Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- 35 (1.9.1846)
- Date
- 1846-09-01
- Page
- – (sequence 2)
- Language
- German
- Belongs to
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2W diese Bestimmungen-Einer von. denen; die Hranßen ain -GaHbgch MMven. fMsstzietzen^Mgärren rauchen. ^rea-, zur.DflichigemäßM, ^abbaMeier -.^urückkehxeZ werde?, -oderl glauben.' ,Sie daß diese Erleichterung. bei- Einem - von denen welche Fröminigkeit genpg.besitzen,, heute noch den.Verlockungen zu widerstehen, was Sie dei-den meisten Ihrer Zuhörer vvraussetzen mußten.- .7— daß bei! diesen jene Erleichterungen-up geringsten) Grude die^Sabbathweihe heben könnte 2? oder glauben Siedaß wie Laien im Entferntesten es möglich denken, daß jene Beschlüsse die Tiefe der Sabbathidee als! Grundlage hätten?! dann wären Sie und Ihre Herren Eollegen in einem: sehr großen Zrrthume befangen l In dem Standedem ich angehöre, 7hat die Sabbathftier schon manches Opfer gefordertnvaö ich mit derselben Bereitwilligkeit hingab - als die mir gleichgesinnten Glaubensbrüder; auch bekenne ich, daß Lch's wahrgenommen, wie Manchervon den Umständen gedrängtwider seinen Willen sehr oft die Sabbathgesetze übertreten haben mag, indesseu-war. ichstets der- Usberzeygung< daß Tein so bedeutungsvolles Gebot in der- Bibel auf Grundlagen basirt sein müsse, die es gegen jede mögliche Beeinträchtigung schützen. , 2« der Thät auch jift dieses'Fundament vorhanden, und mnthwillig scheint es von Ähren.weisen Rächen bei.Seite geschoben w-orden/zu sein?:)-.!') - v- --- Die. Einsetzung des SabbathS fand n i ch 1 a m Sin a i statt; deshalb auch dient Ihnen das vierte Gebyt fälschlich als: die alleinige Norm; — sondern schon beim Manna-Fall ward der Sabbach dem Volke mit möglichster Strenge anbefohlen, und zugleich als Probierstein echt religiöser Gesinnung ausgezeichnet. .-.'.-^ — xv 2X 'r>7>D2 i:O2X '.X'2' -»L'X NX 2i'2 und weiter mrr H '2 1X1 — ON5XO ''2'l niiL'T! nx. Die Auszeichnung des Tages beginnt mit einer merkwürdigen Wundererscheinung, und seitdem steht er mit siebentägigem Wiederkehr ununterbrochen beim Volke heilig da. Zur Lösung der bedeutungsvollen Aufgabe — die Verbreitung der Gotteserkenntniß — wozu Israel durch göttlichen Willen berufen ward, sollte das Volk durch O'nrrv NX'2' Glaube M1VX gewinnen, damit aber dieser Glaube nicht wanke, und den widerwärtigen Umständen und Schicksalen kräftig widerstehe,? - sollte >das Volk durch; s2.-. an Vertrauen DNL22, > gKwöhnt -w erden: -Dieses. Vertrauen ennw; sollte) durch 1 die-sSabbathruhe sich im vollkommensten: Maäße bewähren, indem mit ider festen Zuversicht:^um! göttlichen Segen; die .'sonst verdorbene Manna-Speise frisch blieb. : Ebenso bei der Offenbarung" am Sinai wird mir den drei ersten Geboten Dem Götzendienst ein Damm gesetzt, und - M12X zur factischen Befolgnng fejtgestellt. Darauf folgt: dann das Gebot der Sabbatheiligung (nicht sondern ML-i gesagt, bezugnehmend auf etwas schon bekanntes, kurz in 5 Worten ciusgesprocheni Danndie bereits eingesetzte Ruhe auf völlige Arbeitslosigkeit sich erstreckend — auf Knecht und Vieh ausgedehnt; als Motiv wiederum Gottes allvermögende Allmacht—die Schöpfung aufgestellt; unläugbardeß für alle Zeiten sie bewähren sollenden pnrsz Bei späterer Einsetzung des öffentlichen Cnltus ward der Sabbath allerdings durch besondere Opfer ausgezeichnet, diese haben aber im Verhälrniß zur allgemeinen Sabbathftier eine minder wichtige Bedeutung » und Opfer von Privaten konnten an diesem Tage gar nicht dargebracht werden. — Vergleichen wir nun mit obigen, im Volke traditionel lebenden Grundsätzen die Breslauer Beschlüsse , so soll nach diesen die Sabbathfeier ihren höchsten Punkt hauptsächlich im Cultus finden, ja das älteste Sabbathgebot Oix .-WN2 wird deshalb aufgehoben (das Gehen von etwa Z Stunden Weges oder dahin zu fahren läßt diese Behauptung.vollkommen zu); hingegen wird das Disp'elisiktzN vdn der relig. gebotenen Werk- und Geschäftslosigkeit dem Ermessen des Individuums anheimgestellt (Eristenzgefahrdnng u. s. w.) wodurch man denn mit dem Scheine des Conservatismus, der Gottlob in unserer Mitte noch nicht geschwunden, Sabbathheiligung durch und durch zu unterminen gedenkt, und damit die ursprüngliche Sabbathidee iinrri! zu Grabe getragen werde! i-.-L5> x>x'.-n! Weiter auf theologische Gründe einzugehen, halte ich mich nicht berufen, folge daher Herrn Vr. H. Ln seiner Predigt. Um das Ohr Ihrer Zuhörer zu bestechen, und um ihren Urtheilssinn zn bethören , hüllen Sie sich in das Gewand eines altmodischen indem. Sie jede Beschäftigung, die ein Vergnügen bezweckt.