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Der treue Zionswächter · 1847-02-09 · 6 (9.2.1847) · page 7

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
6 (9.2.1847)
Date
1847-02-09
Page
– (sequence 7)
Language
German
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daß das Prinzip, welches der Staat befolgt, wonach eine Trennung der Orthodoxie und Reformpartei ausgesprochen ist, den besten Erfolg haben, unsere Anhänger sich>vern»ehvsn und unsere Gegner, die dem Geiste der Neologie hold sind, der auf Zerstörung u. Vernichtung ausgehet, einem schmäh* licheu Ende entgegeneile», werden. Auch die politischen Verhältnisse haben auf uns ihren Einfluß geübt, die Occupatio» Krakan's vo« Seiten Ostreichs hat nämlich auf unsre mereantilen Zustände ungünstige Rückwirkungen geäußert. Die Fallissements, die hier nicht unbedeutend wäre», habe» auch so manche Veränderung in unser» Gemeindezustände» bewirkt. Unter diesen befand sich ein bedeutendes Hans, welches nicht allein bei G?s Aufnahme kräftigst mitwirkte, sondern auch in seiner sofortigen Stellung ihm mit Rath und That zur Seite, stand und ihm Stand und Ansehen auf jede mögliche Weise zu erhöhen suchte. G.'s Autorität und mit ihr vielleicht die ganze moderne Partei haben hierdurch einen bedeutenden Verlust erlitten, denn wahrscheinlich wird dieselbe nach geschwächter Kraft nicht mehr wie bisher wirken können. Wir müssen den Fall eines Hauses, das früher in Glanz und Pracht stand, herzlich bedauern; wir können aber andererseits uichr umhin, die Fronde anszusprechen, daß wir uns zu der Hoffnung bcrechtigt fühlen daß sich die Orthodoxie immer mehr ausbreite, während die sich immer brüstende Neologie mehr und mehr in ihr ursprüngliches Nichts zurücksinkt. K. im Posen'schen. In einem hinlänglich bekannten Blatte äußerte Herr 1)r. M. in H. seine Meinung über die Einrichtung einer jüd. Facultär und sagt, talmirdische Fragen können nicht durch philosophisch-historische Hypothese beantwortet werden, sondern durch die Logik die dem Talmud eigen ist. Als Beispiel bedient er sich einer Frage des r"v in v°,- 'c, Cap. 498 §. 6, warum Maimonides die Worte des p"r> in der Mischna (Bezah Z5 rr) 'wä '4: r>'n citirt,. und nicht wie v->, der w'wh sagt, folglich wider die Decision 'wch^-v-^v; Hr. M. beantwortet sie dahin, daß v"-, seiner Ansicht folgt, die ex (das. 2t b) ansfpricht: vw-cx-'w^o-ö vvcpI, allein nach dieser kann nicht citirt werden (vw zur obigen Stelle. Damit hat Hr. M. seine talmudische Unkenntmß dargethan, denn dieses ist aus vielen Gründen falsch. 1.) Was wird er zu de» Worten der sagen, die die Ansicht ve-v v'3^ v'v' v^w^ owz, von dem Worte Lw's in der vvrwv o w w n o ,vrcv widerlege» will, we»» man nu» sagen wollte, die Worte n -r's deuten nur auf vvv-, wouüt wäre erwiesen, daß v'-^ kein vcxv nöthig ist? Die Worte der v-w lauten doch nur auf vorn! und überhaupt, was hätte die knr» zu antworten nöthig, daß dev Sinn von vvw-v wIv, vvLi-b w-wc v'pvv ist, es kann doch evv vwvv. v'-v sein, denn bei vvvist doch kein Unterschied, ob es -c- oder vow sein wird, und 2.) in der v-cv findet der Ausdruck /".- statt, sie legte deshalb ein Gewicht hierauf, weil bei einem Menschen, weniger als ein keine v-wb ist, wenn nun die Worte der v-w auf vwdeuten sollten, wodurch wüßte sic, daß auch bei vwein v'N eine v!>'-h ist? aber weiß es vielleicht Or. M., daß auch beivvvi ein/"reine v.^'-ä ist; -ich weiß auch» woher sich so viel Talmudisches zu Nr« M. nahm. da in vw cr-ö .rr von R. Ezechiel Landau, zn Prag und in cn? V-1LV von N. Akiba Eger in Posen hiervon schon schon Ewähnnng ist, und die letzteren haben dies als unrichtig dargethan; so weit aber reichte Herr Nr. M 's Gelehrsamkeit nicht. Eine Rechtfertigung bleibt jedoch übrig, daß Herr Nr. M. wäbrensseines Schreib»»»s m»r daran dachte, er schreibe an Nr. PH., der ein anerkannter ist. Ebenso eine Abfertigung verdient ein Artikel des Herrn Nr. G. in B. in derselben Zeitschrift, der über den zweiten Festtag handelt; da hat er seine Frechheit wider den Talmud und den Widerspruch mit seinem Titel „Rabbiner" gezeigt, will vv'v aber nur wiederholt, —und seine NiclUkeuntniß des Talmuds wiederholt erwiesen, denn er citirt hier Worte des Talmuds, die er gar nicht verstanden hat. In Iomtob 4b 5k soll die Antwort auf die Frage: warum wir noch einen zweiten Tag feiern, da bei uns doch kein Zweifel über twi? bv'-p mehr herrscht? Vorkommen: „daß man zu besorgen hat, in nächster Zeit wird der heilige Tempel erbaut werden, so würde man sagen, im vorigen Jahre haben wir doch nur Einen Tag gefeiert," was aber in der That im Talmud auf diese Frage gar nicht vorkommt, denn Ln Bezah 4 k beantwortet die biw diese Frage dahin: „Seid behutsam mit der Sitte euerer Eltern, denn vielleicht verordnet die Obrigkeit ein Gesetz, wodurch man

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