Mannheim
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Der treue Zionswächter · 1846-10-13 · 41 (13.10.1846) · page 1

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
2 (1846)
Issue
41 (13.10.1846)
Date
1846-10-13
Page
– (sequence 1)
Language
German
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G r g a n MMN : . zur . „ ., , ' Wahrung der Interessen des orthodoren Iudenthums. Mit König!, Dänischem Prlvilegio. Verantwortlicher Redacteur: vr. En och, —^-»E<,ES^^-«SW>MSS^SLs^S>rMW<rS>-rZ8KlÄ«e>e^-«'- 2 Jahrgang. Altona, den LA Oetober 184«. 41. Von diesem Blatte erscheint wöchentlich einmal, Dienstags, ein Bogen Das Abonnement, auf ein Jahr ist 5 I Ce. (2 Thlr.pr.,3Fl.30Xr.) Man gbonnirt bet allenlöbl..Postämtern, soliden Buchhandlungen und Zeitungs-Erpedttionen. Inhalt. Die richtige Anwendung unserer Gernüths-, und Geisteskräfte im Gebiete der Religion. Vom Mausrabbinen Ettlinger in Mannheim. Erziehung. Schule und Judenthum. Don einem Schulmanne. Ern Hossude. (Nach dem FranzösischenI Zeitungsnachrichten aus Berlin, Breslau, Danzig, Altona. Anzeiger. * - - Die richtige Anwendung unserer Gemüths und Geisteskräfte im Gebiete der Religion. Vom Klausrabbinen Ettlinger in Mannheim. Mit sorgfältiger Forschung, mit inniger Wahrhaftigkeit, unbezähmbarem Eifer und eiserner Standhaftigkeit ohne äußere Rücksichten, ohne innere Befangenheit jedem Gebote, und. Gesetze unserer heil. Religion unsere ganze Aufmerksamkeit, unsere unausgesetzte Thätigkeit zu widmen, ist unsere höchste Pflicht, unsere wichtigste Obliegenheit. Nur. dadurch erhalten Gemüth und Geist, diese so göttlichen Vorzüge des Menschen, ihre wahre Richtung, um.den Standpunkt zu erreichen, den der Wille des Schöpfers ihnen angewiesen hat, und den. zu. verfolgen hie Hauptaufgabe des menschlichen Daseins ist Nur dadurch ist die Möglichkeit gegeben, daß der Sterbliche den Höhepunkt erklimmen kann, um welchen ihn einst die Engel beneideten, ihm den Rang streitig machen wollten; einen Höhepunkt, welcher ihn in eine Sphäre versetzt, die weit über den Horizont der Sinnlichkeit erhaben, ihn» dir innewohnende Göttlichkeit in ihrer wahre«. Gestalt veranschaulicht, ihn dir. Verssindungsliuier zwischen Himmel und Erde, zwischen dem Menschen und.der Gottheit unfehlbar auffinden läßt; einen Höhepunkt, der, allem irdischen Treiben entfernt, nur wahre Menschenwürde, nur wahre Tugendpracht und moralische Herrlichkeit, zur Schau trägt. Sind es aber schon unsere weltlichen Verhältnisse, die Beförderung unseres irdischen Wohles, die Begründung unsers zeitlichen Glückes, die Hinwegräumzzng aller uns schadendrohenden Gegenstände, das Fliehen aller uns entgegenstehenden Nachtheile, und Gefahren, welche unsere Sinne so sehr anregen, unser Nachdenken so stark erwecken, unser Trachten und Forschen in so steter Thätigkeit versetzen, um wie viel mehr muß dieses der Fall fein, we es unser höchstes Glück, unsere ewige Wohlfahrt betrifft-, wo wir uns vor dem schroffen Abgrunde, der unjerm

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