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Der treue Zionswächter · 1846-07-07 · 27 (7.7.1846) · page 5

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
2 (1846)
Issue
27 (7.7.1846)
Date
1846-07-07
Page
– (sequence 5)
Language
German
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an- Aegypten, dem Sklavenhanse geführt (bei welcher Thar die ganze Narur mir ihren Riesenkräften zerschmettert zu den Füßen deines Gorreszikrette . darum tollst und kannst du nicht in den Irrthum bisheriges Heidenrhum verfallen) nicht anberen. vergötterte Narurwesen und Kräfte vor meinem Antlitze in der Natur (denn du hast anch deinen Gorr über der Natur und einen zu weiten Unterschied verwechseln zu können). Co neu diese voy der Thora am Sinai aufgedeckre Gotteserkenntniß, ebenso neu und merkwürdig ist die Darstellungsweise ThoraS bei dieser aufgedeckreu Erkenntnis, der höchste, allgemeinste Begriff, den der Mensch nur denken kann „Gott," der dem Menschen, wie ein weißer blendender Lichtstrahl unter der Hand entschlüpft, dem hier sogar jede wird dieser wird dennoch hier mir überraschender Genauigkeit gezeichnet daß Israel in Beziehung seines Selbstes, seinen Gort so genau kennt, wie ein Bild, das man -mit Augen sieht, Thora sagt: Bücke dich nichr zu den Göttern, und diene ihnen nicht (wenn gleich Du mich als allerhöchstes Wesen über der Narur erkannt, wähne nicht, ich seie zu hoch, um mich um dich, Wurm, Mensch, zu kümmern; im Gegenrheil, ich bin ein eifervoller Gort (der nicht kalt dem Handeln der Menschen zusiehc sondern wie ein Barer, warmes Interesse daran har um ihrer selbst willen) indem ich denke wohl (und nicht vergesse) an die Krümmung und Falte im Gcmüthe des Vaters (um sie auszuglärren und gerade zu machen, so weit sie sich auch in den Zeiten und Dlursirom der Geschlechter und ihrer Jahrhunderte verliert, bis auf Kind, KindeSkinder, bis auf's vierte Geschlecht, wenn sich mir Gehängtes da noch vorfinder (und wie in Ausreutung des Lasters, so zeige ich mich auch als Bekümmernder in der Förderung und Belohnung des Guten) ich rhue Gnade an rausenden Nachkommen meiner Freunde und Beobachter meiner Gesetze (so sehr verhüllt und lief heradgesunken der Tugendkeim des edlen Urahnen im versteckten Herzen des späten Enkels liegt — liegt er noch, ich fördere ihn zu seinem alten Glanze herauf) Zu beiden, dem Auf- und Hcimsuchen Gottes der Vatersünde in des Kindes Natur, wie dem Wiedererwecken der Vatertugend im Kindesherz liefert Egyptens Geschichte Beispiele, (S. 1. D. M. 15, 16 und 2. B. M. 6, 5.) und so stehet die Gotteserkenntniß in Lehre und Beispiel auf Aegypten- Geschichte gestützt klar da. baß sie Dir' Israel: keine trockene, absttacre und unfruchtbare Idee, sondern dis rinstußreichste auf's Letztst ist'-.l - Ä LVi.ss« EN"«? erhebe, nenne darum best Namendes Herrn, deines Gottes nicht unnütze — Dir Israel darf am - wenigsten' der Gdrresbegr»ff ein leerer stick! , Der Redner schließt'--noch diesen Theil mit dem WorrrN: „So „fasset das Indenthum den Glaube» an Gatt auf, aus „der Natur und von einer Stufe ü be r der Natur- „fo beleuchtet es ikn ringsum nach allen Beziehungen, „unsre heurige Zeit wird vielleicht Hohn sprechen dieser „Lehre, weil sie es nicht gerne haben mag, daß solch' „ein alliehendeS, rief durchdringendes Wesen,, wie „Gott, sich um all ihr Thun kümmere, das gehet uns „nichrs an, wir wollen ja nur zeigen, was das Iu- „denrhum lehrt, und wozu jeder im Iudenchume sich „zu bekennen hat, wenn er an einem jüdüchen Gott „glaubt, und daß dieser Glaube» keines andern als „Judas Eigenchmn ist." — Dok. Redner verbindet hiermit noch eine tiefere, auf das Gesagte Bezug habende Erklärung der Midraschstelle (Lchenwrh Rabba 2S N11L "NSL n« :c) und gehet dann über zum zweiten Glaubenssatze, die über die Offenbarung eines Gottesgebote-. Hier müssen wir uns besonders bemühen« die meistens originellen Ansichren des Redners, wo möglichst mir seinen eigenen Worten, oder höchstens nur mir einiger Abkürzung wiederzugeben. Redner stellt, als — erstes Prmcip des ThorasystemeS ans: daß. wie -S ein Naturgesetz giebc für jedes Glied, jede Ader und Faser nnsers Körpers, welches diesen Entwickelung, Gang und Bewegung verschreibt, ebenso muß es auch für den Geist ein Gesetz geben, welches auf die höhere Narur seines Wesens gegründet, ihm Bewegung und Richtung i n sich und durch den Körper vorschreibt: Thora ist also Schöpfungs- und Naturgesetz des Geistes, darum auch dieser rückstchriich seines ewigen Lebens so norhwendig von der Beobachtung des Thoragebotes abhänge, wie der Körper bei seinem zeitlichen vom Naturgesetze, darauf ziele auch hin, wie Redner meinr, jenes räthstlhaste, das Wesen der Thora aber rief enthüllende Spruch der Talmudisten (Bereschtth Rabba> 27^ ''.1. sagend, daß dre Seele gleich beim Beginne der Schöpfung nach dem Thoragesetze angelegt worden, und indem der Körper nach det Seele sich richtet, folglich auch dem All der

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