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Der treue Zionswächter · 1847-01-19 · 3 (19.1.1847) · page 4

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
3 (19.1.1847)
Date
1847-01-19
Page
– (sequence 4)
Language
German
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untrügliche Verheißung dessen, der die ewige Dauer dieser Religion ausgesprochen, wie die Tage deS Himmels währen mögen auf der Erde. Wörtliche Bibelübersetzung. Von A. Zn No. 44 d. Dl. v. JgS. haben wir uns kurz über den Mangel an einer der traditionellen Auffassung respvndlrenden Bibelübersetzung ausgesprochen, und zugleich den Wunsch geäußert, es möge von vielen sachkundigen, und religiös gesinnten Männern zunächst der Pentateuch auf diese Weise ins Deutsche übertragen, und nach Uebereinstimmung der Mitarbeiter von den schon vorhandenen Uedersetzunqen eine bestimm^ zur Grundlage gewählt werden, worüber sie sich durch dieses Organ noch zu verständigen hätten. Die Realisirung unserer Proposition hat in No. 49 ein Herr E. Cohn anfangs für nicht leicht, dann ad«-r gar für unmöglich erklärt, da, insofern IlNILtnw mir w übcreinstimmen könnte, dadurch jede >r'Lv überflüssig und ein niemals nvthwendig wäre. Wenn die der Opposition deS Herrn E. Cohn zu Grunde liegende Absicht nicht aus eitler Dispurationssucht hervvrging, sondern wie die unsrige rein?'vc 25j> war*), möge demselben folgende kurze Erklärung zur Entgegnung dienen. Durch unsre gewünschte Bibelübersetzung beabsich, tigten wir dem im Talmud nicht genug geübten Lehrer und den Schülern zum Selbstunterrichte eine nvthwen» dige Stütze zu bieten, und konnten füglich voraussehen, daß der im Talmud Unterrichtete die Bibel nach ihrer traditionellen Auffassung.zu übersetzen und zu erklären im Stande sei. Sollte demselben aber um einen p? wvh np'Vp zu entwickeln, durch feine gründliche Bidelkunde die H'wi?L'i7 in der rvcj) und wir c»cwwvUd Ss'viSMch.ehrUchsein s.v--.^Pewiß nichtk — MÜss denn ferner auch die vwi ^ö^im h. Urtexte äuSgep'rägr sein - 'daß ^dirse ist drr dearschen U?ber^un^ wiöded'sWim^'wer^ svwWK^^M^^D^te^ sich D'eM^iH' AuhraWe'^MMi' wir die Suspicion nicht UnterdrM^'^ Einleitung der §lci>e in uns erregen,' tviewo! sich die Spüren der Milderung nicht verbergen lassen, welche eine gewandte Feder daran versuchte. demnach lediglich darin vor anderen aüszeichnen, daß in ihr Nichts enthalten sein dürfe, was gegen die Tra» dition wäre. Sollte ein solcher Versuch an den Klippen der Unmöglichkeit scheitern, und die Bibel ohne Verstoß gegen die Ueberlieferung nicht wortgetreu *) zu übersetzen sein? — DaS glaubt wol Niemand. Sobald nun die Ausführung möglich erscheint, so ist sie zugleich auch leicht. Ein Individuum, das in kurzer Zeit mir der ganzen Arbeit mit befriedigendem Erfolge fertig werden müßte, könnte seine Aufgabe wol für zu schwie« rig finden. Aber eine in-o oder mehrere von einem Gelehrten, der an der h. Sache Interesse har, unternommen, wird richtig, leicht und bald geliefert werben können. Bietet die eine oder die andere Stelle besondere Schwierigkeiten in der worgerreuen Uebersetzung, so lassen sich diese in den unten anzufügenden kurz und bündig gefaßten Annotationen lösen und die rrrivv, wo diese von ftrpp divergirt, besonder-! übersetze«, Ellipsen aber im deutschen Text« ohne Störung einschalten. ' Ein anderer Einwand könntejN'der "durch di« Vielheit der Uebersetzer entstehenden Manigfaltigkeit des Toneaufgefunden werden; allein auch für die Wiederherstellung der Einheit und des Ebenmaßes soll und kann durch einige die Redaktion übernehmenden Rabbinen, welche der Lösung dieser Aufgabe nach allen Beziehungen gewachsen sind, gesorgt werden. Wenn auch unser Vorschlag nach seinen Einzelntzeiten nicht in Ausführung kommen sollte, so sind uns doch die angekündigren Versuche»*) erfreulich, welche auf einen gleichen Zweck berechnet sind, aus deren Vergleichung und gemeinsamen Benutzung sich einst daS gewünschte Resultat ergeben wird. . Über -ett gegenwärtigen Instand j-dischex AettgionsMulen. :. ' -; . (.Fortsetzung.): r Nun geht er zum zweiten der zehn Gebote über, erklärt den feinen - und groben Gätzend ienst,^ warnt vor menschlicher Verehrung, vor Schmeichelei während dt« häuslichen Obern in dev Kinder Anwesenheit nur den *) Daß unsere -wortgetreue Uebersctzung« nicht pedantisch aufgefaßt werden dürfe, haben wir in dem ersten Aufsätze durch wiik. p'2v vnr»o angedeutet. *») Auch ein bekannter Typograph aus Bayern hat sich zu dieser Unternehmung erboten-

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