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Der treue Zionswächter · 1846-02-10 · 6 (10.2.1846) · page 3

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Journal
Der treue Zionswächter
Volume
2 (1846)
Issue
6 (10.2.1846)
Date
1846-02-10
Page
– (sequence 3)
Language
German
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43 Die schülerhafte Rathlostgkeit -es Hrn. L-F'. S. Holdheim Lm Gebiete talmudifchen Wissens. Schreiben des Or. Auerbach in Darmstadt an den Rabbinatscandidaken L. in B. (Fortsetzung.) Sie scheu also, daß von Vorsichtsmaßregeln gegen die Auflösung assertorischer Schwüre in 2'P2121 2"2' 221^1X1 2'21L'X1 keine Spür vorhanden — weil die Auflösung einer 127^1 -7-22-, eines Meineides ein non ens heißt — und doch hat Herr Holdheim die Stirne, die Unwahrheit auszusprechen „in allen Compcndien" wäre diese Vorsichtsmaßregel gegen die Auflösung gerichtlicher Eide recipirt!!! Aber am 'i"2'x rii'E.i, werden Sie sagen, hat doch wohl Herr Holdheim nach seiner zuversichtlichen Sprache eine große Stütze! Denn die i"i:i zu L->-! Schewuoth 39 bezieht sich ja auf l7"xi, welcher allerdings von gerichtlichen Eiden spricht, und doch sagt sie: X21x':^2 ^122 2'i7' X1I7 ll'17122'l H1-2.1 111 Xll '2 d. h. er schwört nach dem Gedanken des Gerichts, um mentalen Reservationen vorzubengen und nach dem Gedanken Gottes, um die Auflösung zu verhindern? Ich antworte: gerade dieser Nachweis bringt Herrn Holdheim in das „verfängliche Dilemma ' , entweder seine Verfälschung und Verfall,ndung des rabbinischen Judenthums offen cinr,ugcstehen. oder sich für einen ""2, xi"">ixi s'ix.i 22 wie man hier zu sagen pflegt, stempeln zu lassen. Wie bereits erwähnt, bezieht sich ,ii":i auf!7"xi. Da aber o'xi nur von der wegen Reservationen nöthigen Vorbeugungsformel l"2 -."7 spricht (.ebenso wie alle ^11): wie kommt nun die ii'5i dazu, die Formel 21P21 1"7 zu erklären, von der im Terte nicht nur keine Rede, sondern für welche sogar eine andere recipirt ist? Oder ist es nicht grobe Ignoranz, die Worte der ii'r.i: xl!7-."2i'7 11'171-2'1 1121 111 Xl^ 21^2.1 1"7' 117122 2'17' auf eine Person zu beziehen, da 2'i7' der Singular (damit e r keine List triebe) '1'1717L' aber der Plural (ihr Eid) ist? zumal Lm I7"xi selbst nur die singuläre Ferm gebraucht wird 111X 2'7'22'O 711' '1-1? Endlich spricht i'a der weitere Inhalt der 115.1 ausschließlich von Auflösung promissorischer '171:21 ii.'-->7l, aber nicht ein Jota, nicht ein Sterbenswörtchen von assertorischen, von gerichtlichen Eiden? Es muß darum auch einem X2v in-. 21 '2 12 einleuchten, daß, obgleich der Anfang der n'5i sich auf die Worte im Rosch: i"2 »171 17 bezieht und diese (nach Talmud Schewuoth 29 ») mit O'17" 812';17122 zu erklären sucht, mit den Worten 2ip2i-"7 eine neue Diskussion beginnt, welche den Zweck hat, die im Texte des Talmuds auf demselben Blatte befindlichen Ermahnungsworte bei dem pro« missori'chen Schwur der Israeliten: '2 2ij?2 1 71 11'17122'1 .in?,-, 'Iii Xi' "2'1 (Worte, welche den Eommentatoren Naschi und Tosephvth in Schewuoth 29 l> manche Schwierigkeit bieten) Namens des 1xi2t7 1521") auf eine befriedigende Weise mit der Paraphrase: 2127 i":pi 2-2'x"'2 zu erklären und nach dem Resultat dieser Erklärung einige damals sehr praktisch gewesenen Streitfragen über 711211 zu ent,cheiden. ^Beschluß folgt.) Zeitungsnachrichten. Aus der Rheinprovinz. Nekrolog. (Fortsetzung.) Von diesem, durcy sein reichhaltiges und gründliches Wissen in der biblischen und rabbinischen Literatur später so berühmt gewordenen Rabbiner erhielt er mit dem zwölften Jahre seine weitere Ausbildung °) Herr Oberrabbiner Bamberger in Worms vermnthet mit großer Wahrscheinlichkeit, daß dieser -L'i der bekannte '217171 172 2'2L'l sei. Nun findet sich freilich in Schewuoth 39 keine solche Erklärung in Tosephoth, wohl aber Seite 29 t>, wo Tosephoth das 11'1712(7*? I^D.l '111 8^>1 '1P21 1"7 nicht als in die Kategorie von 2'21 1"7 1^2 gehörend betrachtet, sondern nur deshalb für unauflösbar erklären, X2ll1 '5X17 «1"2j11 171 unnl vielleicht nach dem Gedanken Gottes schwören eine höhere Potenz habe. Den Grund dieser Potenz giebt mm erst 2"22?1 (nach der i'i51 mit den Worten) an- O.127 l"2j51 2'22' Xi '2 Gott wird die Auflösung eines nach seiner Meinung geleisteten Gelübdes zu einem guten Zwecke niemals zugeben.

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