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Der treue Zionswächter · 1847-05-11 · 19 (11.5.1847) · page 6

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
19 (11.5.1847)
Date
1847-05-11
Page
– (sequence 6)
Language
German
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den Zeiten '?77v's und lOvb's ob deS verlorenen Heiliglhumk, ungeachtet es damals auf dem Gipfel des höchsten Glückes stand, jüdische Fürsten unter sich zahlten, »277p den Rang eines Vicekönigs besaß, 7M3Ü gar bcreirS erklärt, die Freude an dem Purimrage, daher schließt mir Recht unser Text: „so wie sie die Fasttage u. s. w.^ sie feierten das Purimsest aus demselben Beweggrund, wie sie in jener glücklichen Epoche die Fast- und Bettage bcibehiclren. Und daS giebr sofort auch der von uns angeführte 37 durch das kurze Wörtchen oc? zu verstehen: oc2 3H3 2373c aus derselben Ursache, wie mit dem Beginnen des 3Ü die Lust verringern, d. h. so wie wir nur den Thora müssen und sollen wir uns freuen. -->«- ZrrtAAgsNKchrichteN. Mähren. Austerlitz, 28. April. Ich beeile mich, w. H. R., Ihnen die frohe Nachricht mitzutheilen, daß die hiesige Rabbinerstelle, deren Vacanz Sie in Ihrem wertben Blatte einen Platz zu gönnen die Güte harten, durch Herrn Hirsch Duschak aus Trirsch besetzt worden, ein Mann, dessen Charakter und Eigenschaften lobenswert!), dessen ausgebreitetc Kenntnisse in allen Fächern des Wissens, so wie dessen wahrhafte Frömmigkeit rühmlichst bekannt sind, im edelsten Sinne des Wortes, ein würdiger Nachfolger des sel. Gerson Buchheim. Ich glaube cs nicht am Unrechten Orte anzubringen, wenn ich hier einen kleinen Auszug seiner Proberede, die er (öcc>'7 p) hier abhielt, mittheile: „Als Moses das sich schwer versündigte Volk zu Gott, seinem Herrn, znrückführen wollte, 7wr-', eonin -wcz rrw, da stellte er sich in das Thor des Lagers, 7vb'i, und rief aus: '?!> w, wer Gott angeboren will, komme zu mir, P »33 und es versammelten sich zu ihm alle Söhne P." „Zu allen Zeiten und Ln allen Perioden" sprach er,,, hatte Israel der heiligen Männer und der Propheten viele, welche das Herz ihres Volkes für Gott und für das Göttliche erwärmt, welche die Verfallenen zur Buße, die Abtrünnigen zur Besserung und die Gottvergessenen zu ihrem Schöpfer zurückbrachten. Es hat uns noch nie an würdige» Männern gefehlt, welche für das Erhabene und Göttliche den wärmsten Eifer gezeigt, welche das Seelenheil ihres Volkes väterlich bewachten, und mit heiligem Eifer das Wort des Herrn verkündigten. Aber war etwa Einer unter ihnen, dessen Worte sich so tief cingeprägt, und dessen Stimme so tief cingedrungen, als die Stimme und die Worte des göttlichen Mannes Moses, der seinem Volke die kräftigen und Alles übcrtönenden Worte zurief, „'b '7^> 'v, wer Gott angehören will, komme zu mir!?" „Und warum waren die Worte des göttlichen Mannes so wirkungsvoll und seine Lehren so segensreich? Warum verhallte nicht einmal seine Stimme, wenn er sie unter dem Volke erhob? Warum ertönte sie erhaben und anmuthsvoll? Warum erzitterten bei seinem Zurufen die Eedern am Libanon? Woher der flammende Blitz, der beim Erheben seiner Stimme die ganze Natur gleichsam entzündete? Woher das Zittern und Beben, welches Berg und Thal, Wüstenei und Flur, Feld und Wald, Himmel und Erde bei seiner Stimme ergriff? N73 '? 7773 ^p, weil in dieser Pracht und in dieser Anmnth die Stimme Gottes war, weil in den Worten Moses' die Worte Gottes selbst zu hören waren, Zij73 L'srini 737' wenn Moses redete, so war es die Stimme Gottes, die mit ihm redete.— So war kein göttlicher Mann, so kein Heiliger und so kein Volksführer, in dem nur Gott allein lebte und webte, der nur die Heiligkeit Gottes zu schauen sich sehnte. Vormals war dieser Ruf '?!> 'v! wer Gott angehören will, der komme zu mir!" einstimmig und eintönend,, als käme er aus Einem Herzen, aus Einer Seele, alle Herzen wurden für Gott und in Gott vereinigt, allenthalben wurde auf gleiche Weise gelehrt, gepredigt und unterrichtet. 277 v'v'3? 737i, das Wort Gottes war damals werth und theuer; warum? P73 p.r> pb, denn die Weissagung war nicht zerstört und zerrüttet. Die Priester im Hause Israels lebten in Eintracht, belehrten die Nation in Eintracht und Vereinigung.

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