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Der treue Zionswächter · 1846-09-15 · 37 (15.9.1846) · page 6

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
2 (1846)
Issue
37 (15.9.1846)
Date
1846-09-15
Page
– (sequence 6)
Language
German
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Wer n-ch, soschen Hrjncixken exzogen> gelebt ürid glyixkl^ der. verbre.lrerIyedcu '^nd Hr^rden-. aüenlhäjben ' in der Schö^fpng,Vd^en 3!sswö'Wtt6 geHrr^7der er-.'^ bavr.. sich, Hje^iedenHerrlHer'D Möge nun käsxe Spvttsuchc uns irMn, hervorgegangen aus dely^Geisie eines Kindes der Neuzeit oder, den verschrobenen Ansichten eines älterrhümlichen Zdioren oder SonyerlingS, möge ynser System als Phantasterei , als Hl'oß.eS 'Zdeal verschrieen werden, mögen wir vielleicht den bitteren Tadel eines verrotteten Geistes ernten, so wird uns,.nichts 'Walken, nichts beirren, unser.Weg^sichfr und ruhig zu' gehen, zu wirken für Verbreitung j)ßr ^ytzrheit', denn die Menschheit herauzubilden Lvr Rettgipn, zur lügend, das liegt uns ob, daS ist unser Beruf, das ist unsre Arbeit; für dieses herrliche Pallg.biüm. werden ^torr, kämpfen, werden wir ringen, und nicht eher uns befriedigt finden, bis wir diese schöne Richtung angebahnr, die wir durch unsere Briefe hindurch gezeichnet. Mit diesen würdigen Gesinnungen schließt Dein treuer Freund Asarjah. Majorität smd Gewissenszwang Anfrage eines Gemeinde-Vorstehers. Indem ich diese wenigen Zeilen der Oeffentlichkeit übergebe, bezwecke rch, der ich in ganz anderen Kreisen, als denen literarischer Thätigkeit mich bewege, nicht sowöl, diesen wichtigen angeregten Gegenstand in das Gebiet journalistischer Polemik Ihren'' präktischeii Nach und UntcrftützÜng angedeihen zu' lassen. Es kann'«bei 'wahrhaft 'frommen Judendem Einzelnen" nicht gleichgültig sein, wenn sein Nachbär nicht freftvillig, vielmehr gegen seinen Willen und gezwungen, wem: auch nicht zum Abfall, doch - wenigstens zur Ucbertrctung -ingedrängt wird, und ist gewiß der größte Grad von ^25 MP2 — nicht das Scclenwohl Einzelner, sondern von Gesammthciten zu erhalten— hier nach Kräften zu ratheu und beizustchn. Zumal ist eS Zecher eine nur zu wahre Thatsache, daß das Einzelbild sich sehr verallgemeinern läßt, daß wie bei uns, in vielen Gemeinden solch' traurige Zustände vorherrschend, Abhülfe so wünschcnSwerth, wie nvt-ig ist Doch zur Sachet und Lhatsachen, nur Thatsachey ^fexch VÜW allen Mxrsönlichkeitey^/lNnftx^ Rabbiner — nun. ich nenne seinen Namen nicht;, jedes Kind bei uns weist mit den Fingern nach ihm ."11 bist' Du's) der Israel betrübt)! Wie cs sich von selbst versiebt, kanrz Md darf es unserer Gemeinde das ganze Jahr hindurch unserer festen Ueberzeugung nicht mehr ^DH iind daher-^jedenfalls -12O ist.. Aber wie verhält es nch mit .öffentlichcn. religiösen Men,, die von Staarswegen. nur. Unmöglichkeit, einen eigenen ^V^'halten, ein eignes iniPO bauen, wird es uns auch gestattet werden, einen eigenen Rabb. für uns, die wir leider hier die Minörität sind, zu cngagiren? und - gebe von Männern, deren drittes Wort Toleranz und Emancipation ist« Deshalb Mcht unsere dringende Bitre.am Euch. Ihr treuen Hüther Israels . uns mit. Eurem' Nath,^ Eurer Einficht..mit E^er Autorität zu Hülfe zü kommend Es kann Euch nicht gleichgültig sein/ unter Euch^die bedauerlichste Art bon zu wißen, bedauerlicher als jene des fanatischen Mittelalters. Es gicbt der Mittel und Wege gewiß noch manche, die Euch, der vereinten Macht der Nabdinen möglich, uns einzelnen Privaten aber gänzlich abgehen. Benützet selbige je eher, je lieber in vollstem Maaße, seid überzeugt, der Lohn deö NN-r — wir. aber mehr noch unsre Kinder — wird Euch dort erwarten. nickt minder hier die Anerkennung, der Dank aller derer, die es rren meinen mit ihrem Gotte, ihrer Religion/

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