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Der treue Zionswächter · 1847-06-29 · 26 (29.6.1847) · page 4

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
26 (29.6.1847)
Date
1847-06-29
Page
– (sequence 4)
Language
German
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OZS SIS geprange, die das Schlangengiftdes Zweifelsunter scheinbarer philosophischer Anschauung und Reformliebe in das Herz des Kindes senkt, die ein selbstgeschaffenes Judenthum lehrt nach der Ansicht der Zeit. Nein, wir wollen das alte, ehrwürdige Judenthum, das über der Zeit steht, dieselbe überragt und seit Jahrtausenden Millionen Menschen Beruhignung, Trost, Zufriedenheit, Stärke uud Glückseligkeit verlieh. Also die Lehre der Ceremonialgesetze, wie sie das Judenthum erfaßt und verführe. Denn wir leben der frohen und gewissen Ueberzeugunq, daß die Ceremonialgcsetze alle den großen Kreis bilden, von dem jeder Puncr nach dem Mittelpunkte alles Wissens und Er, kennens, zu Gott führt; so wie in dem großen Weltenrade jede Faser, die Leben haucht, zu der Urkraft aller Kräfte, zu dem Lichte des Lichtes, zu dem Glanze alles Glanzes streut, die Gottheit zeigt. So lange wir dies Judenthum lehren, steht die heilige Salem in ihrer hehren Glorie da, ist Zion die Krone der Schönheit, das Heiligthum, das Gotteshaus aller Völker nicht verwüstet, lebt fort, in unserm Innern fort; sind wir gern, die Ahasveros gleichen, denn unser Geschick ist versöhnt; wir lösen unsre Aufgabe, erfüllen unsre Bestimmung, sind Träger der Lehre der Gottheit, das priesterliche Reich. (Beschluß folgt.) Metrische Bibelübersetzung. .'2 v'ötw Was toben die heidnischen Völker Und reden von nichtigem Tand, «Verlang' es, ich gebe dir Völker, «Ich scheu? dir die Grenzen der Welt, -Zerschlag' sie wie Töpfergeschirre, -Vernicht' sie, wenn dir gefällt!« Ihr Könige, Richter der Erde, Merkt auf und entsaget dem Bund, Dienet dem Schöpfer mit Ehrfurcht, Gebet laßt entströmen dem Mund; Sonst schwindet in Nichts ihr dahin, Wenn zürnet sein himmlischer Vater, Heil dem, der vertrauet auf ihn- .'v Herr, wie tönt es auf der Erde Deinen Namen laut, Wer die Welt gebaut. Daß er stets Dein Walten lobe, Früh von Jugend auf, Zn des Lebens Lauf. Zch betrachte Deinen Himmel Zn der stillen Nacht. Seh' den Mond, das Stern» gewimmel, Werke Deiner Macht. Und Du kannst. 0 Gott, noch denken An den Erdcnsohn, Zhm auch Glück und Wonne schenken Als der Tugend Lohn! Hast ihn ja mit Deinen Gabe» Engeln gleich geschmückt, Weil den Menschen Du willst Immerdar beglückt- Zum Beherrscher Deiner Werke Hast Du ihn erwählt. Hast mit Muth ihn und mit Stärke Selbst der Vogel im Gefilde Fügt sich seinem Plan. Durch die Meere bahnt er Wege Wer die Welt gebaut! Des Himmels Bewohner, er lächelt Der Ewige ihres Bemüh'n, Er redet im Grimme mit ihnen, Er schreckt sie im Zorneserglüh'n. -Ich habe den König gcsalbct - Auf heiligem Berge Zion - Nun will als Gesetz ich verkünden.- Gott gab die Benennung mir -Sohn« ZeitUNgsnrrchrichten. Preuften. Berlin. In der lehren Sthung der Stände- Curie wurde, mit beständiger'Bezugnahme auf daS Gurachen über die ersten 14 Paragraphen, die über die Art und Weise der Bildung von Judenschaften sich

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