Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 34 (24.8.1847)
- Date
- 1847-08-24
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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«HO 274 auf diese Weise zu verhüten, daß nicht dem Zwecke dreier nicdergcschriebcnen Tradition entgegengcarbeirer. Es kann in unsere Seele nicht der Verdacht gerarhen, daß die hinrerlaffene Tradition, sei es auch nur theilwcise, oder selbst in einem einzigen Aussprüche nur verfälscht oder untergeschoben sei, da die Lehren desselben nicht aufTheorieen beruhen, vielmehr eine reine prar- Tradirion unmöglich gemacht, harren sie es, — was natürlich nicht der Fall war — auch gewollt, etwas Neues, und bisher nicht Gelehrtes, dem Volke als göttliches, traditionelles aufzubürden da doch sonst jeder Einzelne gefragt haben würde: Wie können wir dies oder jenes als göttliche, dem Moses offenbarte Lehre anerkennen,, da wir doch von unfern Eltern und Voreltern nie dergleichen üben gesehn haben. Aber gerade von jeher im Volke heilig Geachteten, als göttlichen Ursprungs streng Vollfübrren, lag zugleich Anerkennung und Bewahrung für den schriftlich niedergelegten Schatz, handelte es sich doch nicht darum, eine neue Autorität zu begründen, vielmehr die längst als göttlich gekannte und verehrte, geschrieben .vorsich zu sehen , wie .sie frür von Munde zu Mundr,, Mn, dem, Barer -Mf den./Sohn, von dem Lehrer auf Mn Schüler-Übertragen worden war. So konnte sie sich trotz ihrer yerächdeWN Gestalt., in unveränderter Achtung und'sHei- .slZke-t-b^. dem -Volke erhallen, so. ist' sie, was, sie.!war Utt^Kets > bleibfn Md,j.,von Gdtk-gevssenbarkes^heilinun,ipi^j-WM-Mwl dLeserggöktsichestnTw- Mio^^Mffl,„stz uystzMelMn-isM -isA-^viMche-Mt iMnArMNchzkxxselK^lL .nsSn-lMnz m;<! slv .4»)§E«MssH«, Mko^ebKssiiMnMiMchji-gMr- und Erläuterung. Diese Erklärungen und ErläulkiM- Ei^D^MW^^rWMgss^ Mr göttlichen Tradition, Absicht d<s- Gesetzgebers hie und -da MZMtNjktzl gehüllt sind, so daß sie entweder völlig unverständlich sind oder scheinbar etwas ganz Anderes enthalten, als das, was sie wirklich lehren sollen. Zn diesem 'Falle hat der Buchstabe der Schrift für unS durchaus keine Bedeutung, der Geist ist es, der belebt, und den erkennen wir nur durchTraditivn. (Fortsetzung folgt.) Crrltur des religiösen Gefühls durch die Mütter. , .(Fortsetzung.) .. ., . Worauf richtet sich doch das Wohlgefallen der allermeisten Mütter^ — Auf die körperliche Bildung, die. süßen Liebkosungen, die angenehmen Manieren, die gefälligen Tändeleien, ja wie oft nicht selbst auf di-, im ^ersten Ausbruch interessant, erscheinenden Unartendek> kleinen Lieblinge! WasMirh diesen «nicht, verziehene oder unter nichtigem Vorwände -entschuldigl; Wie Vieles 'wächst auf, was erH, in Tsparecen-Zähren autzgertztte^rvordtzlr soll, wo es schon tiefe Wurzelst im Herzen, geschlagen haben wird! Wie viele-, VerivöhstUNgen,75Verwetchlichungey, Charakterschwächen,/ wje viele selbstsüchtige Bestrebungen „des ZünglistgS.,kvnzchen/>astein nuft die .NechnuuAderer, die ihm, als Kind istj.den exsten Lebensjahren! bilderest; seien es die Mütter, die Großmütter,^ die -Ttznreu>1rie Ammen, die Wäsr.eristnen!:. „Permieden wird Allessf* belehrt uns tägliche.Erfahrung.!,-„was auf-irgend eine W-ise. einen nachrheilig e n.E i n fl u ßq u s dg.s ptzysssche Wohlbefinden haben möchteisvermicden wird jede körperliche und gMigeMnsixengung;- - Mas Herz blutet der. Murrer, soha(d;z,tzer; Liebling - weintt/ -Die-Mutter, ist in ihres AbgW?s-- Dienst,^und,chennoch ist-- dieser nichts, anderes, älskihhMpielzßstg. Mg-niMu tzeißt -Unpäßlich keitL (lobend- UsigeMkNheftL und-ZügeUvsigßeiks gilr für energische Krnft.Dumtndreiiligkeircheißr kindische Unbefangenheit .-iSchüchk^sthei- .vvLiJedermannunbegränzie Zärr- - sj -- Allein^.weschpj H jft- MK- Verstand es>. uv elche npa dL- -gogtsche Mttu?jsihär g-höpr§astch (dazu,- schon«! die Kinder Mir Wex so tzinen und-vernünftigen Liebe zu umfassen, die nicht bloß ihren/gegemvärcigen Zustand---.sond-eür Züs»«!W»«», d-r M» ML« kMü»'«.^c seine ^hisMN zsstd sein Geschrei; um versagen zu können; es an feste Gesetze der Ordnung zu gewöhnen; es nicht in Schutz zu nehmen, wo es Unrecht har; es nicht zu besänftigen durch Verheißungen, wenn Andere mit Fug und Recht gescholten haben! DaS Alles wird gegen junge Kinder dem Vater oft schwer; wie darf man denn Hessen, daß unter den Müttern, die nicht selten, kaum aufgeblüht, im achtzehnten, neunzehnten Zahre zu dem ernsten Berufe der Mutter bestimmt