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Der treue Zionswächter · 1846-08-11 · 32 (11.8.1846) · page 4

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
2 (1846)
Issue
32 (11.8.1846)
Date
1846-08-11
Page
– (sequence 4)
Language
German
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eine Berechtigung Lazu giebt. Ferner ist gerade die Wahrheit, wenn sie Ln fremdem Munde gefunden wird, ein Beleg mehr ^zür Verklarung unsrer heiligen Religiondie Gemora Gittin 45, b j'v 1212!^ 111kl 122 '121 bietet gar keine Analogie (Siehe PleßnerS Vorrede zum L. Bande seiner Belehrungen und. Erbauungen) Der ersten Einwendung setze ich meine Ansicht entgegen. Nach welcher religiöse Erkenntnisse und Gebräuche besser Wurzel fassen können, wenn das Gemüth, das Herz dazu vorbereitet, das Kind folglich gut geartet und gehorsam ist, mithin willig sich dem L'2V N12^Q ^1P 2v2j> unterziehet. Dein Freund Asarja. , Pflichte» -ex Gegenwart für den orthodoxen Inden von David Leopold Straffer. (Beschluß.) Und daß du die. Kraft dazu hast, und jener reine Wille bei dir ist > das/auszuführeu, was du angefangen, dafür bürgt dir die Reinheit deiner Heiligen und wahrhaften Unternehmung, dem sich kein Hinderniß im Wege stellen kann Owv -r'llLt 2Pl^ri2 ^2 L-jPIl'? .1212 O'22t. Wer dem heiligen Dienste der Wahrheit sich geweihet har, und als treuer Kämpfer an ^ihrer Fahne einherzieht, dem kann keine Macht Einhalt rhun, um ihren Sieg zu erreichen, und alle Hemmnisse aus dem Wege räumend, verfolgt er so lange jenen Zweck bis er ihn endlich erreicht, und den schönen Triumph der Tugend feiert. Nur der Wille, der schöne, gute, kräftige, jedem Vorhaben Vorschub leistende, und als Richtschnur dienende Wille, dieser fehlt um den Kampf der Jetztzeit einzugehen. — Pflicht, Wille und Kraft, sind die schönsten und lheusind dje gebietenden Machte im Menschen, die vereint nur wirken, die spornenden Ermahncr, die all sein Thun und Lassen bestimmen, und durch ihre Trippelallianz seiner edlen Bestimmung ihn naher bripgen. Und sind cS nicht Dinge, die sich bei unserer Nation so oft und so vielfach zu erkennen gegeben? Sind sie es nicht, die als anspornende Trabanten uns durch die Fluchen der Zeit getragen, und uns gegen alle Stürme und Wurf-zeschoße des Schicksals verrheidigren? Und sind sie es nicht, noch dieselben, die als treue Wappen quf der schönen Fahnen Israels glänzend, die Wahrheit und Heiligkeit seiner Verfechter aukündigen? Za Dulde n, Kämp fe n und Sieg e n war von jeher die über FciNdeswuth und Schicksalmacht gebietende Stimme und daS erbauliche Losungswort unserer Nation, und sollte jetzt diese uns angeerbrc, stolzmachende Eigenheit, von der gcwiffcnelosen Unthätigkeir und den Vorwürfen kindischer Verzweiflung beleidigt und entehrt werden? Nein! daS muß anders werden. Es ist bloß dein einziger Fehler, daß du nicht Acht gebest, und keine sichere Spuren ausstellest, um das Bewegen des Feindes zu erforschen, weil du dich in deiner Burg sicher genug denkest, um von seiner Hand geschützt zü sein; und eben dies benutzt er um dir näher zu kommen, und dein angestammtes Recht dir abzugewinnen. Aber kann er dir wirklich auch wenig schaden , und bist du genug gesichert, so mußt du dich doch ihm gegenüber stellen, und den wirklichen Kampf anfangen, um der Zuschauer willen, die dein ruhiges Verhalten nicht als SichcrhcikSzeichen, sondern als das der Ueberwindung, und erzwungenen Nachgiebigkeit auslegen, und auf solche Art gelockt, zu ihm übergehen würden. Sehe hin m das Lager unserer Gegner, wie da allgemein gearbeitet und geschmiedet wird, welche Regsamkeit, welcher Elfer! wie sie sich da kommandiren und exerciren ließen, wie sie sich da beehrten, und einander Muth einflößend applaudieren, als wäre es ihnen um das Wahre und Heilige zu rhun, als um ganz anderes als Einstürzen und Einreißen es sich handelte. Und du bei deiner gerechten Sache schläfst, träumest und verlierst die goldene Zeit des Vorbereitens. nijp L'ip LID "V 12 Hervor aus dem Hintergründe, du treuer Israelit! und kämpfe für dich und für deinen Glauben! Stillschweigen ist Ebre. wo es sich um irgend ein gemeines Selbst-Interesse des Menschen handelt, wo hingegen die Wahrheit angegriffen wird, wo eS daS Höhere, Edlere in uns gilt, die größte Schande und höchste Verletzung gegen die Majestät und Würde des Menschen. 21- 1122 s'pvll i'X LLt.l *?1-1 Lls-22 Stillstand ist Klugheit, wenn dadurch der schöne heilbringende Friede bewerkstelligt wird, wo er aber zur müsstgen Ruhe ohne einen Schritt weiter zu machen.

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