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Der treue Zionswächter · 1846-03-03 · 9 (3.3.1846) · page 12

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
2 (1846)
Issue
9 (3.3.1846)
Date
1846-03-03
Page
– (sequence 12)
Language
German
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76 Und wenn wir auch deren Gründe und Ursachen mit einem winzigen Ameisen - Verstände nicht immer ermitteln können, so ist, wie gesagt, doch so viel gewiß, daß jedes 11821 1IPP2 Zweck an fich ist, daS Ewige, Erhabene, Göttliche liegt in ihm selbst, daher wir den Grund und die Ursache derselben, Gott, dem unerforschlichen Gesetzgeber heimstellen müssen, und dessen Aufträgen Nachkommen. '-22 ^x -il'2p2 1P1- -215 Ueberhaupr sind wir irdische Wesen gebrechliche Geschöpfe und sterbliche Menschenkinder unbefugt, zu klügeln, zu grübeln an den -.115121- 1?N j'X 1L?X "1 1182 sondern müssen wie 2'L11?.1 2'22N deshalb sagen: '1^15.1115'ls>pl 1,-1 ,1'2?1 -2- 1'11125 '-»rix llpn'? 11L>1 15- 1'X 2°P1 und wie Prophet Zesaias sich hierüber ausspricht, wäre es sogar sträfliche Verruchtheit, mit unserem kurzsichtigen Menschenverstände Gottes Absichten ergründen zu wollen, wie eS heißt (1"21'PL?'): 211.1 1181' NX (Wehe dem, der mir seinem Schöpfer hadert!) .iL'pri 12 1181'b 12N ivx'.i — Zn eben diesem Sinne sagt Jeremias (i'5 OM P^O ^812' V'2S21 '1 21X5 1^X2 '121 12 X°?1 (Mein Wort ist wie Feuer, bas unantastbar ist), ebenso '121 (L1-N.1 21X -22^2 2'2?515 j5'X) , mit unserem groben sinnlichen Verstände können wir es nie begreifen. Es ist ferner ^81O' 1N22 IL'X j51il lp'222 -117? p^2 Eben so mächtig wirksam ist jede H82, so unbedeutend sie uns scheint, so mächtig wirkt sie p'-p.l 2-1P2 ein. Aber am deutlichsten scheint schon unser Lehrer Moses auf das Gesagte uns hingewiesen zu haben, mit den Worten (2*2 2'285): 15'1^->i 1^ 111125.1 '121 -2 IX IIL'P- ,2-1p 1Z- 15'52^>1 15- 11-5511 1X11 lim und will sagen: 1111251. das Verborgene , nämlich 1125 1I?X W821 -lp IIO'11 2P21 .151X2 die Religions-Geheimnisse 1"- 211ps'2'18 15X 15'p^x müssen wir Gott heimgestellt lassen, 15^5 s'XI ^512 11?1^ Iwi .11^551 -2X daS Offenbare 21V 21128P2 1182 1VP21 verpflichten uns und unsere Kinder 2^p ip jl12^l jl2lpauf ewige Zeiten. 1'821 — -221 2P21 -222- 121- ^215 IL'X s21 s'X 1X11 1111.1 '121 -2 IX -P122 IIVP^ 2"X 21'111 — 2llle Worte dieser Lehre, sowol die, welche auf die 2'222'21 2'?11 umfassenden äußeren 1182 sich beziehen , als diejenige Lehre 1111, worunter man im engern Verstände bloß die ilpli 11512X '112-, im Gegensätze von 1182 Gebot versteht, auch diese innere Fürwahrhaltung, diese inneren frommen Gefühle und religiösen Meinungen sollen und müssen wir durch äußere Thätigkeit zu erkennen geben, sie eben durch Ausübung der religiösen Handlungen äußern und an den Tag legen; und auS Ursache lixi.1- '2'18 '2'5S12- 2P22 ..12-P221 122 -2 '5'p^ '1^52 weil unsere äußeren Handlungen immer ein Abdruck unserer Gesinnungen, ein Spiegel unsers Gemüthes sein sollen, und wir müssen das, wovon unser Herz durchdrungen ist, auch äußerlich durch Wort und That ausdrücken. Wenn nun, wie eben klar nachgewiesen worden, die Tendenz der äußeren 1182 zweifach ist X"82 2li'l 121 W52- 1821 ''2'5S1 1512X 21'?- 2'5125 O'P82X Il'bp.1 0°51P2 22211 2'VIPI;1128P2 1'-21 2"5 und worauf meines Erachtens schon jene Stelle im (1"5 1212) 112^)1 eben hinzielt, mit den Worten: X^821 (11'5P11O 12) 115'52 12?'2P1 1151'P2 1182 (l"18'j2) rettet einerseits vor bösen Verhängnissen, andererseits schützt es auch vor Anwandlung des bösen Triebes lll'-2l '12-;iix -p i?2;il22ii ,'1111 1l'22-211l2-j55l so folgt hieraus von selbst, daß auch wir der genauen Beobachtung derselben aus eben diesen zweien Gründen obzuliegen haben, weil sie Zweck an sich sind,;1128P2 2"1'1QX1211 und weil wir deren auch als das geeignetste Mittel zur Vergegenwärtigung und Aufrechthaltung des inner» Glaubens unerläßlich benöthigen. Wenn aber schon zu jeder positiven Religion eine Tradition unumgänglich norhwendig ist, so ist solche ein desto wesentlicheres Erforderniß für die mosaische Religion. Denn ist es unter Israel nur allzubekannt, daß zur genauem Verständigung und wahrhaften Erklärung der schriftlichen Lehre Gottes (21222- 1111) und besonders der darin vorkommenden Handlungs - Gebote, — man der sogenannten mündlichen Lehre (L"P2'§ 1111) welche eben unmittelbar von Gott dem Moses geoffenbarr wurde, unerläßlich benöthige, so daß diese mündliche Tradition einen wesentlichen Theil des geschriebenen Gesetzes ausmacht. Und im Grunde nur ein Gesetz, nur eine Lehre Gottes giebr es inx ls)ll lix.1111?i) 15^12^) und wirklich verharret das -X12" IIP von jeher, seitdem es Gott zu einem priesterlichen Volke

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