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Der treue Zionswächter · 1847-07-13 · 28 (13.7.1847) · page 3

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
28 (13.7.1847)
Date
1847-07-13
Page
– (sequence 3)
Language
German
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»M 227 so ziemlich auf der bekannten Erdoberfläche — verbinden und vereinen, für einen und denselben Zweck müßten alle denken» sprechen, handeln, opfern. Kräftigung zuerst im wahren Zudenrhume, Versenkung in dieLehren und ewigen Wahrheiten desselben, Kenntniß seiner weisen Urschätze, Bewährung der ihnen innewohnenden Würde und Seligkeit durch unser eigenes Dasein, durch unser ganzes Leben hindurch; dann Widerstand Hegen die. deren Lebensaufgabe eS ist, solches GorreSgcbaude unaufhörlich mir ungeweiheterHand anzutasten, schwache oder keimende Zweige dem grünen Lebensbaume der jüdischen Religion zu entreißen, das wäre würdiges Ziel, ernste Ausgabe unsers zu begründenden Vereins. Sollte er zu Stande kommen? Ob in Form, Gestalt und Gliederung gebracht, wage ich nicht zu behaupten, (obwol nach den, in demselben Sinne, zur Realistrung desselben ZiveckeS sich auf unsere Anregung überall gebildet habenden sogenannten Lernvereinrn, die ohnedies schon an und für sich selbst den wahren Stamm jener neuen Vereine, freilich mit ausgedehnterem Wirkungskreise', bilden würden, zu schließen, dies allerdings nicht Sache der Unmöglichkeit wäre) aber seinem leiste, der ihm innewohnenden, zu Grunde liegenden Idee nach so gewiß, wie Iudenthnm nie aufhören, wie GorteS geoffenbarte Religion in ihrer ewigen, unantastbaren Gestalt in uns forkleben wird, von nun an bis in alle Ewigkeit. Addreffe a» unsere treuen Glan-errSbrüder Ln Würtemberg. Von Z...l B...k. Geehrter Herr Redakteur! Da die Addressen nunmehr auch bei uns zur Tagesordnung gehören, so halte ich dafür, daß die jüdisch« Bevölkerung eines ganzen Königreichs, die unverdient verkanm wurde, und sich öffentlich gerechtfertigt hat, um so mehr eine öffentliche Anerkennung verdient; und schicke ich Ihnen demnach folgende Addreffe an unsere verleumdet gewesenen Glaubensbrüder in Würtemberg zur Veröffemliedung- Es sind zwar blos meine eigenen Gefühle, welche sich darin ausgesprochen habe, ich glaube aber, dasi jeder orthodoxe Jude diese Gefühle mir mir rheilt, und wem» Sie denselben in Ihrem Blaue einen Platz gönnen, so ist eS ebensoviel, als harre die ganze orthodoxe Zudenheit diese Address« unterschrieben, da Ihr Blakt als officielleS Organ des orthodoxen IudenrhumS allgemein anerkannt ist. Address« an unsere treuen GlaubenSbrüder ln Würtemberg. Wer den Schmerz, den herben» bitter» Schmerz fühlt, so viele Stammgenoffen, Freunde, Verwandte, und waS das Allerherbste, Allerbitterste ist, eigene Nachkommen für keine Religionsgenossen ansehen zu können, der wird mit uns die Freude »heilen, die wir empfanden, als wir durch Nro. 25 d. Bl. belehre wurden, daß wir Euch, theure Glaubensbrüder! Unrecht gerkan, daß der Ruf Euch verleumdet, und daß Ihr nach wie vor Euerm, unserm Gotte unb seiner heilige» Lehre treu seid. O, es ist eine Wonne, sich mir so vielen getrennt geglaubten Brüdern wieder vereine zu wissen, und wir wissen es dem H. V., der Euch gerechtfertigt har, vom Herzen Dank» daß er uns diese Wonne bereitet. Euch aber, Ihr treuen, gottesfürchtigen Gemeinden WürkembergS begrüßen wir als Brüder, als Relir gionsgenossen. Aber auch außer der Ueberzeugung, daß Ihr nicht zu den Abtrünnigen gehöre, haben uns die Thatsachen, welche genannter Verfasser alS Beweise Euerer Anhänglichkeit am Iudenrhum mitgerheilr, sehr erfreut. ES freut uns» zu ersehen, daß die zwei religiösen Handlungen, die als Hauptstütze des ZudenrhumS zu berracht-n sind, nv'Jpi Tpbm 'vrpv V'NV, von Euch so sehr beobachtet werden; auch Euer WohlthatigkeitSsinn erfreute uns sehr, obwol derselbe keinen Beweis der Anhänglichkeit am orthodoxen Zudenrhum abgeben kann. Dennzpir müssen auch gegen unsere verirrten abtrünnigen Brüder gerecht sein, und gestehen, daß selbst den radikalste» Reformern der jüdische Wohlthätigkeirssinn nicht abgesprochen werden kann, die drei heiligen Stempel des jüdischen Eharak-, rerS OTrn 'öp« ,o IvM sind G. s. D. auch bei diesen nicht verwischt. Und wenn auch der erste dieser Charakrerzüge leider bei ihnen eine schiefe Richtung genommen hat, indem ihr Schamgefühl gegen die ausdrückliche Warnung des 'ssv e-zx" öhi blo» den jüdischen und christlichen Pöbel beachtet, der die Beobachtung unserer heiligen Gesetze verspotkee, fdaß eS in unserer Zeit außer dem nieder» auch «inen vornehmen und «inen gelehrten Pöbel giebk, brauchen wir nicht erst zu erinnern) so bleibe «S immer ein jüdischer Lhakakterzug, und sehen wir, daß derselbe nunmehr auch die Besseren unter den Christen beachtet.

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