsam des orthodoxen Indenrhums da» Reich des Nihilismus zu begründen. Wer zählt sie auf , die freilich ohnmächtigen Versuche zur Un rg-adung unsere geheiligten Glaubens, wer die un. «lu Waffen der Verleumdung, der Lüae, de» Sportes und Hohnes, angewandt, um die eigene Reli« gion zu verdächtigen, sie den Schlägen de-Unglaubens Und des Hasses preiezugeben? Wer nennt die Deein» trächtigungen, Kränkungen und Hemmnisse, die gegen den Vollzug uns heiliger Gebote hervorgerufen, wer den Verrarh, gegen unsre Heiligthümer herausbeschworen, genährt und geleitet von denen, die sich Missionaire der Gewissensfreiheit fälschlich und unwürdig nennen. Hier wird «S auf die Kasuisten, dort auf den Talmud abgesehen. der Eine beweist die Unverbindlichkeir, der Andere die Schädlichkeit, der Dritte die Gefahr unS heiliger Religionequellen. Bald sollen wir die Mörder unserer eigenen Kinder sein, die wir vorsätzlich kurz nach der Geburt der Pest eines verheerenden Elftes preisgeben, bald die Mörder unserer Eltern, Gatten» Kmder, Geschwister, unserer Lieben alle, die wir lebendig der Verwesung des Grabes überantworten. Die Eesammrheir der jüdischen Nation ist durch ein von Gort selbst für ewige Zeiten eingesetztes, körperliches Dundeszeichen zu einer großen Familie vereint, wer dieses Dundeezeichen vorsätzlich vernachlässigt, ist, kann so lange nicht, als er jenes gvtkgebotene Zeichen unterläßt, Mitglied der Familie sein. Es wird dennoch vorsätzlich veruachlässigk. Was einfacher und natürlicher als Paß die gemeinsame Familie erklärt, ihrem Gewissen, ihrem Gesetze nach erklären muß: Wer das DundeSzeichen der Familie nicht an sich kragen will, scheidet sich selbst aus derselben au-, will nicht zu ihr gehören, kann nicht zu ihr gehören. Welcher Unbefangene w,rd in solcher Erklärung, demgeuräßen Handeln etwa- Andres erblicken können und wollen, als selbstverschuldete Ursache einerseits, norhgedrungene, geborene Folge andrerseits. Aber man denke! Tritt einer jener lügenhaften GewUeusfreihetts-Propheten auf, höhnet jener erhabenen Idee, die er nie gekannt und verstanden. heuchelt: humane Mitrmpsindung, fordert m tolldreistem Ucbermltshe, zum Trotze jene« gepriesenen Frechen r Man solle jene große Famitte zwingen,-«q sich selbst ausgeschlossen Habenden iw ihrer» Kreis anfznnehmen, solle sie zMiNgrn, gegen ihr Gewissen, gegen den offenen Buchstaben ihres göttlichen^ Gesetzes -en yHs- Bruder anzuerkennen, der selbst zuerst diesen Name» abgelegt, solle sie demnach zwingen, gottnnd gewissenlos zu Handel«, zwingen durch die Macht weltlicher Obrigkeit! Und danennen sie Gewissensfreiheit!? Das wären die Apostel jener gepriesenen Toleranz? Ihr versteht sie nickt, Ihr begreifet sie nicht. Euch soll sie nickt Mittel des Friedens sein, nein, zum Fluche, zur Unterdrückung des Andersdenkenden wollt Ihr sie anwenden, knechten, mißbrauchen wollt Ihr sie. Es wird Euch nicht gelingen. Nichts rächt sich so sehr, als der Mißbrauch, die Entweihung deS Heiligen eS an ihren Urheber lhut. Ihr täuschet die Menge nicht ferner m»k Euren gleißnerischen Reden. Ihr seid durchschaut, seid entlarvt, jene hehre Idee, sie hak keinen Theil an Euch; Das Werk der Heuchelei und des Truge-, es unter, liegt, für ewig aber bestehet das erhabene, vollkommene Goueswerk. Auszüge Rabbinifcheu Gutachten für die Beschneid«»- rc. rc. (Als Manuskript gedruckt.) Frankfurt, 18 tl. Zn Hinblick auf bekannte neuere Vorgänge, und da es an der Zeit sein möchte, die freie, unumwunden« Stimme des allein zur Entscheidung berechtigten orthodoxen ZudenrhumS, in dieser, nicht eine einzelne Gemeinde, vielmehr die Gesammrheir Israelaufs Innigste berührenden Angelegenheit zu vernehmen und im Bewußtsein eines Rechtes, daander tiefsten Tiefe unserer Urberzeugung emporkeimend, beruhend in den unumstößlichen Grundwahrheiten einer seit undenklichen Zeiten bestehenden positiven GotteSreligion, kein« Macht auf Erden uns zu rauben vermag, lassen wir vor Al lem einzelne Auszüge aus den betreffenden Gutachten der bekanntesten. Rabbinen und Theologen hier folgen.

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