Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 42 (19.10.1847)
- Date
- 1847-10-19
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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genrhume. Andtrer. Lehret ihn Gottes,Wort-..Gotte- Geists, unjd bald ßvixtz es^Dchsc mehr des« jlügrnhaften Geists, dem. kxügeriscken Wprte fiolgeq.' Führer es hin iy ,? die.EvhMM« .Hststk-^Wr- .^örtliche.» .-^esetzeS> .^fftt7/HrWbstkrU^WWt^n,j..prützK;PNP.Nv^hl.sn^. vnd seid sicher, rZhr, erwer-er Eych.M einem ^Tage M diesem Wege der rreuen Anhänger und Jünger mehr als Eure wohlmeinendste Polemik, in Zähren, sie Euch verscl>affcn kann. Anregung des Bolkesinnes für ernstes Bibel- und Talmudstudium ist die sicherste Bürgschaft für Kräftigung jüdisch-religiösen Leben-; Wissenschaft, jüdische Wissenschaft, Wissenschaft der Bibel und des Talmuds, das edelste und zugleich sicherste Mittel, durch welches die Orthodoxie unfehlbar ihre Gegner entwaffnet, die Krisis in der das Zudenthnm sich gegenwärtig befindet, zu einem erfreulichen Resultate in ihrem Sinne hrnführen kann. Der so gehandhabre Widerstand aber, dir drrarrige Anregung, fie sind Beide im jüngsiverflossenen Zahre nicht unbenutzt geblieben, haben den von ihnen gehegten Erwartungen entsprochen. Wenn die das orthodoxe Judcnthum bekämpfenden Bewegungs-Parteien vom Reform-Verein an bis zur Theologen-Dcrsammlung in ihren Resultaten gescheitert, wenn Stillstand bei ihnen eingetrererr, wenn starr deS Fortschrittes in ihren Bestrebungen, Rückschritte sich kund gegeben, so hatte schon in diesem Sinne der passive Widerstand des orthodoxen Zudenthums sich eiNeS nicht unbedeutenden Erfolges zu erfreuen. Aber dieser passive Widerstand allein wäre an und für sich selbst kaum hinreichend gewesen, solches Scheitern, wenigstens Paralistren des gegnerischen Strebenhetvorznrufen, dazu bedurfte es vielmehr noch der selbstthärigen Mitwirkung, des ryarkraftigen actt'ven Widerstands. Auch an diesen hat es nicht gefehlt, und wenn auch geräuschlos und ohne Prunk und Wortschwall, hat das orthodoxe Zudenthum, wo es für nörhig erachtet, auch diesen activcn Widerstand, und Dank dem Allmächtigen! nicht ohne allen Erfolg geltend gemacht. Das Mecklenburgische Dispensations-Edikt, nach dessen Inhalte Zwang gegen das orthodoxe Zudenthnm fernerhin nicht ausgeübr werden darf. Rabbiner und Schächter, denen Juden nicht ferner aufgedrungen werden, die als solche in ihrem Gewissen sie nicht anerkennen können; die preußische Judengesetzgebung, die überall positives Zudenthum anerkenne und fordert, die die Majorität gesetzgebend erachtet, der Minorität aber selbstständige Constlrulrung gestartet; das in Bezug auf religiöses Zudenthum von seinem Vorgänger kaum sich unterscheidende bgyerssche, Ministerium, dessen mit so vielem Triumph vexkündele MrLaubniß zum Besuche der R.- V. noch immer vergeblich, erwartet wird; der Mannheimer Mna-vgenr-th, Großherzogi, Badischen Ministeriums Entscheidung.hinsichtlich der R..V. sie und noch viele andere Erscheinungen gehören dieser Caregorie an. sind als Resultate diesem Streben beizumesien. Aber auch für die von uns bei Weitem wichtiger erachtete Anregung ist nichts Unwesentliches geschehen. Hiehcr rechnen wir die stets größer werdende Zahl unserer Lcrnvereine, hieher die lebhafte Berheiligung an der Förderung jüdischer Wissenschaft, als deren Organ der überall anerkannte iwc" sich so ra,ch und entschieden manifestirt; hieber gehören die Spenden, die in mehr als gewöhnlichem Maaße den bedrängten Brüdern im heiligen Lande durch die Vermittelung des bewährten Amsterdamer Commirtees, zugewandr worden, hieher die mannigfachen, selbst anonymen Unterstützungen die nach Anzeige der verehrlichen. Redaktion dieser Blätter derselben zur Förderung des Talmudstudiums im Allgemeinen, zur Unterstützung der specicll überwiesen worden sind; hieher die Rehabitilirung eines bisher verkannten Landes Und dess.n inniges Anschlüßen an die Bestrebungen des orthodoxen Zndenrhums; hieher endlich so viele kleinere, selbst unbedeutend und unvehange nichts weniger, als dieser großen,, allgemeinen Idee der Anregung angehören. Können wir nun mir den erlangten Resultaten insofern zufrieden sein, als wandelbar jenes göttliche Gesetz, hocherhaben über den Umschwung der Zeiten und Begebenheiten darstehek, müssen wir uns auch für das Gewonnene zum innigsten Dank gegen den gütigen Spender aus voller Seele veranlaßt fühlen, so wollen wir aber uns nicht verhehlen, wie immer noch wenig, sehr wenig tzethan, wie daS Meiste zu thun noch übrig bleibt, wie die beste Nutzanwendung des bisher Erlangten darin besteht, daß wir durch dasselbe uns mächtig angetrieben und angespornk fühlen, in diesem Sinne weiter zu wirkenselbiges nur als ein Fingerzeig der weisen Vorsehung für unser ferneres Streben zu betrachten. Vor Allem aber müssen wir der Lauheit, die sich immer noch, selbst in solchen Kreisen, wo sie wahrlich nicht erwartec werden sollte, kundgiebt, entschieden entgegenzucreken. Rücksichten bei dkm Einen, Frieden 2 toul xrix bei