Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 5 (2.2.1847)
- Date
- 1847-02-02
- Page
- – (sequence 3)
- Language
- German
- Belongs to
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»W 35 methodisch mittheilen lernen. Weicher Vorrath für das heranzubildende Zudenthum?— Zu allererst und ganz vorzüglich gramarikalisch lesen. Beides, svwol d»e ^22 7'2 als die rabdinischen Schriften; ferner: - beide mir ziemlicher Richtigkeit übersehen; ferner: sowvl als Jüdisch - deutsch, orthographisch und und «ui Drillen, Praktikanten.— Ohne methodisch vorbereitet zu sein, sollte n an in unserer Zeit keine Lehrer anstcllen. — Die Anstellungen 'sollten nur lediglich nach dem Grade der Befähigung, Anciennetär von der geistlichen Oberbehörde geschehen, ohne hierbei den Gernemdcn ein weiteres Anrecht zu lassen.— Einkünfte ihrer Stelle, so wie ersolgre Todesfälle der L-Hrer sollten der geistlichen Obcrbehörde, spätestens innerhalb der nächsten acht Tage zur Regulirung micgelheilc werden. — Ein jüdischer Lehrer kann oft Alles sein, nur kein eigentlicher Lehrer; ebeusowol, lv«e nur in unfern Zeiten leider mitunter Rabbiner haben, die wol recht nur Prediger und dennoch kein Rabbiner sind. 2"pv 2b) L7r7 2^2 Ein Lehrer kann der beste Nuntius, oder was er Alles sein muß. sein, und dennoch fehft oft die Hauptsache, das eigentliche Prädikat. — Von einem tüchtigen Lehrer wird daher gefordert: n, Wahre innere Gottesfurcht, so wie rn moralischer als in religiös - ritueller Beziehung; nicht w«e die von sogenannten modernen Eltern acquirirren niederneu Religionslehrer, die oft Alles zu sein und zu rhun sich nickt schämen, nur mögen sie nickt Ne- Ugionslkhrer sein.— Man gehe demnach bei dcr Wahl solcher Subjrcle mir der allergrößten Umsicht zu Werke, damit diese Arr Menschen den ohnehin verderbten Zeilgcisi nicht noch mehr durch ihren Sabbathsda i.ps und verpesten. — Ein religiöser Lehrer ist eine wahre Leuchte tür d,e Jugend, so wie umgekehrt, ein Unreligiöser n»r äußerst gefährlich sein kann. — Schule gelehrt wird. — Besonders wäre für die Mädchen ein guter auf Orthodoxie basirender Carrchisiuus sehr zu empfehlen, nickt weniger eine solche Bckcl-Geschichtc. — Das Weitumfassende der Unterrichrsgegensiände anlangend, ist — schon im grauen Alrerkhum anerkannt - unser Gesetz, eine unerschöpfliche Quelle lebenden Wassers, dies soll vor allein Andern d«e Jugend laben und belehren; und je mehr das Gelernte wiederholt wird, desto fester wurzelt eS rn der Jugend Herz, hvi'a Ja, es haftet bis ins späteste Alter 'vi v'vv? 'P72 2:1^ 2M7 o'fn. Ganz besonders aber gilt dies für Knaben, bei denen also — im Gegensatz moderner Vorschläge — wenige Stunden wöchentlich nicht genügen, vielmehr für die verschiedenen Zweige des Jüdischen Religionsunterrichts sowol, wie für die verschiedenen Geschlechter und Classni 18 Standen wöchentlich nicht zu viel sind. Hierzu kommt noch, daß, ungeachtet alledessen, wenn liObinische Schriften gelehrt werden sollen, diese Sknnten .ahl gewiß nicht genügen kann.—'Der Lehrer würde demnach vielmehr nur vernünftig handeln, wenn er gedachte höhere Lehrgcgenstände, namentlich bei einige-ingern Anzahl Befähigter privatim, außer den aß-