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Der treue Zionswächter · 1847-01-12 · 2 (12.1.1847) · page 4

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
3 (1847)
Issue
2 (12.1.1847)
Date
1847-01-12
Page
– (sequence 4)
Language
German
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12 1. Erziehung. Die Erziehung beginnt mir dem Leben, so wie und Bildung in Kleidern und Höflichkettsbezeugungen, die meine ich nicht, sie besieht auch nur in der Eine blldung. Freilich, wäre sie daS was sie sein sollte, so würde es beim Alten geblieben sein ^->7 7>iw Iw s'rb; allein da die sogenannte, fälschlich belobte Klugheit der Furcht vor der Sünde ihren Vorrang abspricht, züglich, die unzertrennlich mit ter Schule Hand in Hand gehen soll. Hier drängen sich dem aufmerksamen, mir der Wichtigkeit des Lehramtes vertrauten Deobachsördern, wirken sic ihnen vielmehr mächtig entgegen. Z»m Theil erfordert die Beseitigung dieser Mangel und öindccniffe die vereinte Kraft des ganzen HauSpersonale, rheils die Beispiele der Eltern selbst und lheils die Achtung vor dem Lehrer; wenigstens mit Selbstverleugnung in Gegenwart der Kinder. Welch e,n trauriges Gefühl nun für den Schulmann, wenn er beim Unterricht die Gegenproben alles Guten gciichstcs Element des Religionsunterrichts vorträgt, so beim ersten Gebote :c. rc.. ihnen die Art und Weise lehrt, wie diese« allmächtige, erhabene Wesen vom Israeliten verehrt sein will, oder überhaupt zu verehren sei, während nun allzuoft die Kinder zu Hause das ganze Jahr hindurch weder beten/ noch OIb oder oder ön.'v zu sehen bekommen, vielmehr bemerken, wie ihre Eltern durch ihre Zurückgezogenheit aus der Synagoge dieselbe Verachrcu. während aber oft die Kinder allein wahrungSanstalt 1 Sagt an, was soll nun die Jugend von solchen Widersprüchen zwischen Lehre und Leben denken?! -- " (Fortsetzung folgt.) Abarbanel. Eine biographische Skizze von U***. (Beschluß.) baren Schätze, wie Keiner vor mir größere im Lande harre; kurz, er ließ mir Nichts übrig. Von dem Orte aus, wo ich mich verborgen hielt, schickte ich ein demüthigeS Schre-ben an ihn ab, bar ihn um Gnade, bei all meinem Streben und Wirken war Aufrichtigkeit, nicht Unrechtes." Taub jedoch war sein Ohr meinem Flehen, er nahm meine Habe vollständig weg und ich fand kein Recht, sondern Treulosigkeit und Gewalt. Zn meiner Verfolgung und meinem Unglücke dachte ich: Warum hat mir der Herr so gethan? Habe ich nicht in meiner Glückszeir die Wunden Unglücklicher geheilt, daß er mir jetzt so viele und manigsache geschlagen? Weinte ich nicht mit dem Betrübten, half ich ihm nicht? Warum überläßt mich der Ewige der Hand eines strengen Herrn? Habe ich mir Unrechtem Gur gesündigt, daß meine ganze Habe mir entrissen wurde? Habe ich nicht dem Gesetze gcmäß in den Büchern geforscht, in den Büchern des Gesetzes und des Rechtes, die mir werrher sind, als Gold und kostbar Erz, daß meine Bücher mir genommen wurden, daß ich nicht forschen kann? — — — Doch gerecht ist der Herr, seinem Befehle war ich widerspenstig, seiner Lehre vergaß ich, wandte mich nichtigem Treiben hin mit Königen der Erde und ihren Rächen, die, wenn ihre Zeit gekommen, dahinfad.ren, setzte auf Gold mein Vertrauen und auf irdische Schatze, folgte windigem Tand und eitler Größe nach. Vergaß ich nun meines Gottes, so wurde auch mein vergessen; wenn ich nun aber wiederkehre, in seiner Lehre forsche Tag und Nacht, dann wird er sich meiner freuen zum Guten." Hier in Segovia im Kastilien schrieb Abarbanel im Jahre 5244 (4484) auf Ermunterung mehrerer Freunde, die bei ihm Belehrung suchten, den Commentar zu Zvsua, Richter und Schemuel in einem kurzen Zeitraum von weniger als vier Monaten. Und zu der Zeit, als er den Commentar zum Buch der Könige begonnen harre, fand er Eingang und Gunst

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