Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- 41 (13.10.1846)
- Date
- 1846-10-13
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
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geistigen Leben drohet, zu hüten haben, ^wo unser SeelenheÄ de n' ihm fö"mannWattig bereiteten.Gefahren''entrückt '/werdeü soll? MW' s? Wie'' ä'lle Dinge 'm de? Schöpfung ihr? LichW undTchättenseite/7 ihr-,wahrhasteS^ "und ^'falsch'^'''Mid ^'chässeü, ihre''VbMÄülenhrit -"Er UnvoÜkömmenhcit?'^ Wr Nützliches 'oder Schädliches in sich tragen^ sW'W gerader oder verkehrter Richtung / zeigen/' sö^ äüch ' das gedstiZe Ldbrw^d?S-^M^fihen,^'dte^Thä?tMit feine? in netn Kräfte. "' Gemüth- und Geistdiese so holden Gnbefi/-'mr?-ivetcher de? Erdeüsdh'ü^vom allgütigen^Schöpfcr so herrlichgekrönt würde,' üin u n u nlschrä nk te H errsch äst 'übe? sich' selb st'- - und' alle andern irdischen Geschöpfe zu üben, eiüe Auszeichnung^ die -ihn zur Erlattgnng höherer geistiger Zwecke spornen soll / sie' werden sehr häufig Mißbraucht,. und 'mit''Hinwnäüsetzünss"'alles'-'-chöhMn, alles Göttlichen nur zur Erlangung materieller Vortheile heräbgewürdigt,- sästatt' als Mittel 'zu dienen, um den währhäftett Änforderüngeü des Lebens, dein wahrhaften Berufe des Menschen 'entsprechen zu -können, um im Geiste, ündüüch dem Wunsche dessender sie ihm so freigebig verliehen, zu handeln und zu wirken, werden sie oft nur in entgegengesetzter Richtung zur Herabwürdigung alles Heiligenzur Umgehung des Willens des Höchsten angewandt/ und so ihrer wahren Bestimmung ganz entfrentdet.- - Ein feuriges Gemüthwelches mit Eifer die göttlichen - Wahrheiten verfolgen, Mit lebendigen Bildern, dürch Wort und That daswahrhaft Gute- Nützliche' Und Erhäbene austragen solltees wird' oft als Mittel benützt zur Entstellung der Wahrheitzur Umgehung der Glaubensvorschriften, zur Aufstellung von Trugbildernum die W,erfahrenen-auf Irrwege zw leiterr. Das Gemüthwelchesvon warmer Liebe- ^üon treuer Anhänglichkeit, von hoher Achtung rutd-Berehrnng gegen Gott üüd Menschen kdÄtchvrüügewi sein/ Änd mi? Begeistermig die - dähir? zielendett "sowohtthatigen 'SäMngei? ved Mlig^Ä-'^rfüff^rsvM,-.lrÄ^Mrtz'sst-'Me Mm We-Kzeuge "der- Bvfriürigüngsinnlicher Begierden / nüd des Rächegefnhls/chrr Erregung' des Haffes und der Zwietracht/ zum Miltel der Eruiedrignüg »ud Mr-, ungtimpfmrg herabgewürdigt!. Das Grmüth, welches sich mit Demnthmit heiliger Schert den Anforderungen des Glaubens unterwerfen sollte, es sucht.sich oft. stolz und hochmüthig gegen dieselben aüfzulehnen. Der. Geist-der M tiefen und „gründlichen Er-. - forfchung'dk'r^ Ws.'HpveMaüten verwendet "AWü^.MtA er wirb daß er zür Mlsubstn^' don' Trug und -List" chigewandt, ' zur DiW)öWnsi' findMräWung alles HMgeN uhd Göttlichen gerüißbratzch? Die Vermmft, durch 'Mlche d^?We«E/m'.'Durchschaunng der, großen, umfassenden^ ün?" wunderbaren «Uchöpfung^, den Schöpfer in seined Gröste, in feiner Allmacht und MwljsDkit^erk^NmüHllte, sie Wien? oft nur zur Äbleugnung aller höhern Einwirsnyg au? die Natur und der m en schlichen 'Derhalmisse, z ur Negiru ng aller göttlichen''Gm- und Aufsicht über die auf Erpen verübten Thäten und Handiungen. -'^^iSd'WeMn''Mnfigchies?sö hohen Vorzüge des Menschen, diese göttlichen Gaben ihrem ursprünglichen wahrhaften Zwecke entrückt, und statt zur Erhöhung desselben beizütragen, befördern sie nur dessen Erniedrigung; statt ihn zur strengen Sittlichkeit, zur echten Tugend, zur wahren Gottesfurcht zu geleiten, stürzen sie ihn in ein Meer von verderblichen Leidenschaften, verstricken sie ihn in ein Gewebe der abscheulichsten Laster und Sünden; statt sie die Grundfesten der Religion, die Anhaltspunkte sosttHn/. bewirken sie auf solche Weise geübt deren Untergrabung, sind sie die Hauptquellen alles Verderbeüs, die Triebfedern alles Unheils. Aber solche, verschrobene Geisteskräftesolch' ein unlauteres, verdorbenes Gemüth, solch' ein zerrütteter schwächer Geist, sind sie es wol, welche die Menschheit auf Muse.der Hildüüg schwmgell' die wayr?--ÄllfkkMn^'zM,MfoHe'.'lstlben? Nein, nur ein unbeflecktes G^müsh. ist des Menschen hoher Adel, dessen würdigste Äuszeschnüng, nur ein unbesaugenep, klarer GeiMst Erdensphns/ höchster Vorzug, dessen gäostte Erhäbenheit/ 7- Ein Gemstth, das von wahrer Reiuheit'zeügen^söll/ dessen Triebe Mffdn in de? Tügmd Wd Moralität w^ sie müssen von Gott aüsgehe» und auf ihn zurückführen; ein stärker Geist muß von inniger Wahrhaftigkeit durchdrungen fein, er darf nicht von äußeren Rücksichten geblendet, von Zeit und Umständen geleitet werden, nicht krank an Eigenliebe, an innerer Befangen beir. sein.