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Der treue Zionswächter · 1846-09-29 · 39 (29.9.1846) · page 4

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
2 (1846)
Issue
39 (29.9.1846)
Date
1846-09-29
Page
– (sequence 4)
Language
German
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hierbLl Gewußt ist-,.eines Vergehens, das kein Wort zur Buße hat,n,eiM Mecken s, den selbst die heiße Zähre der Meneam Versöhnungstage nicht rein wäscht? Der..Jude MUß schon das Bild des ''NZ Vü-Mends vor-,der,Seele habend, den Meineid wie^ eine: Hölle.Hetzer»und die Acten aller bei europäischen Gerichten geführten Proccsse beweisen die Wahrheit unserer Behauptung. Wir geben — antwortet das Volk viertens — seinen neologischcn Nabbinen, »vir geben Euch am wenigsten nnsern Gouesglauben , unfern Repräsentanten des Weltschöpfungsglaubens, den Sabbattag in Eure Hände / Ihr wöget-discuriren und debattiren, so lang Ihr wollct, -möget dem Sabbat Principicn heraussuchen und unterlegen, so viel Ihr wollet, hättet Ihr nur ein gesundes Auge, nur einen unverschrobenen Sinn, ein ehrliches, von keiner Neuerungssucht bestochenes Herz, Ihr würdet nicht anders in der Thoravorschrift über die Sabbatfcier lesen, als »vir mit unfern» schlichten Volksgeist: Ruhe, strenges Znrückrreten aus. den Kreisen des bewegten Lebens, um sich seines und der ganzen Welt Schöpfers auf's lebendigste zu erinnern, aus dessen Hand Leben, Dasein und Kraft ein Gnadengeschenk ist, und auf dessen Befehl Alles stillstehet und ruhet, wie am ersten Sabbat der Welt; zur lebendigen Erinnerung auch des Freiheitszuges aus dem ägyptischen Sklavenhause, wo Israel Leben, Dasein und Thatkraft verlören und durch Gottesgnade abermals wiedererhalten, und so wird Israel durch die hohe Strenge dieser Feier und diese aufs lebendigste Ln der Seele hervorgerufcne Erinnerung geheiligt gehoben, geweihet zu einen» dankbaren Ewttesgcschöpf, geweihet zu Israel, was es sein soll. Wer den Sabbat verletzt, nicht s o feiert, wie ihn Israel, von der den Sinn des Gesetzes am besten kennenden Tradition geleitet, bisher gefeiert, wer ihn muthwillig verletzt, der ist das -tollkühn sich' wider seinen Schöpfer empörende Geschöpf, das dem Schöpfer und seinem Willen Trotz bietet, von dem geschenkten Leben und der verliehenen Kraft Mißbrauch macht, der ist der revolutionirende, Israels Gründung aufwühlende Israclssohn, dem Gott, Welt und Israel sein Todesurthcil spricht: 22V 5N2 '"7d.->2 Das lesen »vir im Sabbathgcsetz, darum halten »vir ihn so hoch, so heilig, so wichtig mit jeder Schwingung und Regung unserer Thatkraft, heiligen ihn so religiös, so alterthümlich würdig, wie unsere Voreltern. Hier hat die nur mit dem thätigen Leben verkehrende Mode nichts zu schaffen, ihm, dem in enormer Gewalt die Geschäfte des Lebens abbrechenden, niederwerfenden Riesen paßt kein Sonntagskleid, er verlangt auch keinen Begleiter, er ist sich selbst genug, kommt festlich mit einen» Vorabend, und in» Anbruche der Nach» ziehet er feierlich beim Klange heiliger Gebete ab, und läßt den herrlichen Zufluß und Quell neu geschöpfter Seelen- und Körperkraft in uns zurück, daß Israel, nur diesen ihm nicht zu raubenden Fonds habend, nicht untergehen kann. Bis hierher mein Bericht, er strotzt nicht von Neuigkeiten, sondern, wie gesagt, er ist ein Räsunw vieler auf's Aeußere geheftete»» Betrachtungsblicke , »vie das Ganze in unserer Gegend sich verhält, besonders im Bezüge zum Feder- und Wortkricg unserer geistlichen Tageshelden. Wir werden nun weiter betrachtend auf unserer Warte stehen, und neue Gestaltungen im hiesigen israelitischen Volksleben gewahrend, auch weiter, nach einiger Zeit berichten, jedoch nicht einzelne, das Ganze nicht betreffende Kleinigkeiten. Widerlegung der von F-r. E. Altschuhl. zu Prag aus dem Talmud geschöpften vermeintlichen Gründe für den Scheintod. Von einem unbefangen Prüfenden. Von E. Altschuhl, mell. vr. in Prag ist ein kritisches Sendschreiben über den Scheintod unter dem Namen den Gelehrten und Gebildeten der Nation zur unbefangenen Prüfung vorgrlcgr worden. Wie wenig aber das Publikum ein Buch gelehrr, als das vorliegende. Auf den Gegenstand (2^2 ^,-l) selbst »vollen »vir hier zwar nicht cingehcn, noch weniger über die Wahrheit der medicinischen Thconeen und Lilate Nachforschungen anstelle,:. Allein zur Wahrung des Interesses der Or--- rhoderie dürfen wir den Talmud, uuserm hejlrgcu

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