Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- 36 (8.9.1846)
- Date
- 1846-09-08
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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W4 Wp Dem LktthgVkl -öerbemgrht d«r als- Mensch,'als IsraelitlriöahchaD gebildiete jvnge^Mann, wenn <k -rin! edles Herz, wenn er einen biederem CharäkteV und' Mrm"^erPiäkd'^öestßk,^MM MtgiifttzH^küdiM hep Religionsporschnfren m seinen Mußestunden und durch HerhäriAUNA derselbe^ purch Teiftige, liebevolle ^Theil-! nähme flU lUllen; edlem Mel-kesi, durch Kampf mir den Gegensätzen, Die sich im Leben/darbicten, und Helden- Aphorismen nicht beschließen, ohne' in dieser'Beziehung iw Enrgcgenrreren und Bekämpfen des Schlechten und Gemeinen nämlich, die Ansichten der beiden, - nächst Maimonides und Älbo, vieU?ichr größten Neligionephilosvphen . in Israel, hier anzuführen, ich meine b> n philosophisch durchgebilderen, eine Fülle von Ideen entwickelnden, in logischer Consequenz fort- ,Ereilenden, die überraschendsten Momente darbielcndcn .N. Zizckak Eramah, . der durch seinen ÄkedaS Iizcha.k Vortreffliches,, leistete, und den religiösen, gemächlichen-,- feurigen und beredten N- Moses Alschech, dessen Commcnrar zum Pentateuch viele Prbleme löste, und eine gründliche und höhere Anschauung der heiligen Schrift verbreitete. Ueber Deulervnom., Cap. XXu. XXI. heißt e6 bei N. I. Eramah ungefähr folgendermaßen: „Da der Mensch aus Körper und Geist bestehet, so kann in Hinsicht der «ö onceprion der Objecte ein anolozeS Verhälmiß conftituirt worden, es gibt daher sensitive Perceprionen und ideelle Erkenntnisse/ die ersteren, die sinnlichen ÄnschauuNgen drangen. sich jedem sogleich auf, jedoch die Ausnahme der Begriffe rein geistiger Narur bedarfschon.grüßeren Nachdenkens, bedeutenderen Studiums,, daher nahm man zur Veranschaulichung mancher Verhältnisse die sinnliche Anschauung zur Basis, sie ist der Spiegel, worin baH Höheres das Geistige erschaut werden kann Icddr schwer zü erörternde Begriff erhielt dadurch seine Klarheis, es war die Leiter wodurch man <sich auf die geistige Stufe -schwingen konnte.. Dies ist .die Bedeutung/vieler Gleichnisse und 7 Parabeln, besonders der salomonischen*). Ohne Zweifel ^Dir -verehrl:!'-Lese-!! nwrhm-'-es uns nicht verargen, gebraucht chaher auch -ie heil^Thora Erzählungen^ um durch dieselbin-tiefsinnige Md-schöNe-JdeenänöubeureNj» welche als-herrliche' Kronen^Md^ziirll^ Gesetz schmuckcn, , dayer he.ißt es auch^(5 Ä.M.32 4K) Nehmet die Reden wobt zu Herzen, . mir welchen ich Euch heute vermahnt habe, damit Ihr sie Euren Kindern einschärfr, 7 denn es ist Euch kein leeres Wort u. s w. Niemand vermag demnach zu leugnen, daß außer der einfachen Bedeutung der Erzählungen in der heiligen Schrift noch höhere Ideen darin enthalten sind, und durch eine solche Auffassung derselben lösen sich viele Zweifel. Eine schöne Idee finden wir aber auch in dem im 2l)< U 21. Kap des Deuteron angeführten Rechte des Kriege u. Weife derKriegsführünq; denn außerdem, daß hier auf natürliche, oftmals nöthwendige Verhältnisse im zeitlichen Leben hingewiesen wird, so werden auch alle ideelle Beziehungen darin gefunden; auch die Kämpfenden und Ringenden in diesem Erdeuleben werden ihre wahre Glückseligkeit erwerben, endlich zur Ruhe kommen, und ein ungeschmälertes Erbe einnehmen. Der Kampf im menschlichen Leben aber ist zweifach, es ist ein Kampf gegen die Natur, oft wurzelnd in körperlichen Zuständen, aber durch Hülfe Gorrec, durch Hülfe des Arztes wird der Mensch vom Nebel befreit. Ein gefahrvollerer, mehr im Geheimen wirkender Kampf aber ist der der Affecre und Leidenschaften, des Neides, der Habsucht u. v a., die dem Geistigen im Menschen große Gefahr drohen; wer diese Kämpfe siegreich bestehen kann, der ist der Heilbringende, der ist der Seelenarzr. — Empört sich der Sklave, der Körper, so lege ihm Fesseln an, entwinde ihm seine Herrschaft , und führe den Geist in sein Recht des-Herrschen« ein; erhalte deiner Seele den ewigen Frühlingdie Zeit der Wonne, die Tage der Unschuld. Schwäche, schränke ein der Lüste Machr durch Enthaltsamkeit." So lauten N. Akedah's Worte, die ich kurz und gedrängt in einer Compilation Dir,, angeführt. ' (Beschluß folgt.)-. - ... Zwei Nächte. Novellette. - -7 - ' 7 7> 7 - ' 7 F.7- - 7 7-7? . 7 7 .Es ist eine liebliche.Frühlingsnacht -7-7 mid eine spanische fächeln balsamische Lüfte nach? rem .heißen Tage Len edlen Dons unv Scnncras, die auf den Ballonen kosend, stastem.