Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 35 (31.8.1847)
- Date
- 1847-08-31
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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verwiesen werden. Insofern jedoch dortige Gemeindemitglieder sich durch die Vorschriften der Sy' nagogenordnung in ihrem Gewissen wirklich beschwert suhlen und eine Dispensation von der Bestimmung des §. 1. derselben wünschen sollten, wird auf deren motivirten Eintrag dem Befinden nach weitere Re» solution erfolgen. Schwerin, den 7. August 1817. Großherzoglich Mecklenburgische Landesregierung. - i Fr. v.^ Oerzen,, . u.. ::§n Veranlassung des. Vortrags y. 16. d. M. wird es den KchlflenkenM. Friedhejm^^.D. Heymann und '.'Zl. Friedheim, dem-Rentier^ Levin Pincus und dem.- LohL.ärbermelster W. Friedkeim zu Grevis» mühlenauch allen Glaubengenossen der Suvplikanten in dortiger Stadt, welche sich durch die Vorschriften der Synagogenordnung in ihrem Gewissen beschwert erachten, bis auf weiteres Dispensando gestattet außerhalbdcr;Synagoge,!altjüdischem Ritus und Glauben gemäß,, in aller Stille gottesdienstliche Zusammenkünfte zu halten, n. Uebrigens aber werden Supplikan.tenlfowie''alle'>--.wMe-.--.v.o.»Z'-dieser WS', pensation Gebrauch machen sollten, dadurch' wie sich von selbst versteht, von den ihnen.obliegenden Verpflichtungen zu Gemeindeleistungen, nicht befreiet.' Schwerin, den 19. August IM. - (I.. 8.) ' Großherzoglich Mecklenburgische Landesregierung. '..H-.-,!--'^ Fr.'-^?OerM. .N'-s'-'. - - / iVettphirlrst. , zHer-er«/: Anfangs Uugost.j x OierIvMW M.r drej jud. Haushaltungen-:; MolKLepy, Lyseph-.Le.pje^ Isaac Äantson. Ach sind MU ANitzM-MWSrFffrz. migkcit, dqher, fhresMuM würdig. Mir seh?m ,hier verein r ..-Frömmigkeit, Menschenliebe; upd chM scheidenen Wandel vor Gott." Welch' ein Eontraft gegen so viele Gemeinden, die mit ihrem Gelde prunken, und sich stolz über andere erheben. Sie leben in Lnrus, opfern Alles den Annehmlichkeiten des Lebens, wetteifern, ihre Gemächer zu verschönern, Wohlgerüche duften in ihren Zimmern, aber Andachtsorte des einzigen Gottes sind gut in Kammern oder an für Menschenwobnungen unbequeme Orte. Doch ich will hier abbrecken, und zu meinem Thema zurückkehren. — Früher wohnten nur zwei Familienväter in H., die, um selbst Gottesdienst zu halten, an Fest« und Feiertagen 7 —8 arme Leute aus der Nähe einlndcn. Stets zeichneten sich diese paar Familienväter durch außerordentliche Milde und Wohlthätigkeit, durch Hulseleistung an Nothleidende und reichliche Unterstützung aus. Kaum war die Jugend herangewachsen und in ihrem eignen Orte;'w, als auch schon der allgemeine fromme Wunsch rege ward, einen Tempel dem Herrn zu errichten. Jeder freute sich der großen Opfer, welche er bereitwillig Gott gespendet. Jeder pries sich glücklich, seinen Thcil an der Befriedigung ihrer gefühlten Bedürfnisse am Bau ihres Gottes- und Schulhauseä beigetragen zu haben. Sonntag, den 1. August wo ft?r) war die 'Arbeit vollendet, und die Einweihung auf den nächsten Sabbath Oi") prio) festgesetzt. — Schon Donnerstag-trafen Fremde aus der Nähe und Ferne hier ein. Diese wurden mitbewillkommendem Zuruf von der kleinen Gemeinde empfangen. Zur Verherrlichung des Festes wurde- Sr. Hochwnrdcn, Herrn Dberrabbincr Sutkro von Münster und der dorligej seincm'Fache gewachsene zm? hierher berufen- Der ganze Weg vorder alten Synagoge bis zur neuen war von den-christlichen Burgern mit Laubgewindeil,"Fähuett' wk'Ksäunuckr. 'Trotz der fast niierkräglickien drückenden'MHs ijiek' bkoEinweihung lobenöwerth Lns. Um ychr.Uhr Nachmittags, nachdem noch in der alten Synagoge gebetet ward und der Herr Oherrabbiiwr herzergreifende Morte ^an die ßleineGeMeist.dk: richtete^ seyte-sickr der ZitM iw Bewegnrig. „ VvndrwMitgkirdlcrn,dewst Spjtzki hrr Herr. Oberrahb^twr,- Äede«.ein iMv -.-2llsi em ZMels^eriMMMg^tvdLHMtMMt' Seitegs.der -rchM»chM>Mspöl-keruttAluMufeWsr er/-« wächyr, meistey.Md . vfe^>^olghjMtMi!dkYi'UmgeSrnd')üsichi freiwillig dem Zuge anschlessen. iWähreuLdeÄ Zu-- gcs wurden verschiedene Festgesänge, den heiligen Psalmen entnommen, durch ein Sängerchor eröffnet. An der Synagoge angekommeu, öffnete der Herr Oberrabbiner nach den Worten >!> 'v."2 dieselbe. Es wurde wie üblich, wo e>r> und viele passende Psalmen (aber nur im Hebräischen) recitirr. dann die v2L gehalten. Nun dielt Herr Oberrabbiner eine gediegene Einweihungsrede welche einen nnerlöschlrchen riefen Eindruck übte