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Der treue Zionswächter · 1846-03-24 · 12 (24.3.1846) · page 7

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
2 (1846)
Issue
12 (24.3.1846)
Date
1846-03-24
Page
– (sequence 7)
Language
German
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1V3 der trauernden Muse Zions nicht fruchtlos verhallen werde in der Jetztzeit, in diesem unfern. vor allen verflossenen Jahrhunderten so glänzend durch dankbares Anerkennen der Verdienste seiner im Felde der Wissenschaft und Kunst fich ausgezeichneten dahingeschiedenen hohen Würdenträger der Mensch- Zeitalter. frommen Fleißes in den Gefilden Zions theilhaflig werden zu lassen. Hinsichtlich der Tendenz dieses Commentars, von dessen zeichneten ein unumstößliches Denkmal der Dankbarkeit stiften., Hochachtungsvoll der Herausgeber. Zeitungsnachrichten. Großherzogthum Baden. Mannheim. Indem ich Ihnen heute schreibe, schwebt mir lebhaft ein sehr bekanntes und volksrhümliches Sprüchworc vor; indeß lasse ich es wohlweislich bei dem bloßen Gedanken bewenden, überzeugt, daß Sie und Ihre Leser meinen Spruch schon bald genug finden werden. Natürlich wissen Sie schon, daß ich damit jene possirlichen Herzens-Ergießungen in einem Freundlichkeit in jeder Zelle ansieht, und wo unter der Maske wohlmeinender Nathschlage und zärtlicher Besorgnisse derbe, handgreifliche Wahrheiten in ziemlich unzarter Weise gesagt werden. Doch das soll uns wenig kümmern, mögen die beiden Federgewandten zuberichtigend zu inrerveniren. Natürlich will man sich interessant machen; deshalb beschwört man magische Gestal-eu hervor, unter denen „polizeiliche Verfolgung", schon 18 Jahre alr, den Neigen eröffnen. Aber, mein l. Herr DamaScenus, da scheint Ihr Gedachtniß Ihnen doch etwas ungecrcu geworden zu sein. „Polizeiliche und siehe da! unter sämmrlichen polizeilichen Akren wollte sich nichts von derartigen „imperrirren Verfolgungen" vorfinden. Doch jetzt ganz zum Schluffe finde ich noch einen hiehergeyörig scheinenden Brief aus dem Würtembergischen. Ich öffne ihn, da er mir natürlich den gesuchten Aufschluß verschaffen wird; und was erblicke ich? Ein greiser Vater klagt in biltern, ja in verzweifelnden Ausdrücken über die Sohnes, der ihn trotz vieler Bitten nicht einmal der Antwort werrh halte, und über dessen Schicksal wenigstens er vom Lehrer einige beruhigende Worte erwarte. Undank gegen Aeltern von einem Jünger der Humaniora? Vor eifrigem Studium der Geographie,

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