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Der treue Zionswächter · 1846-09-15 · 37 (15.9.1846) · page 4

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
2 (1846)
Issue
37 (15.9.1846)
Date
1846-09-15
Page
– (sequence 4)
Language
German
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Lq WaflWfachHnd" .sW Mt stsn äyßerMVeMltMen^d^ diesen Anforderüngen lnihrem sauren Amfange genügen zu können. "Was Aber ist Kraft, die nur von sich, ftlhst rehrtA Muß. ja der MrM selbst vertroÄnen) * weE Äich^8)lt WD:?ie^ÄÄelle ihm Zufluß wird? ÄußereVorbilder müssen des Erdensolms Sinn zur TuWnV«sporMr^'äußere Muster müssen ihn erhebem, Mße«eMlguzlichter ihn erleuchten, äußere Flamme; mußdie- Glut für Gottessache in seinen ^nn^ftMtzündefi. .^ Untz rv? fände wol -ftrr^ZsraejMH>s ein ^glänzenderes TuLendgebilde, wo. fääldje,;sich, für § IsxM, ejn. fchhneres 'Muster der reinsten. Gptte<Lyxr«hM^.Mott^Slie.he als Lm Leben und, Mirkezr, seiner,. Stgmmväter,ach deren Spitze fein- Urvater, AbraHam steht .. Wenn gewähnlich dlc' Höheu des- ^ebeM. kalte,, raphe Luft umweht, welche darauf Hie BMhen der. Tugend nicht zum Treiben Md.EntfalM gelangen lassen, und diese daherhäustger . in den Niedrungen des irdischen -Daseins getroffen, werdet-,, - sp, blicke doch hin, Israel! hin nach dem Felsen, aus dem Du gehauen; er reicht hoch zum Himmel Hinauf. Aber auf seinem Gipfel findest Du. .jegliche Tugend in herrlichster Blnthe, Du - erblickst die Lebensfruchte in schönster Zeitigung, DM urzch. Mxttbewohnechzu' sahen. Hier lerne erkennen , welche AcchMe Zierde die Tugend. sei, hier.lerne erkennen ,und himmlisches'LÄc^l in ÄbereinstiMMüNg zst bringen sind; hier schöpfe Erfahrung , Kraft und Muth dein Leben und Wirken, dein Leben und Wirken jenes Fommen nachzübilden. Nicht MnE ' ctsier Mch kann breser Hinblick Dich belehren wiie^Du äüs böm Taumel der Ännlichkeit Dich erwecken,' wir'^'Dst'^dew "BäWen' der Sünde Dich'öntwiNdrn kästnst. Kann zwar hier nicht das Musterndes' Stammvaters Dir als Vorbild dienen,'dem Die Sünde fremd geblieben, dessen ganzes Dasein eine ununterbrochene Kette von Gottseligkeit war, so kann doch in schwachen Stunden, wenn die Sünde sich Deiner bemächtigen will, ein Hinblick auf ihn Dich ermannen, um ihrer Herr HU werdsn. Auch da, wo Du bereits der Sünde j-'fchon7der Üntergängs Schlummer sich'^ DeinerbemeisterUs wilf. 'Äuch' W MSs"-nuch hin^auf^M''Gess- Ms '-Dkm rD« sgehässeu/und'bmü''bere8'Mr^Sinulkehrtchei''M^eLu, und ein neuer Geist belebt Dich!- Wie?r dettkstDu dann. ich - Mkömmliüchjestes Tugendheldest,<'ich Nachkömmejenes ausgezeichnetest Frommen) dessen felsenhäster'Glaube in zchn großen Versuchungen rrw sich bewährt) sollte nicht einen Funken-seines Heldensinnes in mir tragen, um Meister meitrer Leidenschaften werden zu könnensollte von Mitnnd diacbwelt als ünWürdig bezeichnet wert e^ Nachkorüm'e eines so gottseligen Vaters -Zu-sein? Du denkst danni ch, der Sohn des Herrn Lieblings, den er ansgczeickrnet, damit er seinen Nachkommen die Wege Gottes lehre, sollte in mir meinen Väter schänden, und seine hohe Sendung, so' Weit es an Mir liegt, in ihren Zwecken vereiteln? Und dieses alles fnr flüchtige Genüsse. für sündhafte Befriedigungen, denen bittere Reue und nagende Gewissensbisse auf die Ferse folgen? So Wirst, so mußt, Israel Du denken, wenn im sündhaften Zustände Du hinblickst auf den Felsen, dem Du enthauen, auf den Brunnen, aus dem Du gegraben bist, und Reinigung und En rsündigung wird die segenreiche Folge dieses Hinblicks ftiN. . Endlich aber auch, o Israel soll Dein Hinschauen nach Deinem Stammvaterund Deiner Stammmutter den trüben Schleier zerreißen," der Deine Hoffnungen der Zukunft umflort. Wenn die Unbedeutsamkeit Deiner Stellung jetzt inmitten Der Völker, entmuthigend Dich der Aussicht berauben will, daß Du je wieder zur Auszeichnung und Ehre gelängen werdest, schaue hin nach Deinem Stammväter Abraham und fasse Muth und - schöpfe neue Hoffnung. Siehe, auch zu jener Zeit gab es Mächtige der Erde, Völker, an Ruhm und Rang und Ansehen hoch Hervorragend. Abernicht sie erwählte der Herrsondern den frommen Hirten zog er' äus der Finsierniß hervor, machte zum Einzigen, segnete und vermehrte ihn, und setzte ihn ein znm göttlichen Fürsten. zum Vater der Völker aller Zeiten, setzte ihn ein znm Segenbild der Gottesverchrung, weil ein Herz bei seinen Heerden, und

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