Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- 35 (1.9.1846)
- Date
- 1846-09-01
- Page
- – (sequence 4)
- Language
- German
- Belongs to
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bei derHHuMMtWDrr Lefhen Israeliten Jeglichen Larrdes DNk, AHdschnng. Dennoch cnibl^hct man Ich.nicht zu rcförnnren!' "Ist 'solche Anmaßung rvo!^ denD^r?'"döH''aufgepü'ßk!'.'es^ g'tedt ein Eurchsum! Herr^v^.H./Helst'uns niit < '^die sei Aänrfich .akgcschäfft, .^'^5 hingegen sei noch einer CoHjuissiosi/'ssberwIesen um nöch ^fcrner zu prüfen, nicht'ein Mstrument dem vorzuzichen sei?/undlMdn Än /Ärzf'käme', Ver. solches erfände, so seines Pflicht Jedes Gemettw es einfuhxey ZU Jasseri? ' LGn? faiM H Dr^'H. fort, . erst vor 7M Jahren" habe der' Ramham des erwähnt, Jucht/hahe?sich Wer zübor/w chh rs ch e i n l i ch eines' Instrumentes bedient? (köstliche -Logik-!).,--- .Waö...ry.sird'e'män'wol "Von Jemanden sagen,, welcher.behauptete/ „noch ehe es ChauMn gab, sti man wahWcichich'auf EisenbahM'N gefahren»^, wenn selbst nirgend ' eine Spur ^Ävon vochandeu ist?. MN. rvürde.schtechkweg antsvörteN: ..„Er.,Lst,ei«,.Har^! ' ,7' " ) - s Kelchs Haukeleiefl "aber hatten Sie vör mildem ,?»FmgerzeLge..der^Hörsehun^s7'wPen/des in^Meslnu am /Lagecher. fraglichchr Berchhüngech u der gestorbenen Kindes? Ettoa um uü- ,scre..ehr;^-^A gfw.lHfuhafteu^yH tigen? ..Herr Koctor^,' würde Ich so bigott sein, , als^Sie: .oiy..Ieschit- Kn)> so wurde ich hinzufügest: „allerdings ein Fingerzeig derHörsehung^a,Jener Operateur, wie ich erfahren habe, ein Arzt tvar." Doch fern von mir jede Verdächtigung. Es genügt mir die tausendjährige Erfahrung und das Ürtheil der erfahrensten Ärzte der Neuzeit, daß Lei der Operation nie Gefahr vorhanden ist, wenn der Knabe gesund, und der 7>.-,i2 ein (s2'»r) praktisch gewandter Mann ist, wie es in Israel stets völlig im rabbinischen Sinne gehalten wurde. Ich hatte der Belehrung genug, lieh dem tragischen Schlüsse kaum ein halbes Ohr. Nicht wahr Herr Doctor? Sie sprachen von den Trauergebräucheu? nannten eine Anzahl der in orientalisch was wir abschaffen müßten. Wohlan denn, ist's darauf abgesehen, uns in Ihrem Sinne mit Bein, Haut und Haar zu gcrmanistren? Herr Doctor, so fangen Sie indessen mit sich selbst an, und befleißigen Sie sich hinsühro deutscher Treu und deutscher Redlichkeit! Über -Le Amtstriacht -es RaLbinen . nach. Anleitung.von O'L', 0'V^I.V. -und. O'pÖlS». ' - Archäologische Skizze vom Bezirksrabbinen. Dreysuß zu Sulzburg. Eine Amtskracht im Allgemeinen hat einen doppelten Zrveck; sie ist ein äußeres Merkmal, ein Erinnerungsmittel: Erstens nach außen, damit man die Rücksichten , die man einem Geistlichen vermöge seines Standes schuldignicht außer Augen lasse; Zweitens nach Innen, für den Beamten selbst, daß er sich fortwährend erinnere? welches Amt er bekleide, und wie nach Stand und Würde ersich zu betragen. Beide Rücksichten' finden ihre Anwendung auch auf den Rabbinen, und insofern wird auch für diesen eine Amts- ' kracht zweckmäßig sein. ' - Es sind daher auch, je nach Neigung, Geschmack und Mittel des Einzelnen, verschiedene Amtstrachtcn bereits bei den Nabbinen' eingeführt; eine jede von diesen Trachten ist aüszeichnend-und entspricht also -den vorgeschriebenen allgemeinen Zwecken. Aber eS fragt sich, welche Amtskracht nach den a n g e st am mte n Begriffen für den N a b b i ne n die geeignetste -sei?---? , - Das im letztgewesenen Jahrzehnt am üblichsten gewesene - Nabbinatskosiüm' bestand bekanntlich in schwarzwollentüchener, gewöhnlicher Kleidung, einem schwarzseidenen, schmalen Mäntelchen, dem Beffchen und dem schwarzsammetenen Barer. Letzteres mag nun, da wir jedenfalls eine Kopfbedeckung haben müssen? als längst üblich O'Q kpyO X"2'''O tl'tt leicht und bequem, beibehalten werden. Dem Mäntelchen und Beffchen aber ist kein ordentlicher Gedanke abzugewinnen. Ersteres scheint nur den früher gebräuchlich gewesenen großen Mantel, und das letztere den ehemals allgemein, und später noch bei den Rabbinen üblich gewesenen Bart, besonders den weißen Barr, als Zeichen des ehrwürdigen Alters!1'2 i— zu symbolisiren. Daß derartige Symbole aber nichts Erhebendes haben, sondern ins Kleinliche und Lächerliche fallen, ist von selbst einleuchtend. Der große Mantel war seinem Zwecke als Kleidungsstück entsprechend, man konnte den ganzen Körper damit einhüllen, und vor Regen, Schnee und Kälte schützen; dies leistet das Mäntelchen nicht, und ist nur etwas AngehängtcS ohne Bedeutung, Nutzen und Zweck. Der Bart ist