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Der treue Zionswächter · 1847-09-07 · 36 (7.9.1847) · page 3

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
36 (7.9.1847)
Date
1847-09-07
Page
– (sequence 3)
Language
German
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über den Willen, wenn das Anschauen dieser Kraft es in Andern gewiß macht, daß man vermag, was man ernstlich will. Man wird verzagt neben Verzagten, muchig neben Mulhigen. Darum ist es allerdings so wichtigin welcher Gesellschaft Kinder ihre erste Periode durchleben. Es kann in der zweiten Manches, zu befolgen. Die Uebungen des moralischen und religiösen Sinnes an eine gewisse Reihenfolge binden, und sich gleichsam ein fortschreitendes Schema entwerfen, Weisheit; ob sie eben im auszesonnenen Typus an der Reihe ist, ist ganz gleichgültig. So erzieht und stärkt die Narur ihre Pflanzen bald durch Regen, bald durch und Kühle, auch wol durch Winp und Sturm, der sie niederbeugt bis zur Erde, damit die Wurzel sich fester in ihrem Boden verschlinge; aber jede auf andere Art in anderer Ordnung obwol durch jeZliche Einwirkung hinstrebend zu einem Zwecke. Sie wirkte nicht gerade dere; dennoch konnte jene gedeihen. 6) Pestalozzi schlägt vor, die erste Hinweisung auf Gort von Seiten der Mutter an den Moment zu knüpfen, wo das Kind Zuerst leise ahne: Dü bedarfst der Murrer nicht mehr". Mir scheint dies iü aller Hinsicht der unglücklichste Zeikpunkr. ) Fällt dergleichen ja dem Kinde ein, so' ist's wol nur in Augenblicken des Trotzes, udet eine^ gefühllosen Mtte, 'W' in'den' Unbequemsten für' ^eiigsöfe'MndrÄck^' 'Me?'Ms 'Nkd entwickelt wol ühe^hauh.r diesen ^edanfen eb^n sö ivenig zu deutlichen Vorstellungen, als den entgegengesetzten; „Du bedarfst der Mutter". Ueberdies ist es weit naturgemäßer, das Kind durch die Erinnerung an Wohlkharen, die wir Alle aus einer unsichtbaren Hand täglich empfangen, und an einen Heiligen, der Alles weiß, was man rhur, das Döse wie das Gute zu der Ahndung eines unsichtbaren Wesens zu erheben, als durch das Bedürfnis;. Denn der Frohsinn und das Gewissen, das sich so früh regt und selbst eme Art von innere Religiosität ist, kommen jenen Lehren willig entgegen. Im Gefühle des Bedürfnisses hilft es sich entweder selbst, wo es kann, und gehr furchtlos dem unbekannten Leben entgegen; oder es sucht bei fremden Menschen Hülfe, so lange es diese kennt. In großer Noch aber (denn auch Kinder haben zuweilen ihre große Noch) flüchtet es, früh bekannt mir einer höchsten Macht u, d Lcebe, von selbst zu dem unsichtbaren Helfer; nicht weil eS der Mmrer nicht mehr bedarf, sondern weil alles Menschliche ihn zu schwach zur Hülfe dünkr. So ist manches Gebet der Kinder unter heißen Thränen zum Himmel gestiegen, wenn Furcht, Verlegenheit und Trauer ihre Seele ergriffen halten. Spottet Vieser Kindereinfalc nicht! Es lst ihre Religion, ihr erstes Hinaufsireben zu dem Unendlichen; ein Bedürfuiß, daS sie dem Wesentlichsten nach mit dem gebildetsten Menschen gemein haben. N—r. Die Inden im Ries. straffe, die von Nürnberg nach der Schweiz führt, und har das anmurhige Gunzhausen passtrt, die Altmühl überschritten und den fränkischen Landrücken erstiegen, wie nirgend mehr in dem großen, schönen Deutschland sich ihm barbieret. Eine Eebene von etwa 20 Qnadrarmeilen von dem ermelderey Landrücken, von dem Dopaugebirg und vom Heerhfeld, die mit Waldungen voys Buchen, Eichen nnd Blftketz^.hedeckr, und auf den höchsten Bergsp,tzen zahllose, Durgen, Schlösser, Klöster (mitunter auch pcqcy.tige^ Ruinen') ih-H . stolzen Zinnen Mhebm, ringsum ,eGg.efgß^ c.tzieMM jM, M-rhee zMLniz.,,: der^S..,ch^i-.Uykbrll«x GAL KkMMMnr ^Hungen durchzpgen^y»(k;,unzghstM Htzädsty, AöMfl, Malereien wie Mäht § n.Mgk -jlyik. -Ml .hE-ehojiKee Teppich zu seinen Füßen. Es ist das gesegnete Nissgau, von dem sprichwörtlich gesagt wirb, eS wachse auf einem Quadrarschuh Land ein Scheffel Korn. Und in diesen Gefilden leben seit unfürdenklichen Zeiten etwa 20 zahlreiche jüdische Gemeinden. DaS herrlich« Wallerstein har, nächst Pgppenheim, die älteste Judengemeinde diesseits des Rheins und die Volkssage läßt sie schon mir den ersten römischen Lolonisten*) dahm ») Herr Lehrer Elsässer zu Oberdorf, der für die epische

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