Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- 37 (15.9.1846)
- Date
- 1846-09-15
- Page
- – (sequence 5)
- Language
- German
- Belongs to
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«icht das Herz derjenigen, die, von Glanz umflossen, in Palästen geschwelgt, sich ihm in Glaube, und Wahr» heit zugewendet. . 2sMl,! «tzas. laM men -der Verwirklichnng Deiner .HossnünAertj. sie schwächen, und in Deinem Glauben veMchtep n>ill, blick^ hin nach dem Fels, aus dem Du gehauen, nach dem Brunnen, aus dem Du? gegraben. Whe schon hatte -der Herr dem Stammvater und der Stammmutter seinen Segen der Nachkommenschaft verheißen, und im Alter erst. als schon ihr, felsenhafter Glaube an der Erfüllung dieser Verheißung zu wanken begann, alsdann erst ward diese.vollführ r. Im hundertsten - Jahre des Vaters Ufi.^ im neunzigsten der Mutter erst ward ihnen ein Sohn, Israels zweiter Stammvater geboren- Wenn Israel.' die ganze Gestaltung des weltlichen., geschichtlichen Lebens , wenn der Laus der Natur Dir ein Jy-Erfüllung-Gehen der göttlichen Verheißungen und Deiner darauf gegründeten Hoffnungen nicht mehr als zulässig erscheinen läßt, so hat der Herr schon bei Deinem Ursprünge Dir gezeigt, wie solches bei Deinem Ende möglich sein wird. Der äußeren Gestaltung entgegen, der Veränderung des Naturlaufs, verdautest Israel! Du Dein Dasein- Blick hin auf Deinen Stammvater Abraham, wie er freudig ausgerufen: „Sollte ich jetzt in meinem Aller noch Vater werden!" blickhin aufSarah, Deine Stammmutter, wie auch sie zweifelnd das Haupt schüttelt, sprechend: „In meinem Alter noch sollte ich gebären!" Und dvch vollführr's der Herr, segnet und vermehrt sie , und . macht sie zu Stammeltern eines großen Volkes/ dessen Gipfel alle Epochen der Weltgeschichte überraget. Und was, Israel, bei Deinem Werden sich offenbart, wird auch hei Deinem ßndzi e l e sich bewähren. Nicht theilweise wird die Wirkung der Natur Dich heranbilden; eine wunderbare augenblickliche Umwandlung wird -und. soll nach des^Herry,Millen, Dich auHzeichnen- Und Du, Hon!.verlassene Mutter Israels, hast mit Deinen Kindern gleiches Geschick gleiche Hoffnung, gleiche Zukunft. Trümmer müssen jetzt Dich bedecken, damit sie desto wunderbarer in blühenden Auen sich verwandeln. Einöden müssen Deine Thäler füllen. damit die wunderschaffenye Hand des Herrn allein sie in Paradiese umbilde. Wüsten nur muß man jetzt in Dir treffen, damit .nicht Natur, wndcrn die Wnndcrkraft des Allgürigen liM'ch? Gärten in Dir anpflanze, öde, tranrigs HtUe chohnt^eHj!,' lff Mr/ ÜaM HiW feierls^e^ dep D^eA^f/ernsi ^to^^'M Herrli^'kel^ in ^seinen, MÄern". eikirziehkunter Dank-1 und ^oögesan^ Mbr WeNetvohne^? ' ^MWrkSyreü , 7,.' :/r-i!'-'Mtrgechestr,^»o». -V, 7?Fünfter'-Briest. (Beschlich) ' / In' ähnlicher Weise R. MöftS Atscheck : ,,Je mehr'der Jüngling den Werth / das Wesen und die Heiligbeit seiner Seele verkannf, desto weniger wird eS ihm gelingen, auf den Pfad der Tugend zn gelangen. In wildem Sturm wird er auf dem Ocean deS-Lebens yerümgetrieben, alle Mittel ünb die angestrengtesten Kräfte werden ihm ni6>ts Nützen, sich den höchanfthürmenden Wellen oder den Tiefen des 'Meers zuentringen ' seine unreinen Lüste werden es ihm nicht gewähren, wie ein Mann sich zu rüsten, um würdig zu kämpfen, und nicht zu rasten, bis er sich befreit vom Feinde, und die Seelenunschuld wieder errungen. Nein lagere, so lehrt eS unsere Thora, wo Altes anqedeurer, daß der Iünali'ng, der ins Leben eintricr, nicht trage feist darf, sein edelstes Theil zu retten." , Ja nicht nage soll der junge Mann sein im Leben, «m, Sueben nach dem Guten, nickt ein beschauliches Stillleben führen, ftndern der leidenden Menschheit zu Hülfe kommen, Hospitaliiat, üben, sich wohlthätigen dernden Vereinen sich anschliesien, heilsame Institute .iN^ Lpben.^u^e..Thätjge Mfvschenliebe ist ejy Haupr- ^peck dFH sPstftj»-,. ,ip Beglückung, Hebung und Beförderung .der Menschheit^, ist wahre- Glück und He.it zu finden...^ Erstaunenswürdigrs. soll ^erathen, Ich fühle Kraft zu. kühnem Fleiß. Herrschaft gewinn' ich.. Eigenthum. Die That ist alles, nichts der Ruhm.