Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 8 (23.2.1847)
- Date
- 1847-02-23
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft in Einen Puncr zusamrncugcworfen (X^'i »iv ''!»), die Zeit verrin versunkene Sinn mir, und du, Lehrling, stellst am Blatte der Thora mir deinem Geiste bereit, daß dir die Thüre zur Hähern, übersinnlichen Welt aufgehc. und Tiefe: X rZfi 7vf?'i xcv '7 7?7'i— Und Golk redete zu Mosche eine Rede liefen Gedankens (ipft), ganz besonders an Mosche, den großen Mann gerichtet, — denn hier ward in Einem Namen die aufgedeckte Kennmiß, spricht Gott weiter, muß ich dich lehren. Mosche, weil du sie mir allem philosophischen Wissen deines Geistes nie selbst auffiuden werdest, — du hast sie nicht gefunden, und deine Vorgänger, die Patriarchen auch nicht, denn: ösn 'c ,'d 2pr>', ich wurde von Abraham, Zsaac u Jacob nur gesehen nach zweien beschränkten Einzelseitcn meines Wesens, wie dies sich i n und durch Natur, erscheinungen kundthut, nach Allmacht und Allgüte; aber '7 mv, nach allumfassenden, über Natur und gebe:', sagen und lehren müffxn. wie Gott dem Abraham bei Ankündigung des ersten übernatürlichen Gebotes der Bcschneidung sagt: 'ni c 'rs> v'pO ich bin Allmacht und Allgüte, — das hast vu begriffen durch Narur und Vernunft, aber da ist, wie du nun selbst verstehest, noch die lehre Grenze der Erkenntniß nicht — v'pn '»:» , wandte weiter vor mir hin, und suche dich vollkommen zu machen N"n find wir mir der Erläuterung unsers Textes zu Ende, und die Pforte ist geöffnet zum Hineingang jus Heiligrhum unsers Gotresglaubens. (Die Rede selbst hatte eine nähere Erörterung des Wesens der Offenbarung zum Thema, wovon w«r hier wir eS bei einem si> hochwichtigen Gegenstände verziehen, lieber nichts, als halb zu sagen.) Anthologie aus der neuhebraischen Literatur. Von ***a. Aus Rabbi Salomon Pappenheim's mvv Der Becher deS Heils. Zweiter Abschnitt. (Fortsetzung.) 1. Du stelltest den Menschln an die Spihe aller Weltenwesen, ihn einem Wassertropfen gleich, lassest Du walten über die weiten Meere, er, ein Erdenhaubchen, herrscht über die Erde und was sie füllet. Ihn gering an Größe, erhöhest Du bis zu den Sternen, über der Himmelssphäre wandelt er zu beschreiben ihre Dahnen und ihre Gange, zu erforschen die Größe des Welrenschöpfers. — Ein Ganzes ist er gebildet, ein Tbcil stimmt zu dem anderen, das Ganze zum Ganzen. Sein Auq' erblickt eine wünschenswerrhe Sache, sein Herz beglhret sie. seine Tritte eilen ihr nach, seine Hände ergreifen sie, führen Alles zu dem Urrheil des Verstandes und Gefühles, die im Haupte ihren Sitz und »m Herzen haben, und den Menschen überall leiten. 2. Du fehlest ihm Denksteine an jedes Pfades Anfang, ihm kund zu thun des Lebens Weg, daß er nicht fehle. Während seines ganzen Daseins bestimmtest Du ihm Zeichen des Bundes, des GescheS nnd der Lehre, die Du geschrieben auf die Tafel seines Herzens, mir deutlicher Schrift auch auf die steinernen Tafeln, sie sind Zeichen für feine Zeiten, Tage und Zähre. Sogar durch Gewürm und Wild verbreitest Du es, und daS Geflügel des Himmels verkündet dein Wort, Du belehrst ihn durct, die Thiere der Erde, machest ihn weise durch das Geflügel der Luft. Der Thiere Lebensart unterrichtet ihn, seinen Wandel nicht zu verderben auf Erden. 3. Du schufst daS Licht der Augen, zu sehen, den