Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 34 (24.8.1847)
- Date
- 1847-08-24
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 73% known words query
- IRI
…/2625941-2626146-2626181--1064-2628658- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
OCR text
<l4T 2 Zeit" Jene sind ewige Wahrheiten, der Zeitgötze aber, dem ihr huldigr und den» ihr leichtsinnig euer ewiges Wohl ovfert ist vergänglich und nichtig. Auf euch, meine friedlichen Papaer, isi anwendbar des Dichters wahres Wort: Was ihr den Geist der Zeiten heißt. Das ist im Grund der Herren cig.ner Geist, In dem die Zeiten sich bespiegeln: Da ist's denn wahrlich oft ein Jammer! Trugbild, für einen leeren Wahn ihre heiligste Ueberzcugung, ihr Theuerstes und Höchstes Hingaben. rn „Ihr Treiben ist Len Grundsätzen und Vorschriften unserer heiligen Religion zuwider.*' Nein, -die Uüverschämrheit dieser friedlichen Papa er über sch relter^a lle Grenzen.' Heilige Manen eines MarcüS Venedicr, A ki ba Eg er, MoftS Svpher und Salman Trieril und auch all ihr noch unter uns wandelnden-pilpulistischen Seelen, die ihr einen Gott geweihten, sittlich votlkom» menen Lebenswandel führet, die ihr zur- Nachahmung für alle Völker-uNd^alle-AEn^ausgestellt -zu Msid'M vervieüt/. hövr ekr-chMedvigpsiHeuchl« HlrKchaMls»dLr arng -jedcn - agv yblickinwch; sch lau' 'hsrechuetbss Plä neti> die Farbe'wechseln^ e! en de Aastvle^ler-?. die Lie^Dra> chenzahüe -eines:(nngl^kftltgm^rseg'eS "isseine friedliche (^nleiude-k aüstzistttu^?rh«iK''iuüdcKvtektacheöMäet> 4»-^ früher Eintracht und Liebe geherrscht: eugherzigieoEgpH istenV'denen 'ntchrs -chesrh Änd '-chentss-? alsilchss ^eigenes Selbste übevniäphige i'nrid^ chvgetzigt-sSchwtn6ler)'-iLfti von^ der -rMam-uhehrrEschp! wbchvss. M Gbsctzgeberä^ütth über 600 FaMllsimclMlendÄGemrttivsiztk-HeisiW^'hei'zM lPikaun-Zlktzn^bft^M MM'tzßHMM'Sdie.^uß eine Ksi'j-tzr s,merhp-<sjh Weift,E^GW^LlÄlltzcho/YSlMieyj möchttn^-^ t.Hm-cMeztzilMbkNS MtVichLMtzklyi-ähriM wMschrlchhkP) stN/r, »--ksitzkViLs^ikzenWAi Hir^chttiHM angemaßren Herrschaft zu widerstehen; tolld<si!ö, wichr^^itzMiriM^gixstMPtzskch'MgnE Meiner h§r-rtMN LMj-V FWn ftxmtj. sdjx,/chehgpp^n./U,^.^sagcn-.es) öffentlich-: dasi-euep /Treiben^den Grundsätzen-, puftrer heiligen Religion zuwiderlaufe. Es giebr keinen Ausdruck für eine solche schamlose Frechheit, und wir eilen daher, ohne ein Wort darüber zu verlieren, zu den andern, noch zu besprechenden Paragraphen. — §. 10. „In den deutschen Erbländcrn und im Auslände ist die weise Verordnung, daß nur wissen-; m» Eine rhatsächliche Lüge! Die Ereignisse in Furch- Posen und Breslau zeigen zur Genüge, daß Deutschlands erleuchtete Regierungen zu jeder Zeit und beh allen' Gelegenheiten, den Wünschen 1 der Majorität in der- Gtö mcinde nachzukommen .suchen. - Dip: ttpurigbnjedes RechtSgesühl empörenden Vorfälle bei dev'Papaer.Rabs bn,erwähl sind ohne Beispiel iü' der? jüdischen Geschichte der Vergangenheit: und-Gegenwart.: ^7 üGewijftnksrk««i heit, Toleraoz ist dasAeidMchPei de» Bewuüd/Lern^,dev heuftgess Zeir^ und sie wÄhöhnrn.'die'chitligi'le»' Zncercssrn, spolken L'erissheuersir^M^erzeügichgM^eincr-nn» ihrett üttveric-tzilaress Rschpert^gtkr§nkress2gzä,MgeN(iGcimeiNveiütt^ üLissseike-mvbiätische/Äenn.tr^MÜL mLz» lich^ .aüchi ttssiirpMM >-M>^schrMechstess .MNV, sUSs.yp-it : Mit p.ieftr,i -KchM^lMr, -^P^sMM^. hofft ,ME essienhcsannte cxalkirre Partei für sich zu gewinnen; allein diese P^qr^i zählt Männer in ihrer Mirre, die eine falsche Schönrednerei von wahrer Var terlandHeft^^NtZNEschxf-,y;»tzOS!ki?ntzM<I>erden die 4SßM L-jt wegS im Herzen haben; daß sie bloS davon ^jsseAen, um. den.. MUttiüi/H "uns: .der Hatzr^it^und^d-^Äc^ts ssch teilen und bestimmen, -n?'^^N7f^tthelLgömHäieriKsWEjKtkN ^Mg-tr iV Balc 7Bstssiv-sthtts,Fc»Äli!0ll'lll«d^«l'.Qrt idtriasimmiweil sie ''.rei NichtAie Synagoge/ wo der Rabbiner fnngirte, besuchen -wollten.; :mnd Die Grundherrschaft keinen Privatgottes- . dienst: erlaubte: Ist Ähnliches schon vorgekommen? »») Schon im 16. Jahrhundert hielt der ftomme und gelehrte Rabbiner Immanuel Adoab zu Venedig vor einem geistlichen Collegium, unter dein auch der berühmte mit vielen Beispielen aus der alten und neuen Geschichte die Anhänglichkeit des jüdischen orthodoxen Volkes an Staat und König bewies.