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Der treue Zionswächter · 1846-05-26 · 21 (26.5.1846) · page 3

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
2 (1846)
Issue
21 (26.5.1846)
Date
1846-05-26
Page
– (sequence 3)
Language
German
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ausgebrückt, erscheinen, tiefe Sippschaft sammt Konsorten ferner bekämpfen zu wollen. Nun allerdings, oberflächlich genommen. wäre dem auch so. Wenn B. Jemand am so die Ref. Bedarf es einer Widerlegung, wo so offene Thatsachen sprechen, einer Bekämpfung, wo das DekenntniA jener Helden sich selbst bekämpft, über sich selbst den Stab gebrochen? Freilich nein! — und doch mgß gekämpft werden, gekämpft mit den heiligen Waffen unfers Bewußtseins- — Hier schweigen hieße einverstehen, einverstehen heißt mitgehen, weit, die einst webe! wehe! über Die rufen wird, welche die heiligsten Triebe mit Fluch bedeckt- Also bekämpft muß werden — das steht fest — doch was? ist die große Frage. Die Reformer selbst? Sind uns zu bündig, zu unschuldig, uns zu schaden. Ihr Dekenntniß? Bedeckt sich selbst mit Schmach, wie jeder Unbefangene eS selbst einsieht. Also religiös, durch Thatsachen der Religion hätten wir nicht mehr nöthig zu kämpfen — aber moralisch bleibt -uns noch ein heiliger Kampf, ein Kampf, den wir unserer heiligen Religion schuldig find. Frankfurter über, und man wird es leicht fassen.' daß derselbe, von den Reformern engagirt, natürlich auch ihr Lobrcdner werden mußte; und dies geschah auch in der Sonntagspredigt, der ich beiwohnte, sehr getreulich. Hatte er auch in derselben im Namen der Ref. eine nicht geringe Quantität Egoismus zur Schau getragen, so vermißte ich doch wenigstens jenes furchtbare Maß von Arroganz, in welchem Hirsch mit einer empörenden Präzision die heiligsten Dinge beurtheilt, vielmehr trug l)r. Frankfurters Rede das Gepräge einer gewissen Meinung, einer momentanen Herzensregung, die zwischen Egoismus- Ueber den Tm- -Laßt uns in Gottes Haus gehen - drehte sich die Predigt etwa um folgende Punkte: Daß Israel erst jetzt mit wahrer Freude die Worte des Textes ansrnfen konnte, indem es erst jetzt, nachdem eS lange obdachlos umhergcirrt, hier eine Stätte gefunden hätte, wo es seine wahre Andacht verrichten könne, und daß die Aeltern nun erst trendig hoffend auf Ihre Kinder schauen könnten. indem dieselben hier erst zur wahre» Andacht gestimmt würden.- Armes Israel, wre unglücklich bist du im doppelten Sinne! Einmal hast du jetzt schon circa 3—4000 Jahre obdachlos, ohne günstigen Schutz, ohne Andacht umherirren müssen, und dann bist du so verblendet. dieö erst seit dem 2. April 1816 (Einweihung des Reform-Lokals) zu ersehen; und da du eS verschmähest. den Verräthern unsers Glaubens zu folgen. so wirst du wohl noch einige tausend Jährchen so weiter umherbleiben? HalbDeutschland müßledann ein Diorama werden. Doch nun das Ergötzlichste: Wenn sie auch jetzt der Gottheit näher ständen, wenn auch der Geist der Aufklärung von Schilderung -es berühmten Oberrabb. S. W Schreiber zu Preßburg. (Beschluß.) Daß aber dem HandelewoS die verschiedenen Gruppen, welche sich während der Pilpulzeir in der Sckierstube bilden, so auffallend sind und ihm vorkommr, daß die von der Tribüne etwas entfernten Dvchertm damals einen Streik ganz andern Inhalts, der gar nicht den Talmud berührte, unter einander angesponnen, finde ich ganz in der Regel. Der Han-

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