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Der treue Zionswächter · 1846-12-29 · 52 (29.12.1846) · page 2

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
2 (1846)
Issue
52 (29.12.1846)
Date
1846-12-29
Page
– (sequence 2)
Language
German
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Dos erste Buch, LN, Becher des VerzweifiungSrmlmels, giedt «ne SchWerssüg desmensch - IjchemMenLL' erMh^dSeuSchrÄsaw/- womit Gorkden MeUschm M2heims»chr> mir besonderer Beziehung' auf den Dichter, drm der^ Tod seine Frau ustdudrerSöhne entk»ffMr'.hatt-.-,Us.7- .r'..''--^."k:usn: '--5 - DaSu zweite Buch Q'üinzriT! on enthalt TrdstgrüiGe, und: suche das Walten GotteS^und seine -Wirkungeri iaUf sÄdett 'zu rechtfertigen, " ist demnach ^eine The-dr««;.' -is!n Das-dritte : Buch -Becher in der Hand des Ewigen>?.belrachtet die Sünde als Gründ^ alles Bösrnnmd? zeiFt, daß die Auflösung -alles Dunkeln- Nachsejhaflen und i Unerklärbaren im ^menschlichen 'Leben etss im ZenseirsiMlfindct. . n! ,.,<Sas /vierte Buch>i'5l^M' D1Dist Las' schönste im Ganzen. Hier werden die trübseligsten -Kliigen' in die herrlichsten Freudcrlgesände verwandelt, die finstere Schwüle des ersten Buches erscheint hier in der schönsten, reinsten Verklgrung^^ , . - Der: Becher des Verzweifluttgstaumels. Erster Abschnitt. Die Niedre g k e it d es M c n sch.c n g e sch l e ch t s. Der Tag ist dahin! — Nun siehe , es kommt seine Schwester, die Mohrin, sie bedeckt des Erdballs Flache mir dem Schleier ihres Wittwemhume! — Unter ihr weilet Schweigen und Stille, unrcr ihr schließt sich jede Wimper, erfreut sich jedes Auge balsamischen Schiummers. Nur des Uhu's, nur der Buhlerin freches Äuge entsaget dem Schlafe. Ach, weicht von mir, meiner Gedanken Träume! weicht von mir, daß ich rasten möge nach dem Gewühl des sonnigen Tages; ach! vergeblich sich' ick euch weg, unruhiger wallen meine Adern, mein Geist schwebet ans dem endlosen Ocean der Gedanken, es rauschen, es schreite ich und höre daS Tosen bedrängter Elenden, rückwärts, Und stehe, chas Wehgeschrei Strauchelnder kommt mir entgegen; entsteige ich zum Himmel, von mein Anfang — Gewürm, mein Ende — Moder, auch meines Lebens Stütze wankt zwischen diesen beiden Polen, gegründet auf hinflicgeüden Staub, wie Schaum ''ans fchÄllMicheMem'^Mche.'zerßießentz 'und dahintinneüh, ^wiß Lessen daß' es bHirireißt ,unwiederbringlich der Zeiten Skroim ' Zweiter Abschnitt. / O, Allschender! warum warst Du meiner eingedenk. warum brachtest Du mich hiehec? Warum fand ich Gnade vor Dir, daß Du mich anerkennest auf der Erde Fläche', mich :— eine winzige Fliege? — Wie sost ich allem ertragen Deiner Geschöpfe )Höhn? Zum Gespötts bm Ich dem Gewurme/ zur Verachtung jedem Geschöpfe. — Ueber sie allesammr strahier Deiner Weisheit Glanz, alle legen Seugniß -b und sprechen, daß Du erschaffe^- . Luch..daS^Vsyp.^.,-daK7,:KN Her Wand.-^ auf ihm btüher feines^Gottes KsPYf,,naber ach..Mtznschey,-.Lllej^,^^ewigxr;Gvtt,^jL -M-Menschen allein..wirb ,Dein^Plan,-verh,yi^!v -»5- :^ - - Du?Mnfst in dem Menschen nur 'Verkehrtheiten und Hader , i nicht - rin - Theil I -stimmt zmn andern, nicht der Ganze zum Ganzen- Du bilderest ihm ein Herz, das versteht der Weisheit Gange und ihre Pfade, und in sein Inneres legst Du Triebe, die da sinnen ans nichtigen. Tand. die ihn führen am Gängelband der Thoren, um ihn zu betrüben! 2. Du setztest Grenzen seiner Zeit, bestimmtest seinen Sommer, seinen Winter-, ordnetest seines Dasein» Tage, seiner Monde Zahl grenztest Du ab. Bei seiner Schöpfung schufst Du den Verderber in ihm, Deinen Befehl zu vernichten; mit Banden maßest Du ihn, eins erhält ihm das Leben, zwei bereiten den Tod ihm, seine Seele verpfändet er. wenn er mir Unheil schwanger geht und Lüge gebiert, oder wenn sein Loos er fallen läßt auf zeitliche Genüsse. Sich betrübet er mir Schmerzen und Wehen, und der Unterwelt Bande sind seines Anthcils Loos.*) 3. Seinem Auge beschiedest Du Licht ,zu schauen Deine Macht, zu sehen Trübsal und Kummer, der Bedrängten Thränen ohne Trost, das Ohr gewahrtest Du ihm, zu vernehmen die göttliche Stimme, die er-

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