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Der treue Zionswächter · 1847-04-13 · 15 (13.4.1847) · page 5

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
15 (13.4.1847)
Date
1847-04-13
Page
– (sequence 5)
Language
German
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»KK 117 allen Vorkommnissen Ln der Verwaltung und Leitung das religiöse Element nicht außer Acht lassen; denn wenn dieses ignorirr oder gar annihilirt werden soll, so wird hierdurch die Zwietracht genährt, der Zerwürfnisse und Anfeindungen sind kein Ende, eS wird dieseeinen sehr desolaten Zustand eine Zerrissenheit zur Holge haben- und die traurigen Confequenzen, die aus solchem Unwesen hervorgehen, sind kaum alle vorherzusehen» Solche Erscheinungen, deren ähnliche schon in gar manchen Gemeinden aufgetaucht sind, haben meist die Vorsteher (wir nehmen diese hier in der weiteren Bedeutung des Wortes) veranlaßt, solche sind von ihnen herausbeschworen worden. - Wollen wir. .aber dem Grunde der Erscheinung Nachsehen , die Ursache der später oft bereuten Wahl erfahren, . so dürfen wir nur den Wahlmodsts. in Betracht ziehenwodurch eS uns leicht klar werden wird, warum die Wahlen oft so auefielen, .> daß sie nur Unheilvolles zn Wege gebracht haben. Durch Hie Sel.'Kergänzung, welche Art deS Wählend fast überall befolgt wird, wird oft der Günstling, der Freund des Einen oder des Andern, oder Männer, die man aus andern Moriven gern berücksichtigt, gewählt, dieser wählt nach einigen Zähren wieder seinen Gesinnungsgenossen, wodurch am Ende, ein solches Kollegium sich bildet, daS gerade das. Moment, welches nach der oben allegirren Stelle in Abvt und nach der Ansicht jedes echt gebildeten Zsraeliten, unter andern auch vorzugsweise. daS religiöse ist, und maaßgebend und bestimmend sein soll, gänzlich verleugnet, jedem religiösen Gefühle Hohn spricht. ES muß jedoch, soll die Wahl «tue glückliche sein, der Kern der Gemeinde' der Mittelstand Wahl- und Stimmrecht besitzen, .Alle müssen mähten können, damit, nur derjenige: Mann die so einflußreiche Stelle einnimmk, der das: volle Vertrauen Aller erwürben^ der in allen Fragen, denadminjstrariven. finapziellen und: religiösen: s stets:.katz Rechte zu .fiadenkweiß-^der.durch gesundeö. Urrhetl.-.ci«ft :Etnsicht, rrüstig^ Thatkraft. Welt- und Meuschenkennmiß, ^gure > und» gründliche-BjilHuug, .eckc moralische: undwahrhaft religiöse Gesinnung und eifrige Sorgfalt für die Ordnung, das zeitliche Wohl ^uuhdie religiöse Hebung« der »Gemeindeder Vollendung nachstrebendseineihmAnvertrau» ten einer schönen, gedeihlichen Entwickelung zuführen kann. Wir sehen demnach, in der Hand eines Gemeindevorstehers liegt eS unverkennbar, daß er daS Wohl und Glück seiner ihm folgenden Gemeindeglieder befördern kann, wenn er aus der Bahn, fortschreiket, die nach der Lehre deS ZudenehumL und nach den Gesetzen der Vernunft ihm vorgegrichaet ist. Wie viel ist auf diesem Wege von unfern Vätern gethan worden, wie haben diese gewirkt in Folge ihres umfangreichen Wissens, ihrer beharrlichen Sorgfalt, ihres besonnenen Eifers, ihrer andern rühmenswerchen Eigenschafrew. zu welcher Höhe und geachteten Stellung haben sich oftmals die Gemeinden unter ihrer Aegide emporgefchwungen! Mögen die unheilvollen Spaltungen, wodurch daS Zudenkhum schon so vielfach littendlich einmal ihre Endschaft erreichen, möge Retigiüsirär in die Ge» mürhec einkehren, und möge der gemächliche, treu religiöse Sinn, der doch den Kern des israelitischen Volkes noch beseelt, allgemein sich verbreiten, erblühen und ge deihliche Früchte zur Reife bringen. Wie hat der Lehrer feine Catechkfation einzuricbten. daß Ae nicht nnr belehrend, sondern arrck erbaulich werde? (Jorksetzung.) 2 Die Behandlung-weise de- Stoffe-'. Regelloses Hin- und Herirren auf dem auSgesteckcra Felde kann weder zu deutlicher Einsicht führen, noch dem Herzen wohl- und genugthun. Em fester, narürlkch/r Gang muß durch daS- Ganze führen , und alle einzelnen Theile der Unterredung müssen em wohlverdundeneS Ganzes bilden. Wenn in der Mannigs..!- tigkeir nicht wieder die? Einheit walrer, so gehr der Totaleindruck des,Ganzes». verlöre»» und dje Uruelrcd,mg blecht. ohkis Fruch^ . Es kann, darum , vor dem in'- <Äm-klzche- -Hshe^^.^s^lt^nund A^a/en' ^-r .Begriffe,,HedeyivfgL. wo' man : MM» HKr .nnd. ,yor^a^r AE nHt fi»rden kann, nicht. ,-siewaM. ^es.den.Maa^Hvertz'esse^es' n^e, daS Vereinzelte.ftHhHhgerrPNH, was mc^y der 'DDbaÄe unseres Verstandes Hqlher einer besonder» Belrachknäg unterzog, und alle einzelnen Theile, nachdem man si» einzeln in das rechte Licht gesetzt hat, wieder zu einem Ganzen zu verbinden und dann durch eine größere Veranschaulichung zu beleben. Die vereinigten Strahlen des Lichtes geben erst Wärme und Leben. Ueberhaupr

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