Der treue Zionswächter
- Journal
- Der treue Zionswächter
- Volume
- 2 (1846)
- Issue
- 11 (17.3.1846)
- Date
- 1846-03-17
- Page
- – (sequence 7)
- Language
- German
- Belongs to
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95 gelegenheilen des Großherzogthums befinden, die so lange zum Nutzen und Frommen der Juden befolgte Bahn nicht verlassen, daß fie endlich ohnmächtig zurückprallen werden, die Pfeile, die Destructionswuth und Radicalismus unaufhörlich selbst gegen die Würdigsten zu schleudern nicht unterlassen. Hannover. Celle, d. 9. März. Das hiesige Ober - Appellationsgericht hat im vergangenen Monate eine Entscheidung erlassen, welche die toleranten Grundsätze, die in religiösen Angelegenheiten bei dieser höchsten Landesbehörde vorherrschend sind, in das schönste Licht stellt, und im wahren Sinne des Wortes ein Fortschritt genannt werden kann. Die Sache verhalt sich folgendermaßen : In Burgdorf hatte die Wirtwe eines Zuden, nachdem sie ein anderes Ehebündniß schließen wollte, sich taufen lassen, und wollte nun, daß ihre beiden unmündigen Kinder erster Ehe ebenfalls getauft werden sollten. Die Vormünder gaben hierzu ihre Einwilligung, indessen verweigerte die Obervormundschafc die Einwilligung zur Taufe der Kinder, und bestellte sogar einen jüdischen Milvormund, welcher dafür Sorge tragen sollte, daß die Kinder in der jüdischen Religion erzogen würden. Gegen diese Verfügung des Amtes Burgdorf (Obervormundschafc) appellirre die Vormundschaft der Kinder an die Zusiiz-Kanzlei zu Celle, und ermittelte auch eine abändernde Verfügung dieser Behörde dahin, daß das Amt Burgdorf seine Einwilligung zur Taufe der Kinder nicht zu versagen habe. Hiergegen wandte sich der Landrabbmer vr. Meyer in Hannover beschwerend an das königl. Ober-Appeüationsgericht zn Celle, welches dann, unter dem Dato vom 19. Febr. 1846. seine Entscheidung dahin abgak-, daß die Verfügung des Amtes Durgdorf wieder herzustellen sei, und die Kinder in der jüdischen Religion zu erziehen seien. Möchte doch in allen Ländern eine gleiche Toleranz in Glaubenssachen vorherrschend sein, und selbst der kleinste Anschein von der unseligen Sucht, Proselyten machen zu wollen, unter den Vekennern des lutherischen Glaubens sich nirgends zeigen, und dieses Beispiel, welches das hiesige Ober-Appellalionsgericht gab, in ähnlichen Fällen als feststehende Norm dienen! (H C.) England. Z London. Sonnabend^acht, am 28. v. M., verließ Sir Moses Montefiöre London, um sich über Deutschland und Polen nach St. Petersburg zu begeben. Wahrend des Morgengebets desselben TageS wurde in allen Synagogen der Hauptstadt und des Landes, in der großen Synagoge vom Oberrabbiner selbst, folgendes, von 0r. Adler verfaßte Gebet abge- NXL171 MIN 711X^2721 N1N1X2 phx bx '1' Nx 1727122NI ,S'1W s1X2 1V MX 1.1^27,21 171271X21 MIX V172N X°i '2 ",X'27! 2'7'x MNI2 . Hi'iix 'S' 17l!27711 17XV7N 'P2x22 1'2x2xi Ml' M'x'? PI 71N12N 22 1771X 21X22 NX .ixm 71NX . WM 71117127 . 2721P2 727171 12112 '2 -7121 s1X2 P222 277N17V1?17'2 2N'2'lp2' PX1V"2lx N12211 'p2 72'21112 -7,271 221x21 2'212 -71717X2 NX112NN NX 1P212'2V2 2271 >71XIX -1VN NM NM s"X7i^x o'2nin 17P1L 71772 r^'LINp NNpM 11'2 1L2N 1VX X1V N1XI1-2 2xn N21N NX 17'bx2 ^17NNpl 1V27 11N1 12712 1!7>r 1212 nnxi ,r2'711121 2'X217l nnpl VNl'lIVI NIXll. 171X ^7X NX1t°? NlV > 21x2 ^27nnpl pnnnp . 71122 771,x 22V1 7NX2N N1'2L ixvr 22pl 1'72p -s2X^2 'ix OX'In'il 1112 212V1 x'iX 21I7.I p2 2x2N 21 1N'2 2x N'N12WN 11712 21P271 71121271 2l 7112N;71Vx> 1VX NX 1711177, nvi'in N2x IIP xoll" sx2l ,171X N21V1;-1X 211 Ix N2'17 Nil Irxn '.711127, Ix N712 n X7X ,21271 '2722 271'1x 1771 12N1 2'2'N 17'1x 1N21 ,222 1x2 2'p1Vx7I nx21 22V l'Ox'il 12V2 2I2 xnp'i N7122.1 1VX 12X inr N7I2V2 717171N 17'7'V1 1NX