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Der treue Zionswächter · 1847-07-20 · 29 (20.7.1847) · page 7

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
29 (20.7.1847)
Date
1847-07-20
Page
– (sequence 7)
Language
German
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edlen Bestrebungen erworben hat. Zu einer Hauptfeicr, womit unsere Gemeinde ihren früheren Hirten am Freitag Abend in der Synagoge beehren wollte, ward diese bis zu ihren äußersten Zugängen unter Leitung eines Hofgärtners durch Laubguirlanden, Kränzen und Gewinden durchflochten mit Blumen, die die Jahreszeit in Fülle darbictet, phantastisch decorirt und der für den De. A. bestimmte Sitz mit rothcm Sammet von Gold bordirt, belegt. — Eine festliche Beleuchtung verbreitete dazu eine hehre Ferer in dem fast überfülltem Gotteshause, als nach dem c^w-Gebet Herr Or. A. durch die Vorsteher von seiner Wohnung abgehvlt, und am Eingänge der Synagoge von den 7 Aeltcsten der Gemeinde empfangen ward. - Eingerreten in die Synagogeward Herr Oe. A von unserm Rabbiner Herrn 'e> begrüßt In dieser Anrede legte Herr Oe. M. besonders darauf den Nachdruck daß er sich als sein Schüler ganz besonders dadurch geehrt suhle ihn (seinen Lehrer) in dem Raume begrüßen zu können, wo er (Oe. A.) das Wort Gottes so ost verkündet habe, und der stets das Zeugniß seines edlen Wirkens ablcgen könnte, daß er daher wieder die Stelle cinneh.nen möge, wo er so oft sein andächtiges Gebet zum Herrn gerichtet habe! — Mit dem Schlüsse der Anrede wurde der Ps. 15 in feierlicher Melodie vorgetrageu und die Gemeinde theilte die tiefe Bewegung, die den Or. Adler ergriffen hatte, bis endlich mit den Schlußworten des Ps. ow' zu einer zweiten Anrede an die Gemeinde Hr. Or. Meyer die Canzel bestiegen hatte diese letzte Strophe des PsalmS rezitirend. sprach er wie aus der Seele eines jeden Gemeilidemitgliedes über die Bedeutung der gegenwärtigen Feier; und er machte eine sehr treffende Anwendung eines bekannten Verses. -- Die derzeitige Trennung, sprach er, sei Seitens des Or. A. mit wehmüthigen Herzen vollzogen worden P' 7.^; — daß er in ein ihm noch unbekanntes Land die Aussaat seines edlen Werkes mit Vertrauen hintrug, v-w 'scp sic»; — daß er jetzt schon mit frohem und freudigem Herzen zurückkehre enIbv'bv; mit dem Bewußtsein von dem zuvor brachen Felde schon einzelne Garben geerntet zu haben rmvösi bw! Or. A. sprach darauf ein Dankgebet; diesem folgte dann Ps. L50 und schließlich mc Bedauern wir nur einerseits daß in der. Eeremonie keine Pause gelassen war, wo Herr Or. A. die Anrede erwiedern konnte; so freuen wir uns anderseits voraus schon daß wir wahrscheinlich wi-a psc eine Predigt von ihm, dessen gemächliche Redeweise noch jetzt in unfern Ohren wiederhallt, vernehmen werden. Herr Or. Meyer nahm in seiner gestern gehaltenen Predigt- — die den Tagesabschnitt und die Zeit O'-rrw j'2 zum Gegenstände hatte — Veranlassung aus dem Spruch unserer Weisen ,v darzutbun, wie es Pflicht einer Gemeinde sei, an dem Wohle, wie an dem Wehe der einzelnen Glieder Theil zu nehmen! Er fordre daher auch auf zur Theilucchme an das frohe Familieucreigruß, welches unfern hochgeehrten Gast in unsre Mine gebracht habe und richtete ein Gebet zum Himmel für das fernere Wohlergehen einer würdigen Frau, die zugleich Tochter und Mutter so vieler in Israel hochsteheuoen Männer kst. Aber auch in weiter Ferne ist dieser würdigen Frau gedacht worden. Die würdige Matrone ward heute mit einem eigenhändigen Glückwunsch - Schreiben des Sir Moses Montefiore beehrt, dem ein werthvolles Geschenk zum Andenken bcigefugt war, mit der Bitte, solches in Anerkennung ihrer und ihres Herrn Sohnes Verdienste entgegenznnehmen! Der Nachhall dieser Zeilen mögen die Worte unsers Or. MeyerS sein: Hon der mähritchen Grenze. (Die Jnsiallirun., des Landeerabbmers) Noch ni-, w. H. N., har das indische Mahren, har R-kolsbu,^, eine der ältesten Gemeinden «n oemiclden, einen Taa stallirungSacre vorangingen und zu seiner Erhöhung das ihrige beitrugen, erne kurze Beschreibung desselben.

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