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Der treue Zionswächter · 1847-08-24 · 34 (24.8.1847) · page 3

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
34 (24.8.1847)
Date
1847-08-24
Page
– (sequence 3)
Language
German
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»W 275 Mo werden,' eine erziehende Weisheit allgemein werden könne, die nur die Frucht reifen Nachdenkens und mannichfalr«ger Erfahrung seien, und von den niederen Volksklaffen nach ihrer ganzen Lage fast gar nicht erwarrec werden kann? Es giebr — und ich selbst kannte Ausnahmen, und sah reife Weisheit in der Jahre Lenz. 'Aber chas werden, glaub' ich, immer Ausnahmen bleiben, ob -wir wol in der weiblichen Erziehung unablässig chlihui streben müssen, daß es aufhör'e/ Änsnahme zu sein. -"Nl-.r: Es-soll übrigens dieselBem^rküng blos zeigen, daß -die Kikderliebe, ivclche die Rarür in'das weibliche Herz 'Hüsklsogar bei solchen', -die Mie-Mütter waren,) gepflanzt, här/! in ihrer gewöhn licheü Erscheinung zwar 'als Sckütze- , rrnndes' hülfloseu-Wesens'Vei^seinetssEiurrirt ist die Welt, keineswegs'als'PflegbriN des nivrasifchen 'Gefühls ^bnrLchfek!- werden könne,"! inöeni-Pjt)rben^sso:leicht zstm Veederbniß:-desselben fühten ' kann. Auf der andern Seite' ist7der"Schake, den^ die mütterliche Verziehung 'stifte auch nicht so groß und unheilbar als er zuweilen gedacht wird. Ich kenne eme große Menge Züngirirge^ und Jungfrauen/ welche in ihren Kinderjahren gar sehr venogen wurden, daher im höchsten Grade eigEilnuig und herrisch waren, - ohne daß nach ihrer werteren Ausbildung die Spuren hiervon bemerkbar geblieben wären. Von sehr vielen Fehlern bringe den Zögling die reifere Vernunft! zurück, und irS 'geh^ damit, wie mir so manchen körperlichen Gebrechen? ^;tr wachst sie aus". Andere vertilgt die Norhrvendigkeit und der-Widerstand, welchen er im Lebtn' sinder. Oft heilt ihn die Murrer selbst, die, mit einem jüngern Liebling beschäftigt, dem Heranwachsenden strenger wirdda sie wol einsieht, daß es hohe-Zeir sei. "den Gehst nnd die Strenge neben die Liebe zu stellen.' Doch je früher die Liebe-vernünftig wird/destd bessek? -' 'o 4) Man saßt ^fernek)' ttn^ s8' PüÄn!kch die bewährtesten 'Padagi^hen'"kn ihren''^chriftest' über die Pestalozzi'sche Lehratt üus: 7s,Liebe, Vertrauen und Dank werde durch jene mürrerkkch'e'Zärtitchkeir am besten geweckt und gepflegr, und dies gerade seien die drei Elemente der Organisation des Gemüchs, in welchen Sittlichkeit und Religion emporkommen sollen." Von der Religion kann dies zugegeben werden. Aber das Wesen der Sittlichkeit können diese Elemente noch nicht vollständig darstellen. (Fortsetzung folgt.) Anti- Eisenmengerkana. (Fortsetzung.) Der §. 7. eifert gegen den jüdisch-deutschen Jargon ä 1a Grattenauer und ich halte es nicht der Mühe werch, ein Wort über dieses gemeine Witzeln zu verlieren. H. 8. „Die pilpulistische Partei allein bvingt uns in den Verruf der Sbneiaung gegen Ackerbau und Handwerk" Meine friedlichen Herren! verzeihen Sie mir meine unbescheidene Zudringlichkeit—gestehen Sie mir aufrichtig, wie viele von euch bestellen die eigenen Felder, wie viele führen den Sparen, wie viele von euern Söhnen erhalten ihre Erziehung in dem Georaicon zu Keßrheiy? wie viele von euch, nennt mir die Zahl, schlagen den Amboß, schwingen die Maurerkelle, und wie viele von euern verzärtelten Söhnen habr ihr Professiostisten werden lassen? Eben jetzt aber wird von einem Eamitee, bestehend aus orthodoxen „Leutchen," unter dem Präsidium der pilpuiistischen Seele S. Eger, Rabiner zu Posen, ein großartiger Plan für eine Kolonisation der polnischen Juden ausgearbeirer. — Möchte ich nicht fürchten, eine ,,pilpulistische Seele" gescholten zu werden, so könnte ich wahrlich ans dem von euch verachteten Talmud und aus den von euch verlachten Midraschim unzählige Steffen" ciriMj, ' m weichest es federnd frommen Israeliten zur Pflich/'gemachr wird, ein Handwerk zu erlernen und in denen'die Landwirrhschafp! als eme lobenswerthe Beschäftigung gepriesen wird: *) — Such hier haben' wir! wieder, wie oben bei dkr Milikailpsttchkigeeir^ einzig und Messt in unserer gedrückten und beengten socialen SdeMnh "Sie Ursache zu suchest/' 'chaß^sichvAchÄrnißchäßiA'liiM' cftnüg von Mseru Orthodoxen Gfäuv'enShr'tdekN SLm Äickerbaü-'und dem Handwerk zuwenden. Disftst'ssätsiest^gftck'Unserer bürgerlich^-BerMuNtz^iholl^ wiV'MoiVDhl^t, als Ek-lz^uNftek^M"l-se^nEMfM^'Khö^ EeöSytl §. 9. „Diese pilpulistische Pstkteil verfölht offeAbar Tendenzen, die der heutigen Zeit straks'zürvidertaufen, wegen ihrer Starrheit " Die Satzungen unserer heiligen Religion richten sich nicht nach der „heutigen *) Zn der frommen, in jeder Beziehung ausgezeichneten Presburger Zsraelitengemcinde besteht seit 1S22 ein Hanvmerköverein; die Zeitungen posaunen es nicht aus, denn die Orthodoxen wirken im Stillen und geizen aichr nach öffentlichen Lobhudeleien.

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