Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- 50 (15.12.1846)
- Date
- 1846-12-15
- Page
- – (sequence 6)
- Language
- German
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V die jüdisch,, NeliLjpz, 'M 'Ho» auchso treu biente, daß 60Ö00 derselben im Kriege für ihn daS Leben opferten. Er war überzeugt daß die Juden, die ihrem?GM<j sE lreu bleiben, niemals Ausrührer ^egen «hre Fürsten werden könnten,^..und strafte / z^r Warnung für Andere alle'/Gottt^ugner mit dcsn Tode. Unter Htölemaüs V. EpMäneS von Egypten bewährten die Juden »hre Treue Legen Antlpchus M,' ^dcn Großen, der dem füqendiichen Könige vqn EgYPten PaläsriNL entreißen wolltet ^Dafür^kegegnxte ihnen.dieser edelmüthige syrische Monarch mit Mildeund Schonung, vertraute ihrer Treue und bewilligte ihnen die größten Vorrechte »n all seinen Sraateni Dieser liefe.Frieden, dessen die Juden unter Aytiochus d., Gr. fich erfreur^.'" wurde' noch erhöht, als hcssen Sohn und NachfvIger, Seleucus IV. PhilopLtor die. Regierung .übxrliahm Dieser ließ sogar die Temp.elkosten aus seinem Schatze bestreiten, und er hielt die Hvhenpriesterwürde und den Vollzug der jüdischen Rellgivnsgesetze aufrecht. Wie glücklich lebten nun die Juden unter diesem milden Herrscher v. unter einem Hohenpriester, Oniäs (l'ü'il'!) Hk. . der seinem heiligen Dienste mir der größten Würde Vorstand!*) Aber mit Einem Male entschwinden diese glückseligen Tage vor den Lastern, die kurz vor den Zeiten -er Macc. unter einem großen Theil der Juden Eingang fanden. Den Anfang machte die Ehrsucht, die aus der rachelprühenden Brust des Benjaminiren Simon, des Tempelvorstehcrs hcrvordrang. Auf ftinen Berigth sollte schon der Tempel seiner Schatze, beraubt, und diese nach Antiochien abgesührt werden; doch Gorr .hikkmal sein Heiligrhum v^or. den Angriffes her Fsinde. Aber als König Seleucus starb, bestieg ein Ungeheuer den syrischen Thron^. Anriochus IV . EpiphaneS^Erlguchter, i^ie.er stch nc^n^ Unsinniger, wie er bei seinen Unrerthanen hieß. In -essen Charakterschilderung durch^pviybius, Philarchue, Livips, uyd.Mod. ^cul, ist^.de^tsich^nach^ewW, wie Mch^rdiL ^ex,,Iegi.eruno,. doch gleichzeitig.mit dem ^irrMe^erbmiß Wh G.laübevsverfalle zur Züchtigung berufen, welcher dann leider auch. zahllose Unschuldige Mterlagen. Voy einem solchen Herrscher konnte der Abtrünnige Jason**) (früher 7W') leicht daS Hohen- ' *) Ueber die'den Juden von syr. und röm. Fürsten zugestandenen Rechte und über die ihrer Religion zuerkannte - - ^, Göttlichkeit vick. 7NO, KarlSr. L62S. x. 37 d. »») Derselben Neigung nach Entstellung des die Nation priesterHmm danfen^ und von diese--^eitrflrzßreick'kn Stelle aus, von der er seiuen^^ommen Bruder OniaS er durch das erkäufte Antiöchische Niedertäjsüngerechk für Jcrüs. jüdische'Bürger zür Einwilligung in seine üeuerüngs- und" umgestalrüngssü'chtigen Plane. 7Jn der h. Stadst Jerusalems wo nur Gorreserkenntniß gelehrt, und sein h. Ä7a m«7akeinverchrs'werden sollte, wurden durch den unwürdigen Hohenpriester heidnische Sitten und Gebrauche eingeführt,"«» Gymnasium, ein .Ephebeum, d. h. Schule zum Ringen, Laufen, Scheibenwerfen, Dallschlägen und zu ähnlichen Leibesübungen, auch zum Studium der Philosophie, worin die Jugend 'wie zu Athen ünrerrichtet würde, und Amphirhearra zu Schaub und Fechrerspielen nacy griechischer Art angelegt. In diese heidnischen Gewohnheiten ausschweifend verliebt, schlügen sich gar bald zahlreiche Begünstiger zu TJasönS Partei, die sich ihrer mit aller Heftigkeit gegen die Bestrebungen der Besserdenkenden annahmen, so daß sich endlich durch deren Umtriebe ein allgemeiner Abfall vom jüdischen Glauben über den größten Theil des Volkes verbreitere. So weit kam es, daß sich die Juden ihrer Deschneiduno, des heil. Unterschcidüngs- und Bundeszeichens schämten,*) daß sowol die Priester als das Volk im gottlosen Hange nach solchen heidnischen Uebungen und zu den schändlichst.n wurde die von «zyprischen und syrischen Königen gkstaltere freie Uebung der Neligionsgcsetze sträflich mißbraucht, und durch die Niederträchtigkeit eines Abgesallenen, der seinen Glauben und sein VarerlattL seiner unbändigen Ehrsucht opferte, das ganze jüdisch« Volk' auf 'viele.'., Jahre den schrecklichsten , Unbilden preisgegcben. - (Fortsetzung folgt.) ^verrathendev iNawenSbegegnen wir:aüch in-unserer öldestrichentzm nacktem Körper, weshalb die ZimgNnge ' um nicht als und erkannt zu werden, sich durch NV'IDN.AVrN-.L'Q'i ^'2.^"PZ/'V bas- Ansehen von gaben. Dies scheint auch die in rj'l mit >Q'L' P">K -j'L'Q