Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 3 (1847)
- Issue
- 2 (12.1.1847)
- Date
- 1847-01-12
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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bei dem Könige Ferdinand von Spanien, war sehr angesehen bei den Rärhen und Großen des Reiches und stand ihnen auch bei mir Nach und That acht Zahre bis 5252 (1492). Zn diesem Zahre, nach Verkreidung der Mauren aus Granada, erschien das bekannte königliche Edier Ferdinands, am 13. Mai 1492, wonach jeder Israelit der nicht seinen Glauben verlasse und zur herrschenden Religion übertrete, nach drei Monaten aus dem Lande gejagt würde bei Strafe des Todes und der Vermögenseinziehung. Abarbanel verfügte sich selbst zum König, legte Bitten bei demselben ein für sein Volk, aber sein König in seinem Entschlüsse zu bestärken. So wanderten 300,000 Juden aus Spanien; viel Leid und Drangsal traf ste, denn der Herr strafte sie mit strengen Strafgerichten, so Deuteronomium, beendigte. Zn demselben Jahre verfaßte er das Werkchen Eh für seinen jüngsten Sohn Don Samuel. Sein ältester Sohn Don Zehudah ging nach Segovia, und später nach Neapelow» ,2'v^w f>-7i tVWL' V'VLP '2"vv Mvv ,7»r>h ch7 .'7c c»rw — Vom hier zog er frommen, weisen und gelehrten Manne, nach Venedig, um den damals obschmebenden Streit zwischen den Aristokraten zu Venedig und dem damaligen Könige von Portugal, in Betreff des Gewürzhandels deizulegen, und da nun die Großen und Angesehenen des Landes seinen riefen Verstand und seine große Klugheit bemerkten, so zogen sie ihn bei allen Staatsangelegenheiten zu Nathe, und folgten ihn in Allem, was er ihnen rierh. Zn Venedig vollendete er seinen Eommenrar zu Zererma 5264 (1504). Zm Zahre 5268 (1508) erbleichte die hellstrahlende Sonne welche am Horizonte Zcraels so lange geschienen harre. Mir gro« ZeitUNgsNKchrichLcN. Rheinbayern. Landan. (Beschluß) De. Stemmler sprach sich in seinen Gutachten und in öffentlicher Sitzung in einem äußerst klaren, präzisen Vortrag dahin aus: „das Kind sei in Folge der Stichwunde, weiche dre Speiseröhre durchdrungen, gestorben. Diese Wuude habe nothwenvig und absolut den Tod verursachen muffen. Jede der vier Wunden sei durch, einen besondern Stich hervorgcbracht worden und ksune derselben könne zufällig durch ein unvorsatzli'ch vorgehaltenes Instrument entstanden sein; die todtlicbe Wunde aber habe Aehnlichkcit mit Len Wunden, wie sie beim Abstechen von Schweinen Vorkommen, indem es scheine, als sei zuerst ein Haurschnikt