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Der treue Zionswächter · 1847-05-25 · 21 (25.5.1847) · page 4

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
21 (25.5.1847)
Date
1847-05-25
Page
– (sequence 4)
Language
German
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»W 172 leben», wo in der Stickluft der Sinnlichkeitsglur das mlidüraleude Licht der Religion so leicht verlischt, und selbst die Fackel der Vernunft nicht immer darin zu leuchten vermag; wo so häufig kaum gegrünte Hoffnungen versengt am Boden liegen, und auf ihnen ermattet der Lebenswandrer niedersinkr — da bedarf es der ganzen Kraft der Offenbarung, wie am Sinai sie mir ihrem Stralenregen erglänzte, um Gefahren zu entfernen, und, wie dorr, die Wüste zum freundlichen Wohnplatz der Menschherr umzuwandeln. Der Glaube beschützt gegen die rohe Gewalt und gegen die im Fin stern schleichende Tücke; dre Thar kräftigt den Geist, „» den rödrl«chen Schlangenbiß der Verführung. So ist es OffenbarungSglaube allein, wie in den drei Vundekhandlungen er sich kundgegebcn, was gegen die Welten dorr gelobt, und damit das erhabene Werk seiner Schöpfung befestigt hast. Es schafft die Wüste dieser Erde Dir zum liebliche» Garren um, und — was noch mehr — cs läßt den Vorgeschmack ewigen Heils schon hier Dick kosten. Durch felsenfesten Glauben, mühsam ringende Thar und hohe Erkennmiß nur vermagst Du es, das Reich ewiger Seligkeit Dir zu er« schließen. Auf Sinais Felscnspitzen nur steigst Du. wie einst Dein großer Lehrer, aus der Wüste des irdischen Lebens zum Himmel empor. Die Orthodoxen km Kampfe gasten -Le Neoteristen. - ' Bon A.. (Fortsetzung.) 'Diese dem talmud,scheu Judcnthume standhaft an- Hangenden Bekenner waren es, s irdem Israel zum Volke geworden, durch welche der heilige Glauben der Barer und unser ans der schriftlichen und mündlichen Lehre bestehendes Neligionsgesctz von einem Zeitalter auf das andere unverfälscht üdergetragcn*), durch die *) 65 rnp Lin Eingänge: b*> »wn-, «127 fürchterlichsten Kriege und wildesten Stürme, durch hie fernsten Lande, über unermeßliche Wüsteneien .aind grausamsten Tyrannei dis auf unsere Tage forrgepflanzt und über alle Welt verbreitet wurde. Neuerer> Unzufriedene, Abgefallene, Wollüstlinge, Verführer und Verführte gab eS zu allen Zeiten, die durch ihr Wort doch der Religion selbst nie schaden konnten. Traten ja selbst v'Ii t'w, dem größten Propheten, Empörer und Aufwiegeler entgegen, gab es doch in der Nichrerzeit, während der ganzen Dauer des jüd. Königrhums, selbst beim Leben und Lehren der Propheten. Abtrünnige, ward sogar von den israelit. und jüd. Herrschern der göttlichen Religion zuwider jede Gräuel der benachbarten abgöttischen Nationen gestaltet, genährt und eingeführt, fand sich auch während des zweiten Tempels eine Unzahl an ot'751 cvL'2, ren, — doch es bereiteten alle diese Ungläubigen und Abgefallenen nur sich und ihrem vermeintlichen Zeirgeiste den Untergang, die Religion konnten sie nie erbestand fort, während alle Neuerungen und Neuerer wieder nntergingen. Wenn nun in unserer Zeit durch äußere Ruhe und unter glücklichen Umstanden Ncr vateurs, die sich der Orthodoxie gegenüber als führen sich bemühen, so fürchten wir zwar weder für die Religion, noch für das Bestehen unserer Nation, denn beiden har der Herr ewige Dauer' zugestckere. . (Beschluß folgt).

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