Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- 35 (1.9.1846)
- Date
- 1846-09-01
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
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O r g a n zur . ' ' .. Wahrung der Interessen des orthodoxen Iudcnthmns. Mit Königs. Dänischem Privilegio. Verantwortlicher Re-acteur: vr. Cnoch, Director und Oberlehrer zu Altona- 2 Jahrgang. Altona -en 1. September 184S. ^§35. Von diesem. Blatte erscheint wöchentlich einmal. Dienstags, ein Bogen. Das Abonnement auf ein Jahr ist'LA Ct. (2Thlr.pt., 3 Fl. 30 Xr.) Man abonnirt bei allen löbl. Postämtern, soliden Buchbandlungen und Zeitungö-Erpcditioncn. Inhalt. Herzfeld's Verkündung der Breslauer Beschlüsse. , Deurtheilt von einem anwesenden Laien. Über die Amtstracht des Rabbinen- Archäologische Skizze vom Bezirksrabbinen Dreyfuß zu Sulzburg. Zeitungsnachrichten aus Brieg, Wien. Eroßherzogthum Baden, Altona. F-I Herzseld's Verkündigung ver Wreslauer Beschlüsse. Modellirt zu einer Predigt. Vorgetra^en am jüngsten '2 O2L? den in Braun- Bcurtheilt von einem anwesenden Laien- Wenn nach den Beschlüssen der Nabb.-Vers. die Sabbathfeier in Sabbathruhe und Sabbathweihe besteht und letzte hauptsächlich durch Gottesdienst und einer erbaulichen Predigt erreicht werden soll: warum denn, Herr Doctor. wurden Sie diesen funkelnagelneuen Beschlüssen schon untreu, indem Sie, statt den versammelten Meßfremden eine erbauliche Predigt vorzutragen, diesen die fruchtlosen Beschlüsse der R. - V. erzählten? — Gegenstände, die wir aus den Zeituygen schon erfahren hatten, und die, dürre für Geist und Gemüth nur die Langweile befördern mußten, wenn nicht die Verletzung des frommen Gemüthes den Einen aus der Synagoge forttrieb, während ein Anderer nur zu bitterer Verhöhnung gegen solche Redeweise angefacht wurde!—-Doch warum Ihnen solchen Vorwurf.machen? Vielleicht aber wollten Sie uns Zuhörer belehren? — Wenn, nun auch dieser Ertracr, der Br. Beschlüsse eine schlechte Belehrungsmerhode ist, so habe ich dennoch meine Geisteskräfte angestrengt. Ihnen zu folgen, und erlaube mir nun als Laie mit einigen Einwendungen hervorzutreten. Nach den Beschlüssen der N.-V. wäre also Ruhe von der Arbeit und gottesdienstliche Weihe der Inbegriff der Sabbathfeier, jedoch mit den ominösen Ausnahnren, „daß die Gefährdung der Eristenz oder amtliche Stellung im Staate die erste Bestimmung theils modificiren, theils aufheben, so'wie zur Förderung der zweiten Bestimmung die erste sogar weichen muß". Dieses Alles aber nach dem Ermessen des einzelnen Individuums! Wohlan denn, Herr Doctor, die Hand auf's Herz, gelegt.' (wie Sie sich bei einer andern Gelegenheit ausgedrückt) glauben Sie in allem Ernste, daß durch