Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- 39 (29.9.1846)
- Date
- 1846-09-29
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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lassen, und um ihn gegen den diesmaligen Mißbrauch zu rechkserrigen, hat gegenwärtige Arbeit zum Zwecke Dem Verfasser, vr. A. selbst wäre, wenn nicht die absichtlichen Täuschungen zu klar hervorleuchteren diese Unrreue in der Auffassung und Uebertragung nicht so zu verargen, diesen könnte man als Laien in Her jüd. Literatur, aber dann natürlich nicht seine allzugroße Confidenz entschuldigen; aber der Herr Rabb. Nappoporr in Prag, dem der Talmud doch gewiß mchc fremd sein, und von dem man also auch keine Mecastarren können, daß sein Privilegium der Vorrede (S. XII.) beigedruckt werde? Als Beleg für die Zneptie, auf welcher vr. A.'s ralm. Beweisführung für den Scheinrod basirr, heben wir aus vielen nur folgende Stellen heraus, die wir nach ihrem sinngetreuen ni-^22' N222 1. 6, wie R. Zehuda sagt, dem Sterbenden, sofern er ein Gelehrter ist, seine Verdienste erzählen soll; wahrscheinlich, fahrt der Verfasser fort, um das Nervensystem angenehm zu afficiren. (Uebercinstrmmend mit Richters Theraphie.) Ganz falsch, Herr Docror! denn wäre der Grund, welcher in R. Scheintod?, so müßte dieser nur den Gelehrten, aber nicht den Ungelehrten aus der vermeintlichen Gefahr gerettet wissen wollen, denn er lehrt s'55V2 .1'N 22N 2X I'L'I.2 warum sollte er wie in drr X2'2 nicht aur in der XI^'1das Gegentheil von x2,2 X5N ancmpfehlen, um durch Schreien ins Obr. wie Sie fälschlich übersetzen, ein auf Jeden anwendbares Mittel anqeben. Wenn nun aber in dieser Stelle aus L'*2 nicht vom Scheinlode die Rede «st, so möge sich Herr Dr. A. belehren lassen, was deren Bedeutung sei. Der ganze Perek biS §. 6 inci. spricht nur von 2215, aber nicht von einem 2*2 22, und in den letzten Zügen des Sterbenden soll, wie der sr"N sagt» ^'2,^2 l'ilp noch keine Zusammenberufung drr umliegenden Orre angeordnet werden, wie der gelehrte Herr Doctor aus Höre Dea Cap. 339, 1 1^2 j'!."2L'2 j'Xl sich hätte besser unrerweijen können; auch die lobenswürdizen Handlungen des 2215 soll man in dieser letzten Lebenszeit nichH aufzählen; destt, der Sterbende könnte etwa noch Bewüßtsekn'besitzen) und durch dieses 1'2'22 NX s'552'2, was erst mach erfosgtekwTvde zu geschehen pflegt, beunruhigt werden öder NNL??x 1'2 21X; N. Zuda aber glaubt nichtdaß eine Lobeserhebung, die Gedanken des Sterbenden vevwirrenkönnke, und gestattet letzteres. Wollen 'S»'«,- Herr Doctor, Ihre falsche Auffassung noch nicht aufgeben; möchten Sie noch nicht zugestehen, daß der Scheintod durch verdrehte Beweise keine Begründung finde? S. 40- Or. A. findet zur Verhütung des Scheintodes das Geber in N5VN s^xn -2? '2L7 21'? r)212 sehr entsprechend: 2'N22 l'.l' X72 N2'? „Erzeuge den Lebenden ein Wunder, daß sie nicht für rodr (Tod?) gehalten werden " Es wäre in der Thar interessant zu hören, aus welchem aurorlfirten Interpretator der Verfasser dieses kritischen Sendschreibens eine solche Auffassung entnommen hat. Da ihm die letzten drei Wörter ->2?2 "sN2X L".1 als nicht mehr zum Scheintode passend, überflüssig schienen, so hätte sich der Verfasser besser an Raschi's Deutung zu Psalm 88, II aebalten: --sXN2'?L^7N '121 2'251 Xv2 NL?'2 N^x 2'NV 2"1^ 2"N2 N'2N2Abgesehen hiervon treibt Herr vr. A. seine Furchtmacherei so weit, daß er es als ein Wunder ansieht, wenn der Mensch stirbt ohne scheinrodt gewesen zu fein, denn er betet: „Erzeuge den Lebenden Wunder, daß sie nicht für rodr gehalten werden." Wenn unter Millionen Verblichenen ie Einer scheinrode sein sollte, so ist doch offenbar der wirkliche Tod das Gewöhnliche und der Scheintod das Seltene. Was aber selten zurrägt? Doch gewiß letzteres I Nach vr. A. umgekehrt. Eine Logik sonder Gleichen. (Bestbluö folgt.) Erziehung Schule und Judenthurn. Von einem Schulmanne. (Fortsetzung.) Die Erziehung kann nur dann eine vollkommene genannt werden, wenn sie es sich zur Aufgabe gesetzt, sämmcliche Einflüsse, die entweder freiwillig oder noihwendig, von innen oder von außen auf den zu Erziehenden einwirken müssen, zu beherrschen und ihrer Autorität unlerzuordnen. Denn sobald auch nur irgend