Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 42 (19.10.1847)
- Date
- 1847-10-19
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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sich ekngesä,lrihe-1 haben, welche' ganz 'sicher' das Vcrdtrbcn na»' sich ziehen? Entdecke cs-! ih:n,-' baß in s-ineä '"UnterneMüntzen S.kur^Dann ^wiro^ er^ Luch ^klar schauen; wird! «qsehen^daH.,.f^Ms.^ie^s ^n Arrs.hmye svj,rm?r- Dank -d'-fe ZurechrMMNZ. annehmen . wird in der Zukunft zu seinem eigenen: Heile besser handeln und wirken. — Und d» hast Göttliches verrichtet; du hast dem Verirrten däS Lickt der Wahrheit gereicht, * * Dein Bruder, der fühlt, daß ihn die Begierde zu sehr beherrsche, bedarf Hülfe — und du sollst sie ihm reichen; dein Bruder, der irrt, bedarf Hülfe ohne es zu wissen — und du sollst sie ihm reichen: es giebc aber noch eine dritte Classe. die Hülfe sucht — und was zur Versorgung einer Familie unentbehrlich ist; nicht alle Menschen sind so glücklich, ihre Tage in Gesundheit dahin zu leben, und den Schmerz und die Beschwerde einer Krankheit nicht zu fühlen; nicht allen Menschen ist vom Allmächtigen es zugedachr, wahrend ihrer Lebenszeit kein lheuercs Haupt von ihrer Seite zu verlieren, und die Wunde, welche eine solche Trennung schlägt, niemals zu empfinden. Und daher die Gebeugten, meine Andächtigen.' welche immerwährend in Menge wehklagen und jammern. Hier wernt der Arme, die Wittwe, die Waise, weil sie keinen Helfer und Beschützer haben, weil sie auch nicht einen habender ihnen Speise und Trank und Kleidung darreiche, der ihnen die Bedürfnisse des Lebens verschaffe. — Hier weint ein armer Familrenvärer in der Einsamkeit, weil seine Ehre es noch nicht znläßr, daher seine Noch offenbare, und der Gedanke zerreißt ihm das Herz. Da schmachtet ein Sterblicher auf dem Krankenlager, die Krankheit zerrüttet seinen Körper und er sucht Heilung, Erholung, Ermunterung und Erquickung und dort zerfließt ein Sterblicher in Thranen über den Tod eines Geliebte,^ eines Freundes-c'eines Vrudcrs,'er sehnt sich nach Ttvst'und Becuhigllug uild weiß sie nirgend zinfinben^-^- )- ' L- Uu^^nnejne^solchen -Lage? finkest du nicht selten dritte- Brüder und deine Schwestern- und dir ist Kraft vergönnt- >Hülfe Uefftea zü können!^ -aber - stehst du wol als Netter da Zur Zeit der Noch? -Stehst du einen Trauernden, dem ein Trostwort, vernünftig angebracht, wahre Erquickung wäre; so entströmt auch kein Laut zur Besänftigung deinem Munde, weil du dich dadurch zufrieden giebst, daß die Zeit, welche alles mir sich fortreißrauch diese Trauer aus der Brust des Bruders scheuchen wird. Siehst du einen Kranken. dem dein Besuch, dein Zureden, deine Ermunterung, dein Rath schon kräftige Heilmurrel sein würden; so sprichst du: dieses gehört den nächsten Freunden; ich stehe zu entfernt — und so unterbleibt es: und du weißt nicht, daß jeder Mensch dein Freund und dein Bruder istSiehst du einen redlrchen Mann, der seine Noch und seine Armuch noch nicht offenbaren kann; so zögerst du so lange mir deiner Hülfe, bis seine schreckliche Laae und seine Verlegenheit an den Tag kommen müssen, und dann vermag deine Unterstützung nicht mehr, einen so kräftigen Eindruck zu machen» Siehst du eine Wittwe. eine Waise; ihr Kummer rührt dich nicht; ihr Schmerz ergreift dich nicht: und wenn du auch den Gatten noch so hoch achtetest seine Gattin als Wittwe kennst du nicht mehr; wenn du auch die Eltern noch so hoch verehrtest, ihre Kinder als Waisen kennst du ganz und gar nicht mehr. Und so hältst du da deine Vernunft, hier dein Vermögen dorr dei-.e Sprache zurück, mir denen du Gutes üben könntest! — Aber, Menschhast du dir die göttliche Lehre nicht eingepragr: Was du von deinem Gotte Ist es nicht drin Vater im Himmel, der die Gebeugten aufrichter; und wie? dü solltest es unterlassen? — Lasse dich von mir hinleiren zu jenen denkwürdigen Worten unserer Weisen. Sie sagen : Es heißt r dn sollst dem Ewigen deinem Gölte nachwandel:». Kann aber der Sterbliche der Gottheit nachwandeln, die ein verzehrend Feuer ist? Nein; die Meinung der göttlichen Lehre ist: Wie die Gottheit die Nackten kleidet, so kleide auch du den Nackten; so wie sie die Trauernden tröstet, so tröste auch du ihm; so wie sie die Kranken besucht, so besuche auch du dieselben. So beherzige, was Zesaia in prophetischer Begeisterung